Insurance Monday: Digitalisierung & Versicherung

75 % Automatisierung im Maklerbüro? Florian Brokamp über KI, Wachstum und Ascendia

Insurance Monday Episode 172

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Wie baut man innerhalb von nur anderthalb Jahren eine Maklergruppe mit mehreren Hundert Mitarbeitenden und rund 60 bis 70 Transaktionen auf? Und welche Rolle spielt künstliche Intelligenz dabei?

Florian Brokamp, CEO von Ascendia, ist zurück im Insurance Monday Podcast. Im Gespräch mit Julius Kretz spricht er offen über das rasante Wachstum der Maklergruppe, die Expansion in der DACH-Region und die Frage, warum die Konsolidierung des Maklermarkts gerade erst richtig beginnt.

Im Mittelpunkt steht dabei ein Ansatz, der KI nicht primär zum Stellenabbau einsetzen soll. Stattdessen möchte Ascendia administrative Prozesse automatisieren, den Fachkräftemangel abfedern und den angeschlossenen Maklerunternehmen weiteres Wachstum ermöglichen. Bis zu 75 Prozent der administrativen Backoffice-Prozesse könnten aus Sicht von Florian Brokamp perspektivisch automatisiert werden.

Florian Brokamp erklärt außerdem, weshalb der Verkauf eines Maklerunternehmens heute nicht mehr ausschließlich eine Frage der Nachfolge ist. Für viele Unternehmer geht es vielmehr darum, innerhalb einer größeren Gruppe neue Technologien zu nutzen, schneller zu wachsen und den eigenen unternehmerischen Wirkungsgrad zu erhöhen.

Eine Episode über KI in der Versicherungsbranche, die Zukunft des Versicherungsmaklers, Tech-enabled Consolidation und die Frage, wie aus Wachstum echte Zukunftsfähigkeit entsteht.

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Speaker A [00:00:00]:
Hallo und herzlich willkommen zum Insurance Monday Podcast, Kleingedrucktes aus der Finanz- und Versicherungswelt. Dein Podcast mit spannenden Insights und exklusiven Gästen aus der traditionellen und digitalen Finanzwelt.

Julius [00:00:25]:
Ein herzliches Hallo zu 1 neuen Folge des Insurance Monday Podcasts. Knapp ein Jahr ist es her, seitdem wir mit Florian Prokamp gesprochen haben und es ging damals den Start von Ascendia, den Fokus auf das Retail und KMU-Segment und die Frage, wie man einen konsolidierer, organisch und kulturell stabil hält. Seitdem ist einiges passiert. Heute ist es zumindest weitaus heißer von den Temperaturen, ich glaube auch in diesem Markt. Und aus Asendia ist etwas Größeres geworden, nämlich eine Gruppe mit 1 beachtlichen Anzahl von Mitarbeitenden. Und ich dachte, es ist höchste Zeit, da dem Ganzen mal ein Update zu geben. Insofern, Florian, schön, dass du heute da bist. Stell dich und deinen Werdegang doch bitte kurz vor.

Florian Brokamp [00:01:11]:
Julius, vielen Dank. Tatsächlich, ich glaube, in dem Jahr ist unheimlich viel passiert bei dir, bei mir, bei eurem tollen Podcast. Ich kann nur immer wieder ein tolles Kompliment an das machen, was ihr da jetzt über die Jahre aufgebaut habt. Ich glaube, letztes Mal konnte ich genaue Klickzahlen sagen. Ich glaube, sie sind wahrscheinlich noch mal explodiert. Es wäre verdient. Ich wurde ganz oft darauf angesprochen. Also wirklich, wirklich toll.

Julius [00:01:37]:
Mega, freut mich.

Florian Brokamp [00:01:39]:
Ja, tatsächlich ein Jahr weiter und wenn mir jemand vor einem Jahr gesagt hätte, dass wir dort sind, wo wir sind, dann hätte ich es auf jeden Fall unterschrieben. Ich hatte ja vielleicht zu meinem Werdegang noch mal kurz als Refresher, ich habe ja irgendwann mal eigentlich Jura und BWL studiert, also eigentlich ganz fachfremd, sowohl von Tech als auch von Versicherung, dann zwar bei McKinsey ganz untypisch die ganzen Digital-Themen gemacht, Das war schon mal der 1. Weg in die Tech-Ecke. Und dann ja mit ThinkShare und TechPlayer im Versicherungsbereich, in den ich sehr zufällig eher, also Versicherungsbereich zufällig reingekommen bin, aufgebaut. Und jetzt kann ich das kombinieren, indem ich wirklich tatsächlich mal eigentlich was von Versicherung verstehen müsste. Zumindest auf dem Papier, aber zum Glück habe ich ganz viele andere Leute, die das können.

Julius [00:02:29]:
Ja cool. Und das war ja auch das Thema, wo ich gesagt habe, jetzt müssen wir unbedingt mal sprechen. Du hast einen coolen Post abgesetzt, da gucken wir gleich drauf. Aber bevor wir das tun, kommt natürlich das Format der schnellen 5 und wir wollen noch ein bisschen mehr von dir verstehen. Für alle, die die Folge 1 nicht gehört haben, Jetzt schließt sich das Bild. Jetzt haben wir schon die schnellen Zehen quasi. Ich starte einfach mal rein. Siebträger oder Vollautomat?

Florian Brokamp [00:02:53]:
Im Ganzen sind es dieselben und es wird verglichen, ob ich das letzte Mal dasselbe gesagt habe oder nicht. Den Abgleich machen wir dann mal. Also Siebträger oder Vollautomat. Vollautomat, wenn ich ihn selbst bediene und siebträger wenn es jemand anderes macht

Julius [00:03:12]:
und 2. Frage für eine lösung probleme suchen oder für probleme lösung suchen zählt natürlich auch ein Stück weit auf das Thema

Florian Brokamp [00:03:21]:
Ich habe ja irgendwann mal in der aus der Tech-Welt gelernt eine Lösung ohne Probleme ist blöd also dementsprechend erst die Probleme dann die Lösung dafür

Julius [00:03:31]:
Sehr gut das heißt bei euch kann man nicht erwarten, dass man auf Basis von KI und dem Hype schlichtweg KI-Use-Cases sucht, sondern genau andersrum. Die nächste Frage hast du eigentlich schon fast beantwortet, ich stelle es aber trotzdem. Versicherung oder Tech?

Florian Brokamp [00:03:50]:
Also ich persönlich Tech, aber wie gesagt mittlerweile kann ich es fehlerfrei buchstabieren.

Julius [00:03:57]:
Sehr gut. Das Ende der Konsolidierung ist erreicht oder jetzt geht es erst richtig los?

Florian Brokamp [00:04:03]:
Jetzt geht es erst richtig los.

Julius [00:04:05]:
Spannend, Da bin ich gespannt, was du gleich noch sagst. Und letzte Frage, Mensch im Mittelpunkt oder Technik?

Florian Brokamp [00:04:13]:
Der Mensch mit Technik enabled. Also ich glaube, die Technik ohne Menschen, die sie trainiert, jetzt gerade in der KI-Welt zum Beispiel, ist nicht so viel wert. Und umgekehrt kann der Mensch Dinge noch, die die Technik nicht kann. Aber die Symbiose ist eigentlich das, was jetzt gerade jemand zu mir gesagt hat, die das Superpower ermöglicht.

Julius [00:04:33]:
Die Superpower. Ja, auch da hast du ein bisschen was auf Linkedin kommuniziert. Da gucken wir gleich rein, wie du so auf die KI-Welt blickst. Und ich glaube, der meistgebrauchte Satz ist ja irgendwie, die KI ersetzt nicht den Menschen, sondern sie unterstützt ihn. Aber zu dem Verständnis kommen wir gleich. Und das ist eigentlich auch die perfekte Überleitung. Vor einem, knapp einem Jahr warst du hier. Du hast erzählt, dass du irgendwie im Flieger saßt und da die Geburtsstunde von Ascendia war, so oder so ähnlich, zumindest von dem Namen, wenn ich mich recht entsinne, und der Vision.

Julius [00:05:09]:
Hol uns doch mal kurz ab, was ist in der Zwischenzeit passiert, außer dass du zufällig eben auch wieder im Flieger saßt? Was ist die neue Idee? Was kommt jetzt?

Florian Brokamp [00:05:18]:
Schauen wir mal. Dafür sitze ich zu viel im Flieger, glaube ich. Wir hatten ja damals gesprochen und dann habe ich erzählt, dass der Name Ascendia, Ascendäre Aufbruch, Aufstieg ja genau daher kam, weil ich gesagt habe, irgendwie muss es doch ein Next Level geben. Und das war ja auch genau der Gedanke, warum ich gesagt habe, komm, ich gehe auch in dieses Konsolidierungsspiel rein, weil die Idee 1 Gruppe, gemeinsam ist man stärker, das funktioniert ja in jedem Bereich, ob es jetzt Versicherungsmakler oder die NATO oder EU oder was auch immer ist, in jedem Bereich ist eine Gruppe stärker als alleine. Und dann das kombiniert mit dem, was ich eigentlich mitbringe und zwar, Ich bin im Zweifelsfall deutlich jünger als die, meine, sagen wir mal, Makler, Konsolidierer, CEO-Kollegen und vom, sagen wir mal, von meinem Hintergrund auch einfach anders. Und ich bringe viel mehr Tech mit vom Mindset her Und das macht natürlich schon einen Unterschied. Ich werde denen nie erzählen können, wie man jetzt die beste Industriepolize dort verhandelt und aufbaut. Dafür kann ich denen was erzählen, wie man halt bei Standardprodukten, gerade im Privat- und KMU-Bereich, wie man dort halt standardisiert und skaliert.

Julius [00:06:34]:
Ja, und vielleicht kannst du uns da noch so ein bisschen mitnehmen, was, was, was, was ist in der in der Zwischenzeit passiert? Auf was bist du stolz? Was sind die Zahlen, Daten, Fakten?

Florian Brokamp [00:06:44]:
Du, wir sind unglaublich gewachsen. Also wir hatten, ich werde immer gefragt, bist du zufrieden, wo ihr seid? Wir haben jetzt ein paar 100 Mitarbeitende wir haben jetzt Irgendwie keine 60 70 Transaktionen gemacht in den anderthalb Jahren und ich Ich weiß ich hatte eigentlich kein richtig erwartet natürlich haben wir irgendwie einen plan aber der plan wenn du irgendwie frisch aufsetzt und den nicht genau weißt, ist immer so, ist immer Voodoo. Keiner hat eine Glaskugel, aber wenn ich jetzt einfach mal den Schritt zurückgehe und sage, wo war ich vor anderthalb Jahren oder vor einem Jahr, als wir gesprochen haben, wer ist es jetzt, ist halt ein Riesenunterschied. Und ich bin vom Typ her so mein Mantra ist alles. Ich will in einem Jahr nichts mehr machen von dem, was ich heute mache und so hat sich die Firma aufgebaut, also wir haben jetzt eine vierköpfige M&A Abteilung, die unheimlich einen unheimlich tollen job macht und dort mit den maklern genau in dem spirit den wir haben die gewinnt und die prozesse dadurch Durcharbeitet und ich kriege einfach durch durch die bank weg super feedback dass das team das hat einfach ganz ganz toll Toll macht das war so der 1. Baustein den wir aufgebaut haben Sonst kriegst du so viel Transaktion noch gar nicht hin. Ich glaube, wir haben gerade 16 due diligence parallel laufen. Also es ist total abgefahren.

Florian Brokamp [00:07:58]:
Und dann der 2. Teil ist, danach muss ja auch irgendwas passieren. Und dann haben wir mit dem Ernesto als CFO, den ich ja schon ultra lange vom Tennis kenne und mit dem ich sehr, sehr gut befreundet bin, jemanden, der hat halt diesen Finanzbereich aufgebaut und der funktioniert jetzt, das ist ein Team, was das macht. Und dann danach muss es zusammenwachsen. Und da kommt zuerst der eine Teil, das ist alles rund operative Synergien, operatives Broker Management und jetzt der letzte Teil, da ist der Matthias Berg, den ich auch schon lange kenne. So und jetzt haben wir gerade und da kommen wir genau zum thema ki tech wenn du tech richtig aufbauen willst brauchst natürlich auch schwungmasse weil skalierung funktioniert nur wenn du halt entsprechend was hast und da startet im oktober dann auch ein cpt oder das hast du ja in der in meinem LinkedIn-Post gesehen, also Chief Product und Tech Officer, der sich dieses ganze Thema nimmt und das aufbaut. Ja, und dann habe ich im Prinzip alle wesentlichen Bausteine, die wir brauchen aufgesetzt, parallel dazu wir machen gerade die Schweiz auf, dann haben wir die ganze Dachregion einmal abgedeckt und haben dort echt viele ganz ganz tolle Makler dabei und dann, ja, vielleicht mache ich da mal Urlaub.

Julius [00:09:13]:
Ja, crazy, 2 Fragen musst du mir noch beantworten. A, Ich habe verstanden, ein Erfolgsrezept könnte sein, mach Business mit deinen Freunden oder mit denen, die du schon lange kennst oder mit denen du Tennis spielst, wie auch immer. Und Frage 2, euer CPTO, den kennst du dann vom Golfen oder woher?

Florian Brokamp [00:09:31]:
Sorry, aber als Tennisspieler spielst du kein Golf.

Julius [00:09:35]:
Sehr gut.

Florian Brokamp [00:09:36]:
Oh je, dafür kriege ich wieder Kommentare.

Julius [00:09:38]:
Ich glaube, dafür könntest du einen kleinen Shitstorm geben.

Florian Brokamp [00:09:42]:
Nein, Golf ist ein toller Sport und ich freue mich für jeden, der Golf spielt. Also Blockende. Ich sage mal so, ich habe viele gute Erfahrungen mit Freunden in der Zusammenarbeit, auch ein paar nicht so schöne, das ist alles dabei, aber grundsätzlich ein Vertrauensverhältnis hilft. Wenn du dann halt weißt, was du brauchst und was du aufbauen willst und man ist sehr offen miteinander und dann kann es auch richtig gut funktionieren ja und ich genieße es jeden tag dass ich in die arbeit gehen habe dort leute die ich einfach sehr gerne mag mit denen ich befreundet bin ja und das ist eine richtig schöne Nummer. Genau, also den Joe und den CPTO, den kenne ich tatsächlich nicht vom Golfen. Das war ganz klassisch einfach ein Prozess über einen Headhunter.

Julius [00:10:29]:
Ja, spannend. Cool. Da sind wir, Schauen wir gespannt, was da passiert, wenn ihr da Unterstützung bekommt. In der ersten Folge, vielleicht nochmal so ein bisschen zurück, hast du erzählt, und ich habe damals, glaube ich, die Frage gestellt, noch ein Konsolidierer, wieso überhaupt Und wo unterscheidet ihr euch? Und du sagtest so, ja, wir gehen mehr in das Privatkunden und Kleingewerbesegment und weniger in den Industriemarkt. Frage 1, ist der Plan aufgegangen, wo wir schon bei Glaskugel sind? Und Frage 2, spürt ihr da jetzt schon den Skaleneffekt? Ich meine, das ist ja extrem transaktionsreich, Retailmarkt. Ist es die schiere Masse, mit dem ihr jetzt gerade irgendwie den größten Hebel habt?

Florian Brokamp [00:11:13]:
Ja, also tatsächlich ging der Plan voll auf Und das witzige ist, aber so geht jede gute Unternehmer-Story los. Am Anfang wurden wir ver- verrückt erklärt. Gerade wenn du in die Investoren-Welt geguckt hast, dann hat vor allem auch mein Investor HG hat ganz viele komische Fragen bekommen. Hier, Ihr macht B2C, also Privatkunden und so weiter, seid ihr blöd. Und jetzt mittlerweile merkst du, dass der eine oder andere neue Player sich den Privatkundenbereich herausgesucht hat. Und dass auch viele von den Etablierten sich diesen Bereich verstärkt raussuchen. Also ich würde jetzt mal sagen, wir haben den schönen Headstart, den Vorsprung haben wir genommen. Da witzel ich immer mit meinem Kernansprechpartner von HG und sage, ich hätte gerne noch ein Jahr länger meine Ruhe gehabt.

Florian Brokamp [00:12:00]:
Auf der anderen Seite ist ja gut, dass der Markt da schlauer wird und dass die Leute merken, hey, das ist ein cooles Segment, weil im Endeffekt geht es auch einfach darum, Lösungen anzubieten, ob es jetzt für Makler sind oder ob es jetzt für Kunden ist oder auch für Versicherer, die ehrlicherweise in der Infrastruktur ganz oft in der Steinzeit hängen geblieben sind.

Julius [00:12:17]:
Das war ein schönes Zitat. Wo hast du das denn aufgeschnappt? Ich weiß gar nicht, was du meinst.

Florian Brokamp [00:12:25]:
Das habe ich gelesen. Und darum geht es ja. Und dementsprechend voll aufgegangen. Wir haben weiterhin ganz klar den Fokus, und das ist ja noch mal mehr, das, wo wir uns auch unterscheiden können, dass wir sagen, wir machen alles, was standardisierbar ist. Dazu gehört halt KMU, dazu gehört halt Privatkunde, weil du kannst es oft nicht trennen, und dann hast du halt einfach Standard-Massengeschäft, und Standard-Massengeschäft funktioniert gut über Prozesse und Workflows, und wenn man eine Sache, also das habe ich ja mit den Churns auch schon gemacht die übrigens auch einen tollen Job machen auch das Team was das jetzt anfänglich von mir oder übernommen hat in dieser Stelle Grüße an Tim. Und in diesem Sinne muss man einfach sagen, dass das funktioniert gut. Ja, das ist richtig, richtig klasse.

Julius [00:13:14]:
Cool, cool. Das heißt auch, ihr kommt da gut mit der tech seite klar und könnt wirklich die skalen effekte heben also der plan geht auf

Florian Brokamp [00:13:23]:
da sind wir gerade dran da will ich ehrlich sein das steckt ja noch unheimlich viele möglichkeiten die es jetzt gibt stecken gesehen ja noch gar nicht so alt ich glaube diese das Thema KI hat ja ein unheimliches Tempo aufgenommen in den letzten 2 Jahren. Und deswegen, so alt ist es noch nicht. Ist ja ganz witzig, wenn dann Techies gesucht werden mit mindestens 5 Jahren Erfahrung in LLM-Ops oder so.

Julius [00:13:50]:
Ja, manchmal muss man vor der Zeit sein. Das ist auch gut.

Florian Brokamp [00:13:57]:
Ja, genau. Da müssen wir noch ein bisschen dran arbeiten. Wir haben jetzt den ersten Piloten, den wir machen. Wir machen aber auch an anderen Stellen. Bei der PMA machen wir auch viel. Und jeder Makler macht für sich Themen. Ich sage mal, das, was wir jetzt machen, ist da, wo wir für uns unseren Wettbewerbsvorteil sehen. Und das ist auch tatsächlich so die ersten paar Monate auch Teil von unserer Findungsphase, dass wir gesagt haben, wo ist unser, Achtung, Mode, kannte ich vorher auch nicht, aber im Wesentlichen einfach der komplette, der strukturelle USP, der nicht so leicht weggeht.

Florian Brokamp [00:14:33]:
Man sagt nicht mehr USP, sondern Mode. Das musste ich auch erst lernen. Ich dachte, ich bin schon modern. Aber ja. Und genau. Also alles in allem, was ist der strukturelle Vorteil? Und ich glaube, der wesentliche Vorteil, den auch wir da für uns sehen, ist, natürlich gibt es viele tolle Software, gibt es viele Sachen, wo du einfach sagen kannst, hier hast du eine Lizenz und jetzt mach mal. Aber es geht halt darum, wie kann ich denn für das, was wir brauchen, die KI so trainieren, dass sie den Workflow, wie wir ihn arbeiten, automatisiert oder nachbildet. Ja, und dazu brauchst du diese Symbiose aus dem Anwender und dem, der es baut.

Florian Brokamp [00:15:10]:
Und deswegen ist es jetzt nochmal so viel wichtiger, als noch zu 1 klassischen SaaS-Software-Zeit, weil alles, was du da trainierst, ist ja dann auf einmal in diesem System drin. Und wenn der Erinnerungsspeicher das einmal verstanden hat, dann nimmt er das natürlich für alle anderen auch. Und das ist natürlich insbesondere, wenn du jetzt nach Deutschland mit Datenschutz und so weiter guckst, ist das natürlich sowieso ein Thema. Andererseits will ja auch kein Makler eigentlich seinen Schatz wie einen tollen Prozesswart hergeben, nur damit es alle anderen auch können. Wenn es aber alles innerhalb von 1 Gruppe ist, denkst du natürlich anders drüber nach. Dann sagst du dir, ja klar, ich gebe das dir. Und dazu passt natürlich, dass so 35, 40 Prozent der Firma bei uns, den Maklern und dem Team gehören. Das macht natürlich einen Unterschied, wenn du weißt, du bist auch noch beteiligt, du ziehst an einem Strang.

Florian Brokamp [00:15:59]:
Und das, was jetzt hier zum Beispiel der Raphael Zorn in Österreich mit der Zorn-Versicherungsvergleiche gerade den Piloten testet. Das kommt halt allen anderen zugute und dann rufen die ihn eher an und sagen, Raphael, geil, danke. Wann kann ich wo helfen, damit nicht alles bei dir liegt? Das ist natürlich ein Drive, den du drin hast. Und dann noch ergänzt damit, dass wir im Schnitt Makler haben, die in den 40ern sind. Also wir haben heute gerade wieder, ich war beim Notar und da war 4. Generation Maklerhaus, mega spannend. Und da war der quasi der, die 3. Generation saß mit am Tisch und der Junior, der gerade Anfang 30 ist.

Florian Brokamp [00:16:42]:
Und die freuen sich total, dass sie dabei sind und das musst du auch sagen es ist kein reines nachfolgespiel mehr die konsolidierung sondern es hat auch einen weg in die zukunft und k ist halt nun mal was das kannst du nur mit skala effekten besonders gut machen

Julius [00:16:55]:
jetzt hast du was gespoilert jetzt würde ich ja was anfangen mit dem rätsel raten aber das lassen wir lieber wer das wer das wohl zeigen könnte in vierter generation 30 mir fällt da jemand ein aber das machen wir im nachgang

Florian Brokamp [00:17:07]:
ist in österreich wenn du dich da gut auskennst derweil auch nicht

Julius [00:17:10]:
dann habe ich leider nicht getroffen okay gut dass ich nichts gesagt habe Bevor wir hier Gerüchte streuen, aber 2 spannende Punkte, die du genannt hast. A, Makler im Schnitt irgendwie 40. Liegt das auch daran, dass du in einem ähnlichen Alter bist vielleicht? Und ich meine, andere Konsultierer sind ja durchaus auf dem C-Level dann vielleicht auch ein bisschen älter. Also gibt es da eine Korrelation aus deiner Sicht?

Florian Brokamp [00:17:39]:
Auf jeden Fall. Und das haben wir auch schon ganz oft gespiegelt bekommen, dass die sagen, hey, da fühle ich mich eher zu Hause. Und ich verstehe das. Wenn ich jetzt alleine an den Heute denke. Und dann, der ist Anfang 30, der hat ja schon quasi seinen Vater die ganze Zeit dabei gehabt und dann überlegt er sich, naja, wenn wir jetzt quasi uns in eine Gruppe einbringen und dann ist quasi der neue Gruppen CEO ist halt in den 50ern klassischer Makler, dann habe ich im Prinzip meinen Vater gegen eine 10 Jahre jüngere Version eingetauscht. Super. Versus, da sitzt 1, der ist mir vom Alter her ähnlicher und jetzt kann ich damit halt, mit dem kann ich halt was aufbauen und dann lernt er den Rest des Teams kennen und dann sind die alle zwischen 35 und 45. Und dann hört er von den anderen Maklern, sagt, der ist auch dabei, der ist ja auch 1, der hat noch mindestens 15 oder 20 Jahre vor sich.

Florian Brokamp [00:18:33]:
Und der hat es gemacht, der ist da eingetreten, ja klar, weil er halt dort eine Perspektive sieht. Und das ist das, wo wir auch, muss ich echt sagen, ich tue mir sonst immer schwer Mit Eigenlob, aber ich glaube, da haben wir wirklich einen Markt gemacht, den es davor nicht gab. Dass wir eben weg sind von diesem reinen Nachfolge hin zu Perspektivverkäufen. Dass man sagt, hey, ich habe hier einfach eine ganz andere Perspektive, ich kann mich hier verwirklichen, Ich habe einen höheren unternehmerischen Wirkungsgrad. Und das war vor anderthalb, 2 Jahren, als ich damit angefangen habe, war das noch überhaupt nicht so richtig ein Thema.

Julius [00:19:12]:
Ja, super spannend. Ich glaube, der Konsolidierungsmarkt ist ja oftmals auch so relativ schnell in der Schublade, da gibt es dann irgendwie Nachfolgeplanung, die wachsen ja auch nicht auf dem Baum und dann bist du irgendwie 63 plus und überlegst dir, ja jetzt könnte ich mal langsam die Bestände verkaufen. Klammer auf. Die Frage ist ja in dem Kontext, was kann ich unternehmerisch noch tun oder wie soll man effizienz nehmen mit Tech, wenn es eigentlich gar keine Vermittler mehr gibt, die sowas übernehmen können. Also da hast du ja einen ganz großen Drang, eigentlich aus meiner Perspektive, diese Dinge auch wirklich hart zu automatisieren. Hingegen du mit Unternehmern, die irgendwie in den 40ern sind, ja noch richtig mehr da machen kannst. Also klar, Automatisierung ja, aber dann komme ich vielleicht zu meiner nächsten Frage. Steckt da auch das Ziel drin oder wenn wir so ein bisschen mal Perspektive schauen, keine Ahnung, was heute so ein Makler, kommt wahrscheinlich auf die Größe drauf an, wie viele Kunden die betreuen, aber was würdest du sagen ist der Faktor, wenn ihr mit euren Mitteln, mit euren Wegen, mit eurer Tech fertig seid, wie viele Kunden mehr kann dieser Makler in Zukunft betreuen? Ist das mal 5, ist das mal 10 oder noch mehr?

Florian Brokamp [00:20:36]:
Das ist eine gute Frage und das hängt, und ich kann es nicht seriös beantworten. Ich könnte jetzt natürlich irgendeinen Marketing Bullshit von mir geben und dann wird es zitiert und so weiter, aber so bin ich nicht. Ich glaube, da sind wir noch dran. Was ich beantworten kann, ist, dass wir glauben, dass wir von diesen Back-Office-administrativen Prozessen 75 Prozent eigentlich auch relativ kurzfristig automatisiert bekommen.

Julius [00:21:03]:
Das ist viel.

Florian Brokamp [00:21:05]:
Das ist viel. Dann geht es natürlich, der Teufel schickt im Detail, was gehört alles zum administrativen Prozess und so weiter und so fort. Und dann gibt es auch Makler, die sind da schon weiter und manche sind weniger weit. Und dann kommt es auf die Kundengruppe an und auf die Produkte und so weiter und so fort. Ich glaube, es ist gar nicht so leicht, aber wir haben jetzt zumindest mal mit einem, ich würde jetzt mal sagen mit einem Case für uns gerechnet, das wir gesagt haben zwischen 25 und 75 Prozent, gehen wir aktuell davon aus, dass das möglich ist Und dann arbeiten wir halt jetzt dran und gucken mal, wo wir dann am Ende rauskommen. Und ich glaube, wenn wir in einem Jahr uns widersprechen, kann ich hier schon mehr sagen. Aber da ist wahnsinnig viel möglich. Das zeigt der Pilot, den wir da gerade in Österreich gemacht haben.

Florian Brokamp [00:21:47]:
Auf jeden Fall. Eine Sache, die dazu halt auch noch beiträgt, wenn du und ich glaube, wie heißt es immer so schön, Culture eats Strategy for Breakfast und das ist auch dasselbe gilt für glaube aus meiner Sicht vom Mindset. Und man sagt ja immer, der Fisch stinkt vom Kopf her oder gibt was das bedeutet Da gibt jemand halt die Richtung vor und wenn der halt einen Taxi hast was ich halt nun mal bin dann gebe ich natürlich einen ganz anderen Fischgeruch in die Organisation rein Als jetzt vielleicht wenn ich 55 bin und bin Versicherungsmakler. Nicht, was ja nicht schlecht, besser oder schlechter ist, es ist halt einfach nur anders. Und dann ziehst du halt einfach auch diese Leute an und die merken das und die haben dann Bock und die Organisation ist halt durchseucht mit eher Leuten, die Bock auf Tech haben. Und dann ziehst du natürlich Gleichgesinnt an. Und das ist ein wesentlicher Hebel aus meiner Sicht, KI erfolgreich einzusetzen, sind die Leute, die es trainieren müssen, die es verstehen müssen, die es anwenden müssen und halt auch den Change machen.

Julius [00:22:52]:
Ja, und das merkt man ja, glaube ich, auch alleine, dass du dich meinen Fragen hier stellst, dass du total dafür brennst und dass du genau dieser Typus bist. Und ich würde das total unterschreiben. Also welcher Makler, der irgendwie sagt, nee, ich will eigentlich nur abwickeln und Technologie ist gar nicht meine Welt und habe ich gar keine Lust drauf, würde zu euch kommen. Also das passt irgendwie nicht oder nicht so wirklich. Ich glaube, das ist das, was du eingangs sagtest, struktureller Vorteil. Ich würde mal sagen, das macht vermutlich tatsächlich den Unterschied.

Florian Brokamp [00:23:25]:
Ja. Und dann halt auch die Produktgruppen und die Kundengruppen. Wahrscheinlich, und da muss man die anderen Konsolidierer total in Schutz nehmen, weil wenn ich jetzt das Industrie-Segment im Fokus hätte zum Beispiel, dann ist es halt auch nun mal echt schwerer. Und deswegen, was die da machen, ist auf 1 anderen Ebene unglaublich wertstiftend. Und die machen da einen tollen Job, den ich nie machen könnte. Und umgekehrt, glaube ich, bin ich in einem Themenbereich drin, wo es denen schwerer fällt, da reinzukommen.

Julius [00:23:53]:
Ja. Und vielleicht das auch zur nächsten Frage. HG Capital ist ja nicht nur bei euch investiert, sondern auch bei anderen, wenn ich das richtig weiß. Inwiefern hilft da gerade vielleicht auch deren Backing, die sind ja durchaus auch für Tech bekannt, euch persönlich im täglichen Doing? Also wie muss man sich das vorstellen mit so einem mit so einem investor zusammenzuarbeiten

Florian Brokamp [00:24:20]:
mit so 1 bösen heuschrecke gesagt nicht ich habe gerade wieder dieses zitat von was wir etwas münde fähigen oder so gelesen aus den 90ern nein ach ich finde es total super und man muss es halt abkönnen mit welchem Mindset so ein Investor reinkommt. Und du musst dein Unternehmen mit Selbstbewusstsein bauen, wie es halt ein CEO machen muss, wenn er einen Investor hat. Und das ist nicht leicht und trotzdem wollen die eigentlich dasselbe. Die wollen ein nachhaltig erfolgreiches Unternehmen, weil natürlich wollen die damit Geld verdienen. Überraschung, jeder will Geld verdienen mit dem, was er macht, oder vielleicht 99 Prozent. Das ist ja auch okay, das ist ja nicht verwerflich und deswegen finde ich das ganze Investoren-Bashing, was dort kommt, ist einfach aus meiner Sicht unglaublich undifferenziert. Ich verstehe, warum er es macht und warum man sagt, ich bin ein Familienkapitalunternehmen. Im Endeffekt als ob die kein Geld verdienen wollen.

Florian Brokamp [00:25:24]:
Das ist doch Unsinn. Aber alles in allem, es geht ja darum, hast du jemanden, der den Mehrwert bringt oder nicht dabei? Ja und das kann die Sparkasse an der Ecke sein mit einem guten Kundenberater oder es kann ein Großinvestor wie HTC Capital sein, die einfach aus dem Tech-Bereich kommen und unheimlich viel Erfahrung haben und das muss ich sagen, da breche ich eine Lanze für die. Die bringen so viel, sagen wir mal, positiven Druck beim Thema AI rein, also KI rein, was uns so nach vorne bringt. Also wenn die mir nicht so im Nacken immer sitzen würden, könnte ich den ganzen Tag mich auch mit anderen Sachen beschäftigen. Aber die sind immer mal wieder hier Florian hier schon mal ich habe da die Idee und da die Idee und dann kommt es immer wieder auf die Agenda was wo es ja sowieso ist aber das verschiebt natürlich meine Priorisierung und es ist richtig und dann bringen sie wie zum Beispiel den Phil Wilding der als berater bei uns gerade ist der bei hg auch eine beraterrolle hat rein der ist unfassbar gut und eine würde ich jetzt mal sagen eine korri f im europäischen segment und der macht es halt weltklasse wirklich weltklasse Und da bin ich halt einfach den ganzen Leuten dankbar, dass die Bock haben mit uns zusammen das zu bauen. Ja, ich meine, wir sind immer noch, sagt man, ich wechsle den Versicherungsbereich. So sexy ist das echt nicht.

Julius [00:26:39]:
Ja, ja, ja, hast du absolut recht. Jetzt muss ich das Wortspiel mir ja fast unterdrücken, aber Wilding, jetzt wird's wild. Ich bin gespannt, cool, dass das da echt so eine enge Verbindung ist zwischen Investor und irgendwie euch. Das klingt wirklich mehrwertstiftend.

Florian Brokamp [00:26:58]:
Absolut. Und das, was nicht mehrwertstiftend ist, muss halt ausblenden. Aber es hast du halt auch immer dabei. Das ist das überall. Wenn du die Commerzbank oder Unikredit bist, hast du auch einen Kapitalmarkt, der dir Druck macht. Also ich finde es immer, wenn du eine Bank hast, die dein Haus finanziert oder deine Immobilie, machen die auch Druck. Also, ja. Aber gut.

Julius [00:27:23]:
Wo wir schon bei Personal sind. Phil Wilding ist schon an Bord. Ein neuer CPTO kommt an Bord, habe ich verstanden, auf Holding-Ebene. Im Oktober, was ist ein CPTO und was macht der ab Oktober bei euch? Und wer ist das überhaupt?

Florian Brokamp [00:27:41]:
Ja, das kann ich leider nicht spoilern, aber ein richtig cooler Typ, auch ähnlich alt, also dementsprechend passt das schon wieder total in die rege rein du mir in deffekt wenn ich Selbst aus der tech welt kommen hast du das noch eher mal oder ich glaube die grenze zwischen Das cto also chief technology officer der er so der techie ist und das cpt oder der produkt Sky ist der oder girl der sich hat das Thema kümmert, diese Grenzen verschmelzen total. Weil im Endeffekt heutzutage mit den KI-Möglichkeiten kannst du Code so viel leichter bauen. Das heißt, wenn du eine Idee hast und dadurch den ordentlichen Prompt schreiben kannst, was es bauen soll, ob du jetzt ein Loveable oder was immer nutzt, du baust dir das einfach viel leichter und brauchst dafür viel weniger Techies. Ich kenne nicht wenige Unternehmer, die sagen, ich habe alle mein ganzes Entwicklerteam rausgeschmissen und mache das mit Agenten und bau das alles selbst. Also es ist eine unfassbar andere Welt, die da jetzt gerade kommt und deswegen brauchst du aus meiner Sicht noch viel weniger diesen Hardcore-Techie-Coder, sagen wir mal aus der alten Welt, sondern du brauchst gerade auf der Rolle der Strategie steckt, jemand der sagt, ich will wissen, was wir bauen wollen, weil diese Commodity Code zu programmieren, wird halt immer mehr, wird halt immer einfacher. Ja, und das ist, das soll genau seine Rolle sein. Das wird ein konstantes Make-or-Buy, weil es gibt tolle Unternehmen da draußen, die coole Sachen bauen. Es gibt gute Software da draußen, es gibt auch nicht so gute Software da draußen.

Florian Brokamp [00:29:14]:
Es gibt alles. Und es geht immer darum, die Frage, wo kann ich einen Mehrwert stiften, wenn ich selbst baue und wo kaufe ich es ein. Und dann wird er ein kleines Team bei sich haben oder bei uns in Frankfurt dann sitzen haben, was halt genau diese Themen dann, sagen wir mal, on top von den anderen Sachen, die wir bauen, entwickelt. Und da wird er, glaube ich, jede Menge zu tun haben. Alleine, weil wir über die Länder hinweg das Ganze natürlich bauen wollen. Und deswegen haben wir mit Deutschland, Österreich, Schweiz oder vor allem deutschsprachige Schweiz jetzt einfach echt ein bisschen Schwungmasse drin.

Julius [00:29:45]:
Cool. Das heißt, nicht nur durch die Besetzung der Skills, sondern auch vom Namen seid ihr eben hier und jetzt vorbereitet auf die Zukunft. Der CPTO kommt, das werde ich mir auf jeden Fall merken und total einleuchten.

Florian Brokamp [00:30:00]:
Ich habe ja heute gelernt, man muss sich jetzt nicht für morgen, sondern für übermorgen vorbereiten. Das versuchen wir gerade.

Julius [00:30:08]:
Sehr gut, sehr gut. Du hast auf LinkedIn auch geschrieben und ich meine, man liest ja gerade viel von KI. Die einen sagen irgendwie, KI unterstützt den Makler in seinem täglichen Doing. Der Mensch bleibt bei deinem Mittelpunkt. Du hast es so ausgedrückt, dass du gesagt hast, wir brauchen KI, weil wir einfach so radikal und rasant wachsen. Und ohne KI wird es wirklich eng, das abbilden zu können. Vielleicht kannst

Florian Brokamp [00:30:38]:
du da noch so ein

Julius [00:30:38]:
bisschen drauf eingehen, wie siehst du dieses Wachstum und KI in dem Kontext?

Florian Brokamp [00:30:45]:
Und das ist eine mega gute Frage. Im Endeffekt, es gibt ja 2, ganz plastisch gesprochen, es gibt, du setzt KI ein, die sparen 50 Prozent ihrer Zeit ein. So, dann hast du natürlich 50 Prozent der Zeit. Was machst du jetzt damit? Da kannst du die Backoffice Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die da drin sind, kannst du natürlich sagen, so und jetzt kürzen wir einfach mal 50 % der Leute weg. Das kannst du machen, das ist halt aus meiner Sicht Scheiße. Ja, weil du gehst halt hin und sagst dem Unternehmer, du verkaufst bei deinem Unternehmen und dann schmeißt du die Hälfte deiner Leute raus. Das ist nicht mein Ansatz und nicht wofür ich angetreten bin. Das finde ich, ja, das meine ich mit.

Florian Brokamp [00:31:28]:
Sondern ich sage, hey, lass uns doch wachsen und das Wachstum damit ausgleichen und das ist das was wir an ganz ganz vielen Stellen auch zurückgemeldet bekommen es gibt ja den einen oder anderen der es auch KI auf die Fahnen schreibt und er sagt hat hey ich optimiere das mit KI und da kann man nämlich die Leute rausnehmen die Marge erhöhen das ist halt und ich verstehe es uns auch eine valide logik ja und das kannst du auch machen ist halt nicht unsere es gibt auch da wieder Aus meiner sich kein richtiger falsch und einfach nur andere ansätze und die machen das sicherlich auch toll Und wir machen es halt einfach anders wir wollen das wachstum und wir wachsen unglaublich schnell schnell unsere makler wachsen zweistellig mit dem prozentbereich Also es ist wirklich abgefahren. Da haben wir ein paar dabei, die irgendwie 30, 40 Prozent wachsen. Aber es ist Hammer, ganz, ganz toll. Und das ist halt im Schnitt dann einfach ein enormes Wachstum, wo du sagst, jetzt nutzen wir mal das Wachstum, eben nicht neue Leute anzubauen, weil das Problem haben nämlich auch viele unserer Makler, die sagen, hey, ich habe ein Fachkräftemangel-Thema. Ich sage, kein Problem, da helfen wir dir mit KI. Und da musst du keine Leute quasi rausnehmen, sondern du brauchst halt keine Leute einstellen. Also ich löse dein Fachkräftemangel-Thema, damit dass ich deine Leute mit, wir haben ja vorhin so schön mit Superkräften ausgetaucht.

Julius [00:32:48]:
Klare wachstumstendenzen und auf dem kurs du hast irgendwie dass das gerade beschrieben man könnte auch sagen effizienz versus effektivität so nach dem klassen nach der klassischen Definition, da weiß ich in jedem Fall, wo ihr vor Ort seid und ich glaube, das sieht ja so ein Investor auch ganz gerne. Ja,

Florian Brokamp [00:33:10]:
ich glaube, das ist bei jedem was richtiger.

Julius [00:33:12]:
Ja, genau, absolut. Vielleicht kannst du noch ein bisschen so was aus dem Maschinenraum erzählen. Du hast von Zorn, den Namen hast du schon vorhin verwendet, Zorn Versicherungsvergleiche GmbH. Da habt ihr irgendwie ein eigenes Entwicklerteam vor Ort gehabt. Da habt ihr richtig an der Front mitgeholfen. Was passiert da? Wie muss ich mir das vorstellen?

Florian Brokamp [00:33:35]:
Also aus dem Maschinenraum oder da, wo gerudert wird, da fühle ich mich manchmal auch wohl. Also Vielleicht einen Schritt zurück, Zorn selbst ist ein klassisches Beispiel für Makler, die ein Perspektiv verkaufen, Anführungszeichen, oder einbringen gemacht haben. Da gibt es ein Senior, der hat das aufgebaut, das ist ein Unternehmen, hat 20 Leute, ist für Österreich wirklich hammer profitabel, wächst super, sicherlich 1 der erfolgreichsten Makler, die es in Österreich da gibt. So, und der hat seinen Sohn dabei, der ist Ende 30 und der ist auch schon Prokurist gewesen. So, da war ganz oft die Frage, warum verkaufst du, bist groß genug, dass du relevant bist? Du hast einen Sohn dabei, der es machen könnte, du hast die Nachfolge im Haus, warum tust du es? Im Endeffekt, da ging es tatsächlich total perspektive so und jetzt kommen wir natürlich die ecke und sagen schon mal hier wir haben entwickler team top notch ki die jetzt mal sich nur damit Gedanken machen, wie sie euch besser machen können. So, da gehen dem Raphael Zorn, das ist der Junior, der Junior des 39, da gehen natürlich die Augen auf. Der hat ursprünglich auch mal Informatik studiert, Also der hat tatsächlich sogar einen leichten IT-Background, zusätzlich zu seinem Versicherungsmakler-Wesen, was er jetzt da macht. Der brennt natürlich, ja, und der ist da sowas von dabei.

Florian Brokamp [00:35:02]:
Und das ist halt der Hammer, ja. Und jetzt sind wir konstant da irgendwie im Austausch, weil du sagst, okay, ich habe hier noch die Idee und dann hast du den Fill und dann hast du irgendwie das Team und so weiter. Und dann wird da gebaut im Maschinenraum. Und im Wesentlichen zu deiner Frage, die dann jetzt gleich kommen wird, was denn konkret? Also, was wir jetzt im ersten Schritt machen, ist, dass wir schauen, wie kannst du so einen Back-Office Workflow, den die haben, erleichtern. Und der Klassiker ist, du hast halt irgendwie Kommunikationskanäle vom Kunden, das kann jetzt eine E-Mail sein, das kann ein WhatsApp sein, das kann ein Anruf sein, das kann ein Kundengespräch sein, was du hattest, weil der vor Ort war. Das alles ist ja quasi alles, was inbaut und reinkommt. Das muss ja segmentiert, gelabelt, verarbeitet werden. Das machst du im ersten Schritt und danach wird es verteilt.

Florian Brokamp [00:35:48]:
Das klingt ja erstmal leicht. Das musst du dann natürlich richtig auswenden, segmentieren. Und im zweiten Schritt musst du schauen, wie kannst du einzelne Teile davon einfach automatisieren. Adressänderung, ja, die trage ich ja direkt im Marktwertungsprogramm oder beim Versicherer ein. Und so weiter. Und so kannst du nach und nach diese ganzen Prozessschritte im Backoffice, die, sagen wir mal, nicht wertstiftend sind, mit dem sogenannten Human in the Loop, so wenig wie möglich, kannst du den dann rausnehmen. Und schon gehst du hin und leichtest den den Alltag und die merken das gar nicht mehr, weil du nichts wegnimmst, was sie oder die merken es zumindest nicht. Die merken nur, oh geil, ich habe irgendwie weniger Adressänderungen, die ich abtippen muss.

Florian Brokamp [00:36:25]:
Das ist ja super. Da gibt es nur noch spannendere Themen. Und das ist genau unser Ansatz, an den wir ran wollen. Das ist nur ein plakatives Beispiel, ist natürlich noch viel mehr drin, aber das ist zumindest mal ein greifbares Thema.

Julius [00:36:40]:
Aber zeigt ja wirklich so dieses, diesen Typ von Makler, den ihr gewinnt und diese Begeisterung für Technologie, die sich einfach durchzieht und wo man gemeinsam an den Themen arbeitet und irgendwie auch mit dem gleichen Mindset. Also, ich weiß nicht, ob du im Alltag jemand davon überzeugen müsstest, dass KI nicht böse ist. Also, weiß ich nicht, ob du mit den Menschen auch sprichst, aber es klingt zumindest bei denen so, dass sie das schon verstanden haben. Also, dass das auch wirklich gut sein kann, wenn man es sinnvoll einsetzt.

Florian Brokamp [00:37:13]:
Ich sage mal so, die Unternehmen, die wir jetzt so zunehmen mit den jungen Leuten, die sind halt so, dass sie sagen, naja, ich bin so jung, ich muss das irgendwie noch machen. Es wird kein Weg dran vorbeigehen, dass ich in den nächsten 20 Jahren nicht irgendwas mit KI mache. Und die, die bei uns dabei sind, die das, die jung sind und dann sich uns anschließen, die wollen ja, dass, sonst wären sie nicht bei uns. Die sagen, hey, ich verkaufe jetzt quasi und beteilige mich wieder an der Gruppe, also ich bringe mich quasi ein, weil ich halt eben glaube, dass ihr mir besser helfen könnt bei dem ganzen Thema, sagen wir mal Zukunft, Übermorgen. Und dann hast du auch, und das ist das nächste da dran, auch da stinkt der Fisch vom kopf her weil der geschäftsführer dem mal vom makler unternehmen der hat sich ja auch ein team drunter im back office und im außendienst Und so weiter gesucht die zu ihm passen das heißt er ist ja selbst schon eher progressiv eingestellt und pragmatisch bei tech das lebt er natürlich denen auch vor und da musste jetzt nicht irgendwie einen alten Senior der sagt ganz ehrlich bin jetzt anfang 60 fang jetzt nicht an mich mit kai auseinanderzusetzen das lebt er natürlich dann auch vor Versus der sitzt vorne und sagt ich habe jetzt mal selbst das in klaud oder wo in Jpg eingegeben und habe das ding mal irgendwie rausgelassen habt ihr das auch schon mal probiert riesenunterschieds davon überhaupt nicht unterschätzt und es wird so gern unterschätzt und das ist dann bei uns diese selbst verstärkende Dynamik, dass du halt lauter so Leute hast und die erzählen den anderen, weil die kennen sich natürlich untereinander und deswegen war ich in den letzten 3 Wochen in 20 Städten.

Julius [00:38:48]:
Ja, und im Flugzeug, wie gesagt, da ist ja schon mal was Großes entstanden. Insofern, da kommen gute Ideen. Einfach mehr fliegen. Nein, vielleicht noch eine letzte inhaltliche Frage und dann müssen wir langsam mit Blick auf die Uhr und deiner kostbaren Zeit auch zum Ende kommen. Aber ich könnte ewig mit dir sprechen und lange. Die vielleicht noch ganz kurz, ihr habt so was wie ein KI-Onboarding. Was muss ich mir darunter vorstellen? Also wenn ich jetzt magler, na, irgendwie mit in diese Community möchte, Teil von Ascendia werde, was ist das KI-Onboarding?

Florian Brokamp [00:39:28]:
Ja, du, im Wesentlichen, Also wir sind ja vom Mindset her so, dass wir sagen, wir holen die Leute dort ab, wo sie sind. Die sind alles erfolgreiche Unternehmer, sonst wären sie nicht bei uns. Denen jetzt von heute auf morgen was komplett Neues aufzustülpen, das ist nicht unser Thema. Und deswegen kommen die auch gern zu uns. Das heißt, wir reden immer gerne von der Menükarte, das heißt, wir sagen, schau mal hier, es gibt diese verschiedenen Optionen, die du dem Modulator in den Anführungszentren zubuchen kannst und wir holen dich dort ab, wo du bist. Das heißt, wir reden mit denen und wir schauen und dann gibt es zum Beispiel bestimmte bestimmten Setup, der passt schon besser zu dem, was wir schon entwickelt haben. Das heißt im Onboarding fragen wir ihn ab, was nutzt du für Systeme, wie sind deine Workflows, wie bist du aufgebaut und dann schauen wir mal, okay, passt du jetzt schon quasi in diesen diesen Batch, den wir gerade aufgesetzt haben oder müssen wir das in der nächsten Phase mit einplanen. Ja und wir machen das auch nur, wenn die wollen, weil das die Erfahrungen haben ja auch viele Konsolidierer gemacht.

Florian Brokamp [00:40:27]:
Wenn du denen halt einfach was aufstülpst, Dann nimmst du halt das unternehmerische bei denen raus und das ist aus meiner sich der grund warum wir so stark wachsen und warum das So eine dynamik hat weil viel unternehmer haben die einfach sagen ich darf weiterhin sein und ich werde einfach nur unterstützt Der floh nimmt sich nicht so wichtig das team nimmt sich nicht so wichtig sondern wir wollen alle was Großes bauen und super.

Julius [00:40:49]:
Cool, super.

Florian Brokamp [00:40:50]:
Deswegen vielleicht als letztes, weil du ja auch von dem LinkedIn-Post, das war zum Beispiel auch mein Team, was mir gesagt hat, hier Grüße an Gerrit, der mir mehrfach da mit auf die Nerven ging, Flo, du musst jetzt mal einen Post machen, tu Gutes und rede drüber, mach doch mal was. Und da kam jetzt mittlerweile so viel raus weil die leute merken okay cool da passiert ja richtig was das ist ja wirklich 1 der ersten tech konsolidierung spiele also ja danke gerrit sonst wenn wir hier nicht in Runde 2.

Julius [00:41:19]:
Ja, auch von mir nochmal danke Gerrit, genau.

Florian Brokamp [00:41:23]:
Ja, der wird sich freuen.

Julius [00:41:25]:
Ja, cool. Dann lass uns jetzt noch vielleicht so gegen Ende nochmal die Perspektive wechseln. Ich meine, du sprichst viel mit der Industrie, du sprichst viel mit Ziellevel von Versicherungsunternehmen. Was würdest du denen gerade empfehlen? Was nimmst du da gerade wahr? Was müssen die denn vielleicht verändern?

Florian Brokamp [00:41:47]:
Also, ich glaube, dass ich denen überhaupt keinen Rat geben kann, weil ein Versicherungsvorstand zu sein, ist, glaube ich, extrem hart. Und ich könnte das nicht und ich wollte das nicht. Aber gut, Anderes Thema mit allen Vor- und Nachwerten. Die haben natürlich andere Grenzen und Rahmenbedingungen, mit denen sie arbeiten müssen. Aber grundsätzlich, ich glaube, was sie alle versuchen, ist, so ein bisschen die Angst davor zu nehmen, dass KI jetzt alles schlecht macht. Ich glaube, KI kann denen total helfen, Probleme zu lösen, wenn sie sich dafür öffnen. Und das machen eigentlich viele davon. Aber auch da, der Fisch stinkt vom Kopf her, wenn da halt dein Vorstand 60 plus ist, dann tun die sich oft halt schwerer, jetzt in die Moderne da zu gehen.

Florian Brokamp [00:42:31]:
Ja, und da, ich meine, du hast ja auch bei deinem Unternehmen jetzt einen jungen Vertriebsvorstand rein, der da, sagen wir mal, ein bisschen progressiver unterwegs ist. Das ist natürlich dann, das hilft, das hilft total, diesen Change-Prozess voranzutragen. Und in so einem großen Laden, wie ein Versicherersoft ist, ist es natürlich schwer. Das dauert länger. Und da gibt es ja nicht nur Juliusse, die halt irgendwie auch modern denken, was sich jedes Unternehmen wünschen würde. Einstiegige Einschriften für Bewerber, für Angebote an dich. Könnt gerne über mich laufen, ich leite sie weiter.

Julius [00:43:10]:
Jetzt ist der Moment gekommen, wo wir schneiden müssen. Nein, machen wir nicht, das bleibt natürlich drin.

Florian Brokamp [00:43:17]:
Naja, und das braucht es halt einfach. Einfach diese Veränderung, diesen Change-Prozess treiben und das in so einem Unternehmen, die Angst nehmen und die Vorreiter, die Botschafter im Unternehmen und dann aus meiner Sicht das Wichtigste ist sich zu fragen, wo ist mein Mehrwert, den ich leiste dann damit. Weil einfach nur, wie du gesagt hast, eine Lösung und dann suche ich mir dafür ein Problem Es hat Quatsch muss überlegen wo kann ich Dinge selbst bauen die wirklich nur ich kann die mich wirklich weiterbringen und wo kann ich Auf was zugreifen was es schon gibt und da da gibt es glaube ich zu viele die im Aktionismus verfallen dann einmal eine Richtung laufen und hinterher merken sie jetzt habe ich da 10 Millionen verbraten und ich könnte es mir für 50.000 Euro im Jahr könnte ich es mir als Lösung einkaufen und habe keinen Unterschied davon. Ja und das habe ich zu oft gesehen.

Julius [00:44:03]:
Sehr gut. Was willst du noch mitgeben, deine famous last words, bevor wir hier zum Ende kommen?

Florian Brokamp [00:44:11]:
Ich glaube, ich bin stolz auf das Team, was wir haben. Ich bin stolz auf die Markter und alle, die das mittreiben und was wir im letzten Jahr erreicht haben. Wir haben noch viel vor. Wir wollen den Markt noch weiter verändern, nicht nur, was das ganze Thema Tech-enabled angeht und dort der innovativste, fortschrittlichste Maklergruppe zu sein, sondern wir wollen auch unsere Kultur und unseren Spirit beibehalten, weil der ist im Endeffekt das, der alles ausmacht. Der führt dazu, dass die Leute, die mit uns zusammen sind, einfach Spaß haben. Und das ist mir mit das Höchste gut. Ich schaue nicht jeden Tag drauf, wie viel meine Anteile jetzt wert sind, weil es mir, ich will nicht sagen, es ist mir komplett egal, aber mir geht es das, was wir bauen und das Tagesgeschäft mit den Leuten, die alle brennen, das macht einfach Laune. Und deswegen findet Dinge, die euch Spaß machen und rennt und baut was.

Florian Brokamp [00:45:06]:
Und das passt bei uns.

Julius [00:45:09]:
Man spürt es wirklich in jedem Wort. Und wir sehen uns ja auch gerade auch in Gestik und Mimik. Du hast vorhin so schön gesagt, die sind bewusst bei uns, weil sie erfolgreiche Unternehmer sind, deswegen sind sie bei uns. Das ist schon echt eine Auszeichnung, das könnt ihr, glaube ich, auch so annehmen und das würde ich auch so sehen aus dem, was du erzählst. Insofern, Florian, herzlichen Dank, dass du wieder hier bei uns warst. Mal gucken, was in einem Jahr später ist. Das war übrigens die Einladung für Plus 1. Gerne auch zwischendurch.

Julius [00:45:39]:
Und wie immer, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, wenn euch das Ganze hier gefallen hat, dann lasst uns gerne eine Bewertung da. Florian findet man, glaube ich, auf LinkedIn, falls ihr auch Unternehmen der Ascendia werden wollt. Das war der kleine Werbespoiler. Insofern, wendet euch gerne an Florian. Herzlichen Dank, Florian, und bis zum nächsten Mal. Mach's gut.

Florian Brokamp [00:46:08]:
Untertitel der Amara.org-Community Untertitel von Stephanie Geiges