
Insurance Monday: Digitalisierung & Versicherung
Willkommen zum #1 Podcast der Versicherungsbranche. Erhalte alle 2 Wochen spannende News und Interviews mit CEOs, Startups und Expert:innen aus der Branche.
Denn noch nie waren die Veränderungen der Digitalisierung so stark zu spüren. Banken und Versicherungen müssen sich mit Themen wie digitale Transformation, New Work, Disruption, Plattformen, InsurTechs und digitalen Geschäftsmodellen auseinandersetzen.
Mit Insurance Monday haben wir es uns zur persönlichen Aufgabe gemacht, alles Wissenswerte aus der Branche auf eine informative und unterhaltsame Art zu vermitteln. Unsere Hörer:innen profitieren von den Learnings und Tools erfolgreicher und inspiriender Macher:innen.
Unseren Abonnenten gefällt auch digital kompakt (Joel Kaczmarek), Doppelgänger Technik Talk (Philipp Glöckler, Philipp Klöckner), OMR (Philipp Westermeyer), Handelsblatt Disrupt, Finanzfluss, Gemischtes Hack (Felix Lobrecht) und Lanz & Precht.
Insurance Monday: Digitalisierung & Versicherung
Alte Branchen neu erfinden: Wie Debtist den Inkassomarkt umkrempelt
In der heutigen Ausgabe tauchen unsere Hosts Dominik Badarne und Herbert Jansky in das spannende Thema Inkassomarkt in Deutschland ein – ein Bereich, über den selten offen gesprochen wird, der aber von entscheidender Bedeutung für die Wirtschaft ist. Mit einem Volumen von jährlich Milliarden Euro an Außenständen, die von Inkasso-Unternehmen bearbeitet werden, ist dieser Markt nicht nur groß, sondern auch im Wandel begriffen.
Zu Gast in dieser Episode ist Matteo Benedetti, der Gründer des innovativen Startups Debtist, das sich anschickt, die Inkasso-Branche mit digitalen und AI-gestützten Lösungen zu revolutionieren. Matteo gibt den Hörern spannende Einblicke in seine persönliche Reise vom Berater bei McKinsey zum Gründer eines disruptiven Unternehmens. Zudem erklärt er, warum er der Meinung ist, dass die neue Ära des digitalen Inkassos nicht nur effizienter, sondern auch kundenfreundlicher ist.
Die Folge bietet einen umfassenden Überblick darüber, wie Debtist technologische Fortschritte nutzt, um Traditionelles mit Innovativem zu verbinden und dabei den Markt der Forderungseintreibung neu zu definieren. Hören Sie rein, um zu erfahren, wie Matteo und sein Team mit Debtist dazu beitragen, dass Inkasso in der modernen Finanzwelt mehr ist als nur eine unangenehme Notwendigkeit, und warum dieses Thema jeden Unternehmer und alle, die an der Schnittstelle von Finanzen und Technologie interessiert sind, angeht.
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Dominik Badarne [00:00:00]:
Hallo und herzlich willkommen zum Insurance Monday Podcast, kleingedrucktes aus der Finanz- und Versicherungswelt. Dein Podcast mit spannenden Insights und exklusiven Gästen aus der traditionellen und digitalen Finanzwelt. Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Insurance Monday Podcasts. Kaum einer spricht darüber, Der Inkassomarkt. Allerdings ist der Inkassomarkt in Deutschland recht umfangreich und wächst kontinuierlich. Schätzungen zufolge beliefen sich die Außenstände von Unternehmen in Deutschland im Jahr 2021 auf über 350 Milliarden Euro. 5, 8 Milliarden konnten durch Inkasso-Unternehmen der Wirtschaft zurückgeführt werden. Auch Startups tummeln sich in diesem Bereich und unterstützen mit den sogenannten digitalen Inkasso.
Dominik Badarne [00:00:58]:
Was dies bedeutet, besprechen wir heute mit Matteo, Founder des Startups Debtist. Mein Name ist Dominik Badane und mit mir heute aus dem Insurance Money Team dabei ist Herbert Jansky.
