Insurance Monday: Digitalisierung & Versicherung

Zielgruppen im Fokus: Christoph Glinka über die Bedeutung der Boomer für die IDEAL Versicherung

Insurance Monday / Christoph Glinka Episode 120

In der heutigen Episode sprechen wir über die spannende und innovative Herangehensweise der Idealversicherung an den Versicherungsmarkt. Die Idealversicherung zieht mit ihrer einzigartigen Kneipentour durch Deutschland und fokussiert sich dabei auf eine oft übersehene, aber äußerst wertvolle Zielgruppe: die Babyboomer. 

Christoph Glinka, verantwortlich für Marketing und Vertrieb bei Ideal, gibt uns exklusive Einblicke in die Hintergründe dieser Tour und erläutert, warum gerade die Generation der Babyboomer ein enormes Vertriebspotenzial birgt. Vom Gründungsmythos in einer Neuköllner Kneipe bis hin zu modernen, digitalen Versicherungsangeboten – diese Folge ist vollgepackt mit interessanten Insights und zeigt auf, wie sich Ideal als mittelständischer Versicherer im Markt differenziert. 

Bleibt dran für eine spannende Diskussion über Zielgruppen, Produktinnovationen und die unkonventionellen Wege der Kundenansprache. Viel Spaß beim Zuhören!

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Dominik Badarne [00:00:00]:
Hallo und herzlich willkommen zum Insurance Monday Podcast, kleingedrucktes aus der Finanz- und Versicherungswelt. Dein Podcast mit spannenden Insights und exklusiven Gästen aus der traditionellen und digitalen Finanzwelt. Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Insurance Monday Podcasts. Baby Boomers sind eine essenzielle Zielgruppe für die Versicherungsbranche. Sie verfügen oft über erhebliche finanzielle Mittel und haben einen ganz neuen Bedarf an individuellen Versicherungslösungen. Diese Generation steht häufig vor wichtigen Lebensentscheidungen wie Ruhestandsplanung, Gesundheitsversorgung und Erbschaftsregelungen. Ein zielgerichtetes Angebot und maßgeschneiderte Lösungen können nicht nur Ihre individuellen Bedürfnisse optimal abdecken, sondern auch die Kundenbindung und das Unternehmenswachstum nachhaltig stärken. Die Idealversicherung spricht nach einigen Aussagen Boomer und startet gerade eine eigene Kneipentour durch Deutschland.

Dominik Badarne [00:01:07]:
Spätestens bei Kneipentour mussten wir unbedingt mit dabei sein. Insofern herzlich willkommen zur neuesten Episode. Mein Name ist Dominik Badane und mit mir aus dem Intransmandi-Team heute dabei Herbert Jansky.

Herbert Jansky [00:01:20]:
Agit Dominik, tolle Einleitung und du hast vollkommen recht, bei der Kneipentour sind wir direkt angesprungen. Christoph, bevor wir aber ins Thema einsteigen, Stell dich doch kurz vor, sag was machst du bei der Ideal und warum macht eines Versicherungen eine Kneipentour?

Christoph Glinka [00:01:41]:
Ja, vielen Dank. Also ich bin bei der ideal verantwortlich für die Themen Marketing und Vertrieb. Insofern liegt die Kneipentour dann auch bei mir, weil das eben Teil des Veranstaltungsmanagements ist. Und wenn du jetzt sagst, ja warum machen wir eine Kneipentour? Das liegt tatsächlich in unseren Wurzeln, denn wir wurden mal vor 112 Jahren in einer Neuköllner Kneipe gegründet. Das ist sozusagen unser Gründungsmythos Und wir sind da auch sehr stolz drauf, denn das ist aus einer Gesetzesänderung entstanden, weil bis dato war es nicht erlaubt, Feuerbestattungen durchzuführen, sondern nur die klassischen Bestattungen, die natürlich auch erheblich teurer sind. Und dann gab es die Gesetzesänderung, die dann erlaubt, die Feuerbestattung zu machen. Und dann haben sich nicht nur bei uns, sondern auch in vielen anderen Städten dann in den Kneipen wirklich kleine Sparvereine gegründet, die gesagt hatten, okay, Also wenn wir uns hier nach der Schicht sozusagen auf unser Feierabendbierchen treffen, dann legt man halt ein Groschen noch in eine Gemeinschaftskasse und wenn dann der Fall der Fälle eintritt, wird daraus dann die Feuerbestattung finanziert. Und das war eine wirklich wichtige soziale Revolution, denn bis dato war es dann eben so, dass Familien da tatsächlich vor ein finanzielles Desaster geraten sind, wenn sie eben eine vollwertige Bestattung zur damaligen Zeit eben ausrichten mussten.

Christoph Glinka [00:03:16]:
Und das war eben gerade für die Arbeiterschicht eben eine ganz tolle Entwicklung. Das sind unsere Wurzeln. Und weil wir darauf sehr stolz sind und weil wir finden, dass das ein ein toller Gedanke ein Versicherungsprodukt herum ist, haben wir gesagt, dann machen wir eben keine klassische Rothshow, so wie man das kennt, sondern wir wollen eben eine Kneipentour machen, die zu uns passt als unkonventionellen und ich glaube sehr anfassbaren Partner, was dieses Thema angeht. Und Insofern sind wir selber sehr gespannt, haben auch schon sehr gute Resonanz darauf bekommen, das kann man schon sagen.

Herbert Jansky [00:03:51]:
Also zurück zu den Wurzeln, super. Danke für den Überblick. Dich jetzt persönlich noch besser kennenzulernen, du bist sicher vorbereitet, unsere schnellen Freund fünf, die kommen ja immer. Dementsprechend lass uns reinspringen. Alles in bar oder Paypal?

Christoph Glinka [00:04:08]:
Paypal muss ich zugeben. Ich würde es lieber anders machen, aber es ist einfach zu bequem.

Herbert Jansky [00:04:13]:
Digitales Fotoalbum erstellen oder nostalgische Papierfotos im Schrank aufbewahren?

Christoph Glinka [00:04:20]:
Beides. Meine Frau und ich haben eine Tradition und zwar einmal im Jahr suchen wir die besten digitalen Sachen raus und bringen das dann in ein Fotobuch und so haben wir für uns immer ein Jahresbuch für unsere Familie und sind daher dann auf beiden Baustellen unterwegs, würde ich sagen.

Herbert Jansky [00:04:39]:
Finanzberater oder Online-Rechercher? Finanzberater,

Christoph Glinka [00:04:43]:
ganz klar.

Herbert Jansky [00:04:44]:
Handgeschriebene Notizen oder alles via Smartphone?

Christoph Glinka [00:04:48]:
Auch da ist es, also okay, aber wir sollten uns ja schon für eine Seite entscheiden. Dann gebe ich zu, bin ich immer noch bei den handgeschriebenen Notizen. Aber ich versuche es gerade, digital handgeschrieben zu machen.

Herbert Jansky [00:05:00]:
Geil, okay. Ich muss übrigens, eine Frage kommt noch, aber ich verrate, die Fragen waren, die habe ich mir mit Co-Pilot erstellen lassen. Und ich habe festgestellt, Co-Pilot ist diskriminierend gegen Boomer. Also der steckt sie auf jeden Fall in die Schublade. Ob das richtig ist, werden wir gleich noch sehen. Aber fünfte Frage jetzt an dich. Hardcore Techie Frage. Kaffee oder Tee? Kaffee.

Herbert Jansky [00:05:27]:
Ganz klar.

Christoph Glinka [00:05:29]:
Also ohne geht's auch nicht.

Herbert Jansky [00:05:30]:
Dann lass uns direkt ins Thema einsteigen. In der Generation der Boomer schlummert noch ordentlich Vertriebspotenzial, sagt ihr. Aber gleichzeitig Christoph, Menschen von 56 bis 67 Jahren, also haben die nicht ihre

Christoph Glinka [00:05:48]:
Versicherungsthemen einfach schon hinter sich? Du argumentierst das glaube ich aus den sehr klassischen Versicherungsthemen, weil da braucht man nicht drüber reden. Natürlich die meisten Produkte, die da verkauft werden oder die insgesamt verkauft werden, gerade aus der Lebensversicherung heraus, haben natürlich etwas mit Altersvorsorge zu tun oder mit Arbeitskraftabsicherung. So, da brauchen wir nicht drüber reden. Das ist natürlich das Brot- und Buttergeschäft der meisten Vermittler, die wir in Deutschland haben. Jetzt muss man aber sagen, Versicherungsbedarf richtet sich ja eigentlich immer nach Lebenssituationen. So und eine Lebenssituation findet ja immer statt. So, die verändert sich aber im Lauf des Lebens. Und da muss man eben sagen, ein Mensch, der vielleicht auf die 60 zugeht, der hat ja trotzdem Risiko in seinem Leben und der hat ja trotzdem daraus resultierend Versicherungsbedarfe.

Christoph Glinka [00:06:47]:
Das sind natürlich völlig andere als bei einem 30-Jährigen. Also der 60-Jährige, der muss sich eigentlich keine Sorgen mehr seine Altersvorsorge machen. In dem Sinne, entweder hat das geregelt oder er hat es nicht geregelt. Dann ist es jetzt aber ehrlicherweise auch zu spät. Das muss man leider so klar sagen. Das Thema Arbeitskraftabsicherung nimmt natürlich auch ab. Also gerade hinten raus ist der Bedarf vielleicht nicht mehr so hoch, weil ja dann auch, selbst wenn dann eben der Fall der Fälle eintritt, man sich ja dann bis zum Rentenalter noch einigermaßen durchlavieren kann. Also sprich, die klassischen Versicherungsthemen sind eigentlich auserzählt in diesem Alter, Aber es kommen dann eben neue Bedarfe, denn Leute haben einen großen Bedarf danach ihren Nachlass zu regeln.

Christoph Glinka [00:07:36]:
Also die machen sich Gedanken, was ist, wenn ich von dieser Welt gehe? Wie will ich meine Bestattung organisieren? Wie will ich das finanziell besichern? Wie will ich insgesamt eigentlich meine Erbschaft regeln. Darum gibt es relativ viele Versicherungsthemen und dann reden wir natürlich auch immer über das, über die riesengroßen Elefanten im Raum, das ist die Pflegesituation. Und da muss man sagen, das kann man auch wirklich noch mit Mitte, Ende 50 oder auch bis Mitte, Ende 60 jährigen. So und da sehen wir einfach, das ist jetzt für die Leute, die jetzt in diesem Alter sind, gerade sehr erlebbar, denn das sind die, die jetzt gerade ihre Eltern im Pflegeheim haben. Und insofern gibt es da nicht nur einen großen Bedarf, sondern auch einfach ein großes Interesse an Aufklärung und an Möglichkeiten, wie man dieses Thema eben für sich regeln kann. Insofern kann man nur appellieren, wenn ihr Kunden in diesem Alter habt, redet mit denen darüber. Ihr werdet erstaunt sein. Jeder hat Lust auf dieses Gespräch, auch wenn das Thema vielleicht unangenehm ist, zugegebenermaßen.

Herbert Jansky [00:08:42]:
Verstanden, danke dir. Gib uns doch einen Überblick, Du bist ja im Vertrieb. Gib uns einen Überblick, wie die ideal Vertrieb macht. Welche Vertriebwege nutzt ihr? Ich weiß ihr seid Maklerversicherer, aber habt ihr noch andere Vertriebswege?

Christoph Glinka [00:08:57]:
Ja, tatsächlich sind wir total divers aufgestellt in dem Segment. Also der Maklermarkt ist unser wichtigster Markt. Also das kann man ganz klar so sagen. Also einfach vom Umsatz her. Wir sind aber auch tatsächlich ein guter Partner für andere Erstversicherer. Also wir sind mit großen anderen Versicherern in der Kooperation und da machen wir eben Teilausschnitte. Also sprich oft werden wir dann eben dazu geholt, weil die selber keine Pflegerente bauen wollen oder weil die vielleicht selber kein Sterbegeld bauen wollen. Und das heißt über diese Ausschließlichkeitsorganisationen verkaufen wir auch unsere Produkte.

Christoph Glinka [00:09:35]:
Dann sind wir im Bankenmarkt sehr etabliert. Wir arbeiten mit vielen Sparkassen zusammen, sind aber auch mit großen Geschäftsbanken unterwegs. Also sprich Da haben wir auch einen Absatzkanal, der immer stärker wird. Und natürlich über die Allfinanzvertriebe, also wie alle Maklerversicherer eigentlich auch, sind wir in den Allfinanzvertrieben auch vertreten. Das sind so unsere großen Vertriebswege. Und dann verschließen wir uns natürlich auch den Vertriebstrends nicht. Also sprich Business Development ist für uns ein Thema, was wir immer mehr spielen. Wir haben auch eine der großen funktionierenden Kooperationen da und zwar mit unserem eigenen Bestattungsunternehmen.

Christoph Glinka [00:10:15]:
Da ist es so, dass Bestatter eben, nachdem sie eine Vorsorge getroffen haben mit den Kunden, also die Bestattung geregelt haben, dann unser Produkt hinten ran mit anbieten, als finanziellen Aspekt. Also insofern würde ich sagen, alles was so in der Theorie geht, machen wir auch. Halt mit unterschiedlichem Fokus.

Herbert Jansky [00:10:34]:
In der Roadshow, wen adressiert ihr da für Vertriebe?

Christoph Glinka [00:10:37]:
Das ist schon ganz klar auf die Makler ausgerichtet. Also da ist es uns einfach wichtig, gerade auch junge Makler abzurüsten. Okay, habe ich mir gedacht. Was sind die Argumente, die ihr dem Makler an die Hand gebt, warum die Altersgruppe so interessant ist? Also erstmal ist es die schiere Größe. Wir reden über 15, 5 Millionen Menschen in Deutschland. Und das sind halt Leute oder Kunden, die muss man jetzt nicht mühselig suchen, sondern die hat eigentlich jeder Vermittler, egal auf welchem Vertriebsweg, die habt ihr schon. Und das heißt, dieses Potenzial ist da und ist ehrlicherweise einigermaßen ungenutzt. Sprich, also eigentlich könnte man daraus tolle Erträge und zwar zusätzliche Erträge generieren, denn wir reden jetzt nicht darüber, dass der Makler jetzt seine Berufsunfähigkeit nicht mehr bei der Nürnberger, sondern morgen jetzt bei der Gota machen soll oder ich kann jetzt auch jedes andere Versicherungsunternehmen nennen, sondern wir reden ja darüber, dass Produkte gemacht werden sollen, die gerade gar nicht gemacht werden in einer Zielgruppe, die gar nicht beachtet wird.

Christoph Glinka [00:11:41]:
Insofern jeder gerade Makler, der sagt, okay, Also ich könnte mir vorstellen, etwas mehr Ertrag in meinem Marktbauunternehmen zu haben. Herzlichen Glückwunsch, es ist alles da.

Dominik Badarne [00:11:53]:
Also ich finde es tatsächlich von der Zielgruppe oder der Herangehensweise aus der Marketing-Sicht natürlich super spannend, Christoph. Vor allem, weil ja auch viele Versicherer eher dazu geneigt sind, die jüngere Zielgruppe zu adressieren, dann quasi entlang der Lebensphasenmodelle und alles, was es da ja so an spannende Entwicklungen ja auch gibt, entsprechend bedienen zu können. Insofern ist es für mich so vom ersten Eindruck erstmal komplett konträrer Ansatz. Aber vielleicht kannst du mich da noch mal ein Stück weit aufschlauen, so welche Themen, Parth ja schon genannt, stehen denn bei diesen Menschen wirklich im Vordergrund? Also Pflege hatten wir, Bestattung sicherlich, aber was gibt es denn da noch? Vielleicht auch Sachen, die jetzt auf den ersten Blick gar nicht so offensichtlich sind.

Christoph Glinka [00:12:31]:
Ja, also genau, das sind die Themen, die sehr offensichtlich sind und wo der Bedarf auch am größten ist. Aber was ja auch immer ein entscheidendes oder ein wichtiges Thema ist, ist wie kann ich das Kapital, was ich bis zu diesem Zeitpunkt, also bis ich dann wie gesagt in die höheren Semester komme, wie kann ich es dann sinnvoll und einigermaßen sicher dann auch sozusagen rüberbringen meine zweite Lebensphase. Und das ist durchaus auch ein Punkt, Da bieten sich natürlich flexible klassische Anlagen eben total gut an. Da ist der Markt auch übersichtlich vom Angebot her. Wir sind da wirklich weit vorne mit dabei. Also wir haben ein klassisches Produkt, was sehr flexibel mit Ein- und Auszahlungen gehen kann. Das ist die Universal Life. Und, und das ist vielleicht auch etwas, womit man mal aufräumen muss, die meisten Leute, wenn die an Babyboomer denken, denken ja, die sind etwas oldschool unterwegs.

Christoph Glinka [00:13:27]:
Aber wir wissen aus, wirklich aus Studien, dass es gar nicht der Fall ist. Sie wollen technisch saubere, gute Lösungen haben. Deshalb ist dieses Produkt eben auch technisch völlig abbildbar. Also sprich, es gibt eine App, mit der ich permanent eigentlich meinen Vertragswert einsehen kann, in der ich simulieren kann, was passiert, wenn ich noch diese Einzahlung vornehme, in denen ich Auszahlungspläne machen kann. Also wir haben da wirklich etwas gebaut, was eben nicht nur diesen Absicherungsbedarf befriedigt, sondern was eben auch technisch eben sehr einfach konsumierbar ist für einen Endkunden. Und Deshalb ist das eigentlich für die Generation Babyboomer die perfekte Mischung. Vielleicht mal nur ein Fakt. Also weit über 90 Prozent, ich glaube es geht so Richtung 96 Prozent der Babyboomer benutzen aktiv regelmäßig das Smartphone.

Christoph Glinka [00:14:19]:
Also das sind keine Technikverweigerer. Und wir hatten ja auch die fünf Eingangsfragen. Da war ja auch sowas wie PayPal mit dabei. Das ist Alltag in der Generation Babyboomer. Also deshalb kann man da wirklich meiner Meinung nach also neben dem Produkt auch sehr viel technische Innovationen bringen und befriedigt dann wirklich genau die Bedarfe dieser Kundensuppe.

Dominik Badarne [00:14:41]:
Heißt dann auch dann die technischen Lösungen, die du jetzt beispielsweise angesprochen hast, die richtet ihr dann auch schon konsequent an diese Zielgruppe aus oder ist es quasi trotzdem breiter gefasst, dass jeder davon profitieren könnte oder ist es besonders für die Zielgruppe?

Christoph Glinka [00:14:55]:
Nein, also das ist natürlich etwas, was man grundsätzlich machen sollte. Die Entwicklungen, die überschlagen sich ja auch in den letzten Jahren. Insofern ist es schon grundsätzlich schlau, seine komplette Kommunikation ein Produkt herum möglichst digital aufzustellen. Mein Punkt ist eben nur, dass man auch oder explizit gerade diese Baby-Boomer-Gruppe dort mit einfassen sollte und nicht so tun sollte, als wenn immer nur die Gen Z eigentlich die aktuellen technischen Trends mitnehmen will. Das ist einfach nicht so, sondern gerade die neuesten technischen Entwicklungen zeigen doch, die sind doch konsumierbar für jeden. Also ich würde auch unterstellen, dass auch ein 70-Jähriger durchaus mit einem Microsoft Co-Pilot unterwegs sein soll und das gut findet, einfach weil es sehr einfach ist. Trotzdem eben diese tolle Technik dahinter ist Und das ist doch das Entscheidende. Insofern ist es, glaube ich, für jeden Versicherer schlau, sich da gerade was die Kommunikation das Produkt angeht, sich da zu etablieren und aufzustellen.

Dominik Badarne [00:15:57]:
Ja, definitiv. Und spätestens mit dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz müssen wir sowieso leicht verständliche Angebote schaffen und insofern bedienen wir ja dann auch damit beide Zielgruppen.

Herbert Jansky [00:16:07]:
Dominik, du bist schon wieder diskriminierend.

Dominik Badarne [00:16:10]:
Wieso denn? Du unterstellst schon

Herbert Jansky [00:16:14]:
wieder, dass die Babyboomer was leicht Verständliches brauchen.

Dominik Badarne [00:16:18]:
Na, auch die Gen Z braucht was leicht Verständliches, wahrscheinlich die sogar noch umso mehr. Darauf wollte ich hinaus.

Christoph Glinka [00:16:24]:
Aber wenn wir jetzt schon Generationenbestimmung betreiben, würde ich sagen, die Gen Z braucht vor allem Beratungsformen, die möglichst kurz sind. Also es muss schnell, es muss schnell zum Punkt kommen. Also ja, also das ist natürlich nicht diskriminiert.

Herbert Jansky [00:16:38]:
Es ist doch snackable

Christoph Glinka [00:16:38]:
heißt das. Ja, snackable. Ja, ja, Dankeschön. Jetzt hast du es quasi dem Buba, auch wenn ich es altersmäßig bin, übersetzt. Aber Nein, aber tatsächlich haben wir hier eine Generation, da gibt es ja auch Untersuchungen zu, haben wir ihre Eigenarten, aber dass man technisch auf einem guten Niveau sein muss, was eben, ja eigentlich snackable ist eigentlich ein gutes Wort, also eben das Versicherungsprodukt eben dann vereinfacht, das ist auch völlig klar.

Dominik Badarne [00:17:05]:
Ja definitiv und eben auch nicht dem Irrglauben zu verfallen, dass es jetzt quasi unterschiedliche Reifegrade gibt. Ich glaube da ist die technische Durchdringung, so wie du es ja auch schon gesagt hast, im Markt auch in der Breite so angekommen, dass es am Ende des Tages für alle Zielgruppen definitiv passen muss. Vielleicht noch mal zu einem Thema nachgehakt. Du hast es vorhin ja schon angesprochen, Stichwort Pflege. Wenn man auch die Nachrichten hört, kommt man ja auch grundsätzlich an dem Thema ja nicht vorbei, auch wenn wir eine gewisse Herausforderung haben, was Finanzierung angeht. Thema Kostenblock, immer größere Kosten, Herausforderungen auch, die bei den Pflegebedürftigen letztendlich hängen bleiben. Angesprochen hast du es schon im Sinne von Babyboomer, Alter, kann man da irgendwie noch richtig vorsorgen? Wie kann man denn überhaupt vorsorgen? Also ist es da nicht eigentlich schon zu spät, Stichwort brennendes Haus irgendwie versichern? Wie ist denn da so eure Herangehensweise?

Christoph Glinka [00:17:56]:
Was man nicht vergessen darf, ist, dass bei den Babybuben noch einige Tage ins Land gehen, bis die wirklich in den Pflegebedarf kommen. So sprich also, wenn wir jetzt als Lebensversicher denken, habe ich noch gut und sehr viel Zeit im Prinzip anzusparen. Ja jetzt hast du natürlich recht, also umso Früher man damit anfängt, umso komfortabler wird es natürlich. Das ist die Eigenart einer jeden Lebensversicherung. Das ist ja bei der BU nicht anders, auch bei der Pflegerente. Also natürlich, wenn ich das Thema mit 35 oder mit 40 regele, dann komme ich mit relativ kleinen Monatsbeiträgen eigentlich dahin, eine Monatsrente abzusichern, die im Pflegebedarf dann wirklich hilft. Aber tatsächlich geht das auch später noch. Da hat uns jetzt natürlich der Rechnungszins extrem Wind unter die Flügel gebracht.

Christoph Glinka [00:18:44]:
Also dadurch, dass wir wieder mit einem prozent rechnen können hat das die die werte massiv verbessert insbesondere wenn man sagt man will das thema zum beispiel über eine einmalanlage regeln also die beiträge für einmalanlage sind durch die rechnung sind über 40 prozent günstiger geworden Also wirklich ein hat wirklich richtig value for money ins Produkt gebracht und insofern ist es überhaupt kein Problem, wenn ein 60 oder 65 jähriger Mensch sagt ich bekomme jetzt eine Lebensversicherung ausgezahlt und dem davon vielleicht 30.000 Euro in die Hand und packe es als Einmalbeitrag in eine Pflegerente, dann ist das Thema schon nicht vollumfänglich abgefrühstückt. Wir müssen sowieso von diesem Vollkasko-Denken wegkommen. Das ist ja leider das, was die Politik auch in den letzten Jahren mehr oder weniger suggeriert hat. Ja, also wo man ja wirklich sagen muss, das ist einfach nicht der Fall. Also aber man kommt wirklich ein ganz Stück weiter mit der Absicherung mit solchen Beträgen. Und Das will ich auch nochmal sagen, weil die meisten haben das nicht auf dem Zettel. Bei einer Pflegerente, das ist halt nach Art der Lebensversicherung kalkuliert und da ist ein Rückkaufswert dahinter und da ist auch eine Todesverleistung dahinter. Das heißt, wenn ich jetzt zum Beispiel versterbe, bevor ich in die Pflege komme, dann kann ich eben diese Todesfallleistung für meine Nachkommen haben.

Christoph Glinka [00:20:08]:
Oder, weil es eben einen Rückkaufswert gibt, jetzt nehmen wir mal an, ich habe kurzfristigen Finanzbedarf, weil die Heizung ausgewechselt werden muss, Das ist ja so ein Thema seit letztem Jahr. Dann ist es auch möglich, dort Teilentnahmen oder auch den kompletten Rückkaufswert zu entnehmen. Also insofern muss man immer bei der Pflegerente mit dazu sagen, den Euro, den ich da reinstecke, der ist kein Risikobeitrag, sondern da ist ein erheblicher Teil Rückkaufswert mit drin. Und insofern ist das jetzt mal ganz platt gesagt einfach nur Geld von links nach rechts schieben, nur dass ich hier noch eine sehr sinnvolle Absicherung mit drin habe. Und das vielleicht auch noch, weil das ein spannender Fakt ist, die Babyboom Generation ist die Generation mit den meisten ablaufenden Lebensversicherungen und vor allem mit den höchsten Abläufen. Also das heißt, da kommt in den nächsten Monaten, bereits schon in den nächsten Monaten, aber auch in den nächsten Jahren, richtig viel raus. So, und da kann man eben wirklich überlegen, wie kann ich das sinnvoll weiter anlegen? Da wäre mit Sicherheit ein Thema das Thema Pflegerente.

Herbert Jansky [00:21:17]:
Ja, verstanden. Danke dir. Wenn du jetzt die Kneipentour machst, was gebt ihr den Maklern mit an die Hand für die Ansprache und vielleicht auch so Down-To's, also was dürfen sie nicht machen, Was wären die klassischen Fehler? Gibt dir da denen was an die Hand?

Christoph Glinka [00:21:37]:
Also erstmal wollen wir wirklich dafür Aufmerksamkeit kämpfen, dass man überhaupt mit dieser Kundengruppe spricht. Denn das ist tatsächlich das Paradoxon bei der ganzen Geschichte. Wir wissen aus Verbraucherstudien, gerade aus dem letzten Jahr habe ich eine YouGov-Studie dazu. Die GOTA hat auch mal eine ganz interessante Studie dazu gemacht, ich glaube vor einem Jahr, 2022. Wir wissen aus diesen Verbraucherstudien, dass die Babyboomer das Risikopflege als wichtigstes oder relevantestes Risiko bei sich einschätzen. Sprich, also bei den Kunden ist die Awareness für dieses Thema absolut da. Wie gesagt, das sind die, die jetzt gerade ihre Eltern in der Regel im Pflegeheim haben oder das zumindest jetzt gerade ansteht oder schon mal durchgemacht haben. Das heißt, ich habe einen Kunden, der da ist.

Christoph Glinka [00:22:29]:
Jetzt müssen wir den Vermittler wirklich immer wieder darauf hinweisen, du wirst sehr positiv überrascht sein, wenn du mit diesem Thema die Ecke kommst und dafür Aufklärung sorgst. Also wie viel positive Resonanz du dort haben wirst und wie viel Geschäftserfolg du daraus haben wirst. Das ist natürlich die Botschaft, die wir grundsätzlich dort senden. Was wir aber haben, sind unzählige Instrumente. Also neben dem, also ich will jetzt nicht bewerben, dass wir Schulungen für irgendwas machen, weil das macht jeder für sich. Also natürlich sind wir an diesem Thema unterwegs, aber das ist jetzt kein besonderes Asset, sondern das bieten wir halt an und das ist auch glaube ich schlau sich damit zu beschäftigen. Aber was wir beispielsweise haben ist eine digitale Beratungshilfe. Also gerade für die Kollegen, die vielleicht noch nicht 100% sattelfest sind in dem Thema, die können sich anhand dieser Beratungshilfe relativ einfach durch dieses ganze Thema die Pflege rumlavieren und können sich dadurch einfach unterstützen lassen und da vielleicht einfach die fehlende Praxis damit vielleicht ein Stück weit ausgleichen.

Christoph Glinka [00:23:33]:
Das bieten wir natürlich auch an. Ansonsten gibt es, das hatten wir vorhin schon kurz angerissen, jede Generation hat so ihre Eigenarten. Das ist jetzt gar nicht so sehr in die Klischee-Ecke gedacht, sondern es gibt ja auch da tatsächlich Untersuchungen. Und die Baby-Boomer-Generation hat ihre Eigenarten, weil die haben natürlich eine interessante Biografie erlebt. Denn die sind groß geworden im Kalten Krieg. Zumindest die Leute auf der ostdeutschen Seite hatten einen wirklichen Cut in ihrer Biografie. Also die mussten in einem völlig neuen System viele nochmal von vorne anfangen. Also sprich, da gibt es einen schon einen erhöhten Bedarf an sehr, nicht an Absicht, sondern wirklich an Sicherheit.

Christoph Glinka [00:24:17]:
Also man will wirklich Themen für sich geregelt haben, trotzdem will man dabei flexibel bleiben. Das spricht schon wieder sehr stark für die Produktgestaltung in der Pflegerente. Und auf diese Eigenarten weisen wir natürlich auch hin. Auch die Kommunikationswege in der Generation. Jetzt wurde das auch schon angerissen mit der Technik. Also anders als viele annehmen, wollen die Babyboer eben nicht über das Fax kommunizieren, sondern die sind durchaus auch offen für WhatsApp und für E-Mail sowieso, aber die sind eben auch für komplette Chat-Kommunikationen offen. Da gibt es einfach so ein paar Eigenarten, die wir natürlich den Maklern gerne mit an die Hand geben wollen, die vielleicht ein bisschen im Beratungsalltag unterstützen. Aber die Grundbotschaft muss sein, ihr habt ein Potenzial dort liegen, das habt ihr einfach gerade nicht auf dem Zettel.

Christoph Glinka [00:25:06]:
Sagen wir wie es ist.

Herbert Jansky [00:25:08]:
Verstanden. Klingt spannend. Wenn man jetzt dabei sein möchte, Kneipen-Tour. Wie macht man es? Wo findet man euch? Seid ihr in Kastrop-Brauxel? Seid ihr in Herne? Wo seid ihr?

Christoph Glinka [00:25:26]:
Wir sind in acht Städten. Wir starten am 20.03. In Erfurt, arbeiten uns dann einmal durch Deutschland und werden am 22.05. In Ulm die letzte Station haben. Wer sich da mal schlau machen will, an welche Städten das für ihn dann in Frage kommen würde. Da würde ich mal empfehlen, wahrscheinlich in eure Show Notes zu gehen und dort auf den Link zu klicken. Dann kommt ihr auf eine Landingpage und da könnt ihr euch dann auch direkt für einen der Standorte anmelden. Und ich will vielleicht da auch nochmal ein bisschen Angst nehmen.

Christoph Glinka [00:26:05]:
Also wir werden natürlich etwas fachlich werden. Wir werden über die Generation und die Vertriebschancen sprechen. Aber wir wollen natürlich auch einfach mit euch Bier trinken und ein bisschen Netzwerken. Also Das wird keine steife Veranstaltung. Wir haben uns auch bewusst gegen eine klassische Roadshow in Tagungshotels entschieden, sondern wir wollen wirklich auch diese Kneipenatmosphäre dort mit dabei haben. Also ich würde mal sagen 80 Prozent Spaß, 20 Prozent Wissen. Das ist so die Mischung, auf die sich die Leute freuen können.

Herbert Jansky [00:26:33]:
Habt ihr die Standorte nach Bier-Sorten ausgewählt?

Christoph Glinka [00:26:39]:
Dann driften wir jetzt wahrscheinlich in ein fast religiöses Thema ab. Also in welchen Regionen, welches Bier

Herbert Jansky [00:26:46]:
am besten schmeckt. Kürze einfach ab, dass der Deckel auf euch geht, egal welches Bier.

Christoph Glinka [00:26:51]:
Ja, das sowieso. Also das können wir schon sagen. Ich habe auch einen Bierfavorit, den werde ich jetzt hier aber nicht sagen, die Leute außerhalb von Köln nicht zu verschrecken. Also insofern...

Herbert Jansky [00:27:02]:
Ja gut, du bist ja ideal, du bist ja Berliner, dann musst du jetzt Pilz sagen, oder?

Christoph Glinka [00:27:07]:
Ja, Berliner Bier finde ich schwierig tatsächlich. Aber ja, ich sage, ok, dann sage ich Schultheiß. Ok. Schultheiß außer Tulpe.

Dominik Badarne [00:27:18]:
Sehr schön, dann haben wir da auf jeden Fall schon mal einen Überblick. Lohnt sich in jedem Fall sich anzumelden und so wie du es sagst, packen wir natürlich auch eine Shownote, dann ist der Weg zu euch und zu euren Veranstaltungen noch umso kürzer. Vielleicht nochmal nachgefragt, neben der Kneipentour und den Kneipen, was unterscheidet denn die Idealversicherung von anderen Versichern in diesem Segment? Also wie differenziert ihr euch und warum lohnt es sich besonders, da an der Stelle mit euch zusammenzuarbeiten?

Christoph Glinka [00:27:41]:
Ich glaube, der größte Unterschied ist, dass wir wirklich ein Mittelständler sind Und zwar ein echter Mittelständler. Also ich weiß, dass viele Kollegen von anderen Unternehmen sich auch als Mittelständler bezeichnen. Das sind aber alles Konzerne, seien wir da mal ehrlich. Wir sind Mittelständler und zwar im allerbesten Sinne. Bei uns arbeiten 250 Menschen. Wir haben einen Standort, der ist hier in Berlin und zwar direkt am Checkpoint Charlie. Und wir verhalten und denken auch wie ein Mittelständler. Insofern sind wir, glaube ich, schon ein spannender Partner, eben weil wir schon sagen, okay, natürlich sind die Makler auch Mittelständler, denn wir sind wirklich offen für Anregungen, wir setzen solche Sachen auch wirklich wir denken auch immer deren Geschäftsmodellen und wir sind da eben auch sehr klar, was unsere Produktentwicklung angeht.

Christoph Glinka [00:28:33]:
Also wir sehen eine Zielgruppe, wir bauen Produkte darum und bauen die so, dass wir sagen, dass unsere Partner damit auch was anfangen können. Das ist, glaube ich, ein sehr mittelständisches Denken. Mal ganz davon abgesehen, dass wir als Mittelständler, glaube ich, ohne das jetzt den anderen Mitbewerbern abzusprechen, ein ganz ordentliches Tempo bei gewissen Dingen vorlegen. Also unsere Produktzyklen sind glaube ich relativ kurz und was wir eben auch immer mit bedenken sind dann die technischen Aspekte, sprich also wie ist dann derjenige der Zielmarkt dann tatsächlich in der Lage dann das Produkt dann auch abzuschließen bei uns. Insofern glaube ich Prozess ist bei uns ganz gut, Produktentwicklungszyklen sind bei uns ganz gut und die klare Ausrichtung auf eine Zielgruppe und auf eben Ertrags- und Vertriebschancen ist glaube ich bei uns auch klar und das glaube ich ist so die Summe, die uns dann auch ausmacht. Und wir sind natürlich einfach aufgrund unserer Größe, wir sind auch wirklich nahbar. Also Und zwar nicht nur gesagt, sondern tatsächlich. Also wenn ihr bei uns auf der Ecke seid, kommt gerne rein.

Christoph Glinka [00:29:36]:
Ihr kriegt auf jeden Fall einen Kaffee.

Christoph Glinka [00:29:39]:
Ich kann das tatsächlich bestätigen. Ich weiß nicht, ob du es weißt. Ich war vor, ich glaube, sieben Jahren oder was. Oder ja, ich glaube circa sieben Jahre, war ich bei euch eingeladen und ihr habt so ein Programm, zumindest damals hattet ihr eins, für so Top-Talente. Das war Vorstands- und HR-Getrieben. Und da haben die Top-Talente etwas vorbereitet und ich saß in der Jury und habe das mitbewertet und ich kann das nur bestätigen, was du sagst, war richtig cool und diesen Spirit des Mittelstands hat man tatsächlich geführt. Ja, Das

Christoph Glinka [00:30:16]:
ist sehr schön. Also da sind wir jetzt quasi nochmal offiziell durch dich geadelt. Nee, tatsächlich, dieses Programm ist wirklich spannend. Das haben wir auch nach wie vor auch dabei Und das ist eben etwas, wir versuchen das auch wirklich in unserer Unternehmenskultur auch immer weiter zu etablieren. Also dieses unternehmerische Denken und diesen klaren Fokus eben auf Zielgruppe und auf Partner. Und das versuchen wir wirklich, also in allen Funktionsbereichen, die ein Versicherer so hat bei uns im Haus, das versuchen wir auch wirklich den Leuten einzutrichtern und das wird hier auch wirklich gelebt. Insofern also freut mich, dass du das jetzt auch noch mal aus Erfahrung bestätigen kannst. Ich glaube, wir sind die letzten sieben Jahre da nicht schlechter geworden.

Herbert Jansky [00:31:01]:
Ja, und ich kann noch eins draufsetzen. Wir sind danach nicht essen gegangen, sondern in eine Kneipe. Aber das wird das am Rande.

Christoph Glinka [00:31:09]:
Ja, also das ist natürlich auch ein bisschen der Vorteil unseres Standorts. Also wir sind ja hier wirklich mittendrin. Das heißt also, ja, also Kneipe machen wir gern mit Besuchern. Wir sind auch, glaube ich, Könige in Döner- und Currywurst-Touren. Also auch da sind wir voll im Thema. Also ja, wir versuchen schon, alles etwas unkonventionell zu machen. Und ich glaube auch das Thema Kneipentour, das ist halt auch bei uns hier im Brainstorming entstanden, weil wir gesagt hatten, wir müssen mal wieder eine Roadshow machen und mit unserem Thema raus und das Babyboomer-Thema sprechen. Und dann haben wir selber gemerkt im Marketing-Team, Wir haben aber überhaupt keine Lust in diesen Tagungshotels zu sein, weil das haben wir jetzt alle schon tausendmal gemacht und daraus ist dann auch mehr oder weniger die Idee entstanden, dann in Verwendung Gründungsmythos.

Christoph Glinka [00:31:55]:
Also so passieren bei uns halt Dinge so und ich würde mal sagen, das ist vielleicht wirklich Möglich in einem Laden unserer Größe. Ich glaube nicht, dass es in einem 5000 oder 6000 Mitarbeiterkonzern ähnlich so gehandhabt wird. Also insofern, wir finden das schon gut, dass wir so sind. Wir sind ein bisschen schrullig.

Herbert Jansky [00:32:16]:
Lieber Christoph, wir neigen uns dem Ende zu. Dementsprechend ist jetzt unsere Kategorie dran, die auch inzwischen schon länger in jedem Podcast da ist. Was sind deine famous last words für die Zuhörer?

Christoph Glinka [00:32:30]:
Ich sag jetzt einfach dreimal Babyboomer, oder? Nein, also ich würde mich einfach freuen, wenn wir dieses Thema gemeinsam bearbeiten würden. Und Ich glaube auch tatsächlich, dass es für alle Seiten wirklich eine große Chance ist. Insofern, wenn wir einen kurzen Abhinder brauchen, dann bleibt nah an den Kunden und guckt euch vor allem die an dir bisher nicht auf den Schirm hattet.

Dominik Badarne [00:32:58]:
Das ist fast schon das ideale Schlusswort, Christoph. Ich habe tatsächlich total viel gelernt, zum einen noch mal zu der Zielgruppe selber, viele spannende Cases, auch wie ihr die Makler da draußen unterstützt. Ich glaube, da habt ihr auf jeden Fall breite Klaviatur an Maßnahmen und die Kollegen und Kolleginnen können sich auf jeden Fall schon sehr auf die Kneipentour freuen. Ich glaube, da gibt es auch noch mal sehr viele spannende Impulse. Meine letzte Frage an dich ist tatsächlich, wie können denn Makler und Vermittler mit dir und deinem Team in Kontakt treten, wenn sie mehr zu den Zielgruppenkonzepten erfahren möchten, den Potenzialen in der Zielgruppe? So Wie ist der Weg zu dir, zu euch am einfachsten und am besten?

Christoph Glinka [00:33:33]:
Also das Allereinfachste ist über ideal-maklerbetreuung.de und darüber kann man dann relativ schnell zu dem zuständigen Sales Manager in der Region auch Kontakt aufnehmen. Also es ist aber auch einfach eine E-Mail-Info-Ad ideal. Das ist auch kein Problem. Also wenn ihr Kontakt sucht, sucht euch den einfachsten Weg. Wir melden uns dann zurück. Aber wir haben vor Ort wirklich fähige und sehr engagierte Kollegen, auch viele junge Kollegen, die auch darauf brennen, so gemeinsam Geschäftsmodelle weiterzuentwickeln. Und insofern, also wir haben Unterstützung vor Ort, wir haben Unterstützung zentral, wir haben wirklich einen gut erreichbaren Maklerservice hier bei uns in Berlin sitzen, der sich auch alle Belange kümmert. Und ich persönlich bin auch immer ansprechbar.

Christoph Glinka [00:34:22]:
Also man findet mich auf LinkedIn oder eben auch über die offiziellen e-mail-Adressen. Aber LinkedIn ist, glaube ich, am einfachsten. Da antworte ich am schnellsten.

Dominik Badarne [00:34:33]:
Perfekt, das packen wir auch in die Show-Notes hin, ist der Weg zu euch umso kürzer. Insofern nochmal wirklich vielen Dank für die interessanten Hinsights, auch an dich Herbert für die spannenden Fragen. Vielen Dank auch an alle Zuhörerinnen und Zuhörer, seid gespannt auf die nächsten Folgen, lasst uns gerne eine Bewertung da und wie immer zum Abschluss macht's gut und bis zum nächsten Mal. Dankeschön! Copyright WDR 2021

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