Herbert Jansky [00:01:09]:
Danke dir Dominik für die Intro, aber lass uns doch direkt zu unserem Gast kommen, den ich so ein Stück weit uns eingebrockt habe. Ich habe, muss echt zugeben, ich habe viele Themen schon, in denen ich mich interessiere, auch die ganzen Digitalisierungsthemen, da tummle ich mich, da bin ich echt zu Hause. Aber Inkasso war bislang immer so, wie sagt man, weißer Fleck. Habe ich einfach relativ wenig Ahnung von, weil es musste einfach funktionieren. Jetzt habe ich Matteo kennengelernt, der zu einem sagt, er ist Inkasso-Profi und zum anderen spricht er von digitalen Inkasso. Wusste ich beides nicht, was es ist, deswegen habe ich gedacht, den laden wir einfach ein. Und was ich jetzt auch kennengelernt habe, er ist frisch aus einem Retreat zu uns in dem Podcast gekommen. Jetzt sind mehrere Fragen, lieber Matthäus.
Herbert Jansky [00:01:56]:
Schön, dass du da bist, Matthäu. Wir kommen gleich zu dir. Und bevor wir in die drei Punkte reingehen, kommen wir zu den schnellen fünf. Bist du bereit?
Matteo Benedetti [00:02:09]:
Immer bereit.
Herbert Jansky [00:02:11]:
Perfekt. Matteo, alles in Bar oder PayPal?
Matteo Benedetti [00:02:16]:
Tatsächlich weder noch. Also Bar ist das Schlimmste, also digital alles, aber PayPal ist die schlechteste Digitallösung meiner Meinung nach. Also gerne digital im Worst Case PayPal.
Herbert Jansky [00:02:27]:
Jetzt mal gucken, ob ich das mit dem Retreat richtig verstanden habe. Kloster oder Malle?
Matteo Benedetti [00:02:32]:
Tatsächlich Kloster. Also mein Nachnamen ist ja auch Benedetti. Das ist schon sehr kirchennah und ich bin eher so der, der vor sich hin arbeitet als feiert. Also weniger exzessiv, also Kloster.
Herbert Jansky [00:02:43]:
Onlineabschluss oder Abschluss in der Versicherungsagentur?
Matteo Benedetti [00:02:46]:
Ich würde für online gehen. Wir sind ja komplett remote, also 95 Prozent unserer Kollegen und Kolleginnen sind gar nicht im Büro. Dementsprechend definitiv online.
Herbert Jansky [00:02:56]:
Politik verdrossen oder geht wählen ist wichtig?
Matteo Benedetti [00:03:00]:
Wählen gehen ist schon sehr wichtig. Also ich finde man muss sprechen, man muss sich für sich einstehen. Und das leben wir auch bei uns im Startup-Scale-Up. Also jeder der etwas doof findet, soll das direkt sagen. Wir haben keine Politik, sondern jeder muss sich kenntlich machen. Und das sollte auch im Größeren dann stimmen. Ich glaube da auch letzteres. Ich meine ich bin ein Kassenternehmer und Verschulden ist ja auch ein großer Punkt.
Matteo Benedetti [00:03:24]:
Nichtsdestotrotz man sollte sich selbst zuerst zahlen, also am Anfang oder wenn das Gehalt kommt, direkt lieber erstmal ein ETF oder Krypto und dann der alte Matteo wird es mir danken.
Herbert Jansky [00:03:35]:
Perfekt. Matteo, danke dir für die schnellen fünf. Jetzt haben wir so ein Sneak Preview auf dich gehabt. Jetzt stell dich unseren Zuhörern aber bitte noch mal kurz vor und wenn du willst, Erzähl natürlich gerne von deinem Retreat.
Matteo Benedetti [00:03:48]:
Mega gerne. Wo fange ich da an? Ich bin ursprünglich Kartoffel, Pseudo-Italiener. Beide Eltern aus Italien, ich selbst in Mannheim groß geworden. Klassisch BWL studiert, Bachelor in der Nähe von Frankfurt. Pseudo-Back-to-the-Roots nach Mailand an die Bocconi. Und hatte danach nichts besseres, nur mit in Beratung gegangen. In der Beratung war ich dann bei McKinsey drei Jahre lang und da habe ich auch tatsächlich die ersten Berührungspunkte mit dem Thema gehabt. Davor war in Kassel nicht mal ein Begriff und so ging es auch in die Gründung.
Matteo Benedetti [00:04:19]:
Aber wie gesagt, also komplett Kartoffeln, aber schimpfen mich gerne Italiener.
Herbert Jansky [00:04:24]:
Dann lass uns doch ins Thema einsteigen. Du hast jetzt auch in Kassel genannt. Ich habe deinen Lebenslauf mir nochmal angeschaut auf LinkedIn. Du warst in jedem größeren Beratungshaus als Praktikant und letztendlich dann über dreieinhalb Jahre bei McKinsey und bist dann schon quasi Founder geworden von Debtist. Klär uns nochmal aus bezüglich Inkasso und Inkassomarkt, was es letztendlich ist und wie du darauf gekommen bist, Debtist zu machen und was Debtist letztendlich ist.
Matteo Benedetti [00:04:59]:
Das ist super, gerne. Danke dir, Herbert. Also Es hat alles begonnen, als ich schon Student war. Start-up war immer sehr nah und auch die Gründung. Und es war mir auch klar im Berateralter, als man dann so im normalen alltäglichen Leben angekommen ist, dass die Gründung auch irgendwann wieder passiert. Es hat mir alle sehr viel Spaß gemacht, aber mir war schon sehr klar, ich möchte mich in die Richtung bewegen des Unternehmertums. Ich habe dann klare Hypothesen gehabt, was für Industrien sind jetzt noch vielleicht ein bisschen altbacken, welche sind schon modernisiert und disruptiert. Ich kam sehr, sehr schnell auf den Finanzbereich, weil ich natürlich aus der Ecke auch kam, über die vergangenen Praktika und meinen Werdegang, habe dann relativ schnell gemerkt, okay, vor allem in Forderungsmanagement, spezifisch in Caso, gibt es einfach diesen Legacy Drive, Sehr niedrige Digitalisierung, sehr schwierige Prozesse, vor allem für die Kunden, sodass man da auf jeden Fall viel verändern kann, also wirklich einen richtigen Mehrwert schaffen kann.
Matteo Benedetti [00:05:54]:
Die Hypothesen haben sich sehr schnell bei Projekten meines vergangenen Arbeitgebers gezeigt, was ich dann in der Gründung auch relativ schnell so low hanging fruits mit meinen zwei Mitgründern Brandon und Toni wahrnehmen konnte. Und was ist denn Casso? Casso ist nichts andere als Zahlungsverzug und im Zahlungsverzug muss man natürlich tätig werden. Da bespielen wir als One-Stop-Shop, also wir fangen an im internen Warenwesen über eine Subscription, Abonnement, White-Label-Lösung an, gehen dann im zweiten Schritt in unserem modularen Setup in das vorgerichtliche Inkasso, das ist unser Brot und Butter und Last but not least gehen wir dann in das Gerichtliche in Kassel. Das machen wir alles über eine kohärente Software und versuchen den Markt ein bisschen zu disruptieren. Man kennt es ja in Kassel, man kriegt einen Brief, da sind Gebühren drauf. Wir versuchen das alles nur auf Steroiden zu packen und mit der AI dann natürlich auch ein bisschen kundenfreundlicher zu gestalten.
Herbert Jansky [00:06:48]:
Was heißt Steroide? Seid ihr einfach dann teurer oder?
Matteo Benedetti [00:06:53]:
Gegenteilig tatsächlich. Also wir sind Tech Company first und dann in Kassel und ich glaube, das unterscheidet uns von allen Konkurrenten. Wir haben die Prozesse gebaut aus Kundensicht. Wie will der Kunde, wie reduzieren wir das Thema, weil am Ende des Tages man möchte die beste Realisierungsquote von außen ständen. Auf der anderen Seite aber auch möchte ich im Bestfall gar nichts mit dem Kasso zu tun haben. Als gläubiger Kunde, das ist ein distractive Thema, ein unangenehmes Thema, das möchte man einfach in die besten Hände geben und das in unserer Meinung nach immer noch wir.
Dominik Badarne [00:07:28]:
Absolut zu Recht und Du hast es schon so schön beschrieben, also für mich ist das jetzt auch irgendwie ein Segment, wo man ja eigentlich eher weniger was mit zu tun hat, aber absolut essentiell ist für den ganzen Wirtschaftszweig, wie wir es ja im Intro schon gehört haben. So, wie kam es bei euch zur Gründung?
Matteo Benedetti [00:07:42]:
Das ist eine super Frage. Also die Hypothese kam von mir und ich habe dann relativ schnell nach Mitgründern gesucht. Ich war damals mit einem Venture Capital im Gespräch, Flash Ventures, unglaublich spannendes Modell, die bringen dich mit Gründern zusammen und helfen dir in der Entwicklung. Die Gespräche gingen voran und dann ist leider das Vehikel vom Markt genommen worden. Aber dann war so der letzte Atemstoß von dem venture capital Wagnis Kapitalgeber. Hier ist noch so ein anderer Verrückter, Tony Sabell, der springt rum und macht irgendwas ähnliches. Tony und ich haben uns sofort verstanden. Also Die Freundschaft kam vor der Gründung tatsächlich dann und wir wussten, okay, das ist die richtige Richtung.
Matteo Benedetti [00:08:19]:
Wir haben unsere Prothesen validiert und haben damals, wir hatten natürlich alles konform gemacht, aber wir hatten damals innerhalb von wenigen Tagen zehn Kunden auf einmal und das waren auch relativ große Kunden Und wir haben die Software noch gar nicht gebaut. Und dann mussten wir von heute auf morgen die Software bauen, haben Brandon ins Boot geholt, das war unser CTO, oder ist immer noch unser Co-Founder, technischer Co-Founder. Und dann ging alles relativ schnell. Der Markt, der Product Marketfit war wieder sehr, sehr stark gegeben. Und wir haben einen Meinung nach dem anderen erreicht, Wir haben das Produkt verbessert und haben uns da nie was von der Konkurrenz abgeschaut, sondern immer aus dem Auge, wie macht man diesen Prozess, der ja nicht so angenehm ist, so angenehm wie möglich für alle Beteiligten. Und so kamen wir einfach auf unsere kohärente Softwareplattform, auf unser kohärentes Produkt und stehen heute da, wo wir sind.
Herbert Jansky [00:09:06]:
Jetzt habe ich drei Fragen. Erste Frage, seid ihr noch Freunde?
Matteo Benedetti [00:09:15]:
Tatsächlich sehr gute Freunde. Also ich würde fast sogar sagen, er hat gestockt. Er hat kurz überlegt, ja. Ich muss ja lügen, Herbert. Nein, Spaß. Nein, nein, also wir sind super, super gute Freunde. Wir machen jeden Urlaub zusammen. Wir reisen zusammen.
Matteo Benedetti [00:09:29]:
Wir sind unzertrennlich mittlerweile. Also es wird irgendwann Debtist natürlich irgendwie in anderen Formen geben und wir werden nicht unser ganzes Leben lang Debtist machen. Aber wir wissen, die nächste Sache wird auch wieder zu dritt sein. Also es gibt keine andere Konstellation mehr.
Dominik Badarne [00:09:42]:
Wahnsinn. Also du hörst raus, Herbert, du weißt, wohin die Reise von Enschlands Manne geht.
Matteo Benedetti [00:09:45]:
Ja, absolut. Der gemeinsame Urlaube. Absolut.
Herbert Jansky [00:09:50]:
Matteo, und wie alt warst du bei Gründung?
Matteo Benedetti [00:09:53]:
Das ist eine gute Frage. Das war heute, genau vor zwei Jahren. Dementsprechend war ich 27.
Herbert Jansky [00:09:58]:
Das sehen jetzt unsere Zuhörer nämlich nicht. Die hören es vielleicht. Uns sitzt hier ein wirklich junger, wie hast du selbst gesagt, durchtrainierter Kartoffel-Italiener. Durchtrainiert hast
Matteo Benedetti [00:10:11]:
du jetzt gesagt, Herbert, aber ich nehme es als Kompliment. Es ist Wahnsinn. Mit 25 gegründet, Glückwunsch. 27, entschuldige, 27. Aber ich sah aus wie 25. Ja. Okay.
Dominik Badarne [00:10:24]:
Alles klar. Ja, du sagtest nämlich auch einzigartig, Matteo. Was macht denn Depptis einzigartig im Vergleich zu anderen Anbietern im Bereich in Kassel. Also wie unterscheidet ihr euch da vom Markt?
Matteo Benedetti [00:10:35]:
Also ich könnte jetzt eine Stunde darüber sprechen. Ich mache es mal sehr sehr sehr prägnant. Ich glaube vier Pfeile unterscheiden uns. Also wir haben einerseits VIP-Betreuung, also very important people. Wir haben Technologie, wir haben die Extrameile und wir haben Global. Ich gehe mal durch jeden Punkt, versuche es sehr, sehr kurz zu halten. Also VIP-Betreuung heißt einfach, wir haben jemanden, eine einzige Person, die für dich als Enterprise-Kunde oder Mittelstand rund die Uhr da ist. Also sprich, du hast eine Frage, du kannst die Person anrufen, du kannst sie anschreiben, du kannst ein Teams-Meeting machen.
Matteo Benedetti [00:11:07]:
Eine Person löst jeden Pain-Point. Wir kannten das von den Großbanken, bei denen sind wir auch Kunden. Da spricht man mit einem und der sagt dann, nein, da bin ich nicht für zuständig, der muss nur mit dem anderen sprechen und dann wird man so sieben mal weitergereicht und man löst das Problem nicht. Das ist natürlich ineffizient und ist auch ein pain point. Das ist bei uns nicht so. Wir haben einen klar zugewiesenen Account Manager, der löst alle Probleme und der ist wirklich für so einen Concierge Service für unsere Kunden da. Technologie ist ein Riesenthema. Das ist auch unser disruptiver Faktor.
Matteo Benedetti [00:11:34]:
Wir haben einerseits nicht nur AI im Marketing, wie manche Konkurrenten, sondern AI ist wirklich zuerst bei uns gebaut und nur danach in Kassel. Also wir haben ein Large Language Model. Wir haben, darauf basiert alles. Also was passiert als nächster Mahnschritt, was wird jetzt gesagt, wann wird angerufen, wie wird angerufen, an welche Nummer wird angerufen, das macht alles die AI bei uns. Und das sieht man auch in den Load Ratios. Also einerseits können unsere Rechtsanwalt-Fachangestellte, aber auch die Sachbearbeiter viel präziser telefonieren, E-Mails schreiben, Briefe schreiben oder auch einfach den Fall lösen. Aber auf der anderen Seite löst das auch einfach viel mehr Fälle, weil wir versuchen die Fälle über Technologie zu lösen und nicht nur einfach zu bespielen, wie jetzt vielleicht andere ältere Teilnehmer im Markt. Last but not least, Integration ist natürlich ein Riesenthema.
Matteo Benedetti [00:12:23]:
Wir können uns in alles, was CanDo hat, integrieren und das so schnell wie kaum ein anderer, was natürlich auch uns einen enormen Vorteil gibt, alleine im Kunden-Onboarding und in der Bespielung langfristig. Extra-Meile, der dritte Punkt, wir haben alle im Unternehmen so eine Can-Do-Attitude und versuchen einfach, Probleme zu antizipieren und diese vorher zu begegnen, bevor es jetzt beim Gläubigen oder beim Schuldner auftritt. Dementsprechend haben wir viel kürzere Wege bis zur Problemlösung, was man wirklich auch in Realisierungsquote, aber auch einfach im alltäglichen Business mit uns extrem merkt. Last but not least, global oder One-Stop-Shop. Wir wollen für alles nach Rechnungsstellung die einzige Anlaufstelle sein. Du brauchst eine Bonität, die gibt es bei uns. Du brauchst auf einmal irgendwie, du hast einen Fall in Österreich oder Tschechien, das kannst du alles bei uns machen über einen Omni-Channel-Ansatz. Wir haben ein eigenes Rechercheteam, wir haben eigene AI-Systeme, die einfach diese ganze Customer-Journey aus einer Hand abnehmen mit einem einzigen Ansprechpartner und das kommt super super gut an.
Matteo Benedetti [00:13:18]:
Der Product Marketfit, den haben wir relativ schnell erreicht, damals nach Gründung. Und ja, das zeichnet uns aus. Ich kann gerne noch weiter machen, aber ich glaube, wir haben eine zeitliche Begrenzung.
Herbert Jansky [00:13:27]:
Mega spannend. Du bist jetzt ja auch ein Stück weit schon eingegangen, was letztendlich dieses digitale Inkasso bedeutet. Kannst du vielleicht dieses digitale Inkasso nochmal hervorheben? Aber was mich dabei auch interessieren würde, ist auch sicherlich ein Grund, warum ihr gegründet habt. Wie ist es denn klassisch aufgebaut? Also ich bin im klassischen Inkasso auch nicht so zu Hause. Wie ist es denn normal klassisch aufgebaut, was ihr jetzt besser macht digital? Vielleicht einfach so diese Abgrenzung.
Matteo Benedetti [00:13:58]:
Sehr, sehr gerne. Also ich fange mal historisch an. Das klingt jetzt nach langen Reden, aber es wird sehr kurz. Also ganz früher gab es mal die Moskau Inkassos und auch Anwälte. Daran musste
Herbert Jansky [00:14:08]:
ich ehrlich gesagt denken, wie ich dich kennengelernt habe, muss ich zugeben, an diese Moskau Inkassos. Und da habe ich gedacht, ich muss für dich
Matteo Benedetti [00:14:15]:
einen Podcast machen, weil es ist nicht so. Ja, hoffentlich nicht. Also du siehst, du siehst mich ja jetzt gerade, Herbert. Ich hoffe, ich sehe nicht so aus. Long story short, es gab mal ein Moscow Inkasso. Das war dann okay, sehr hohe Gebühren und mit der Brechstange und sonst kommen wir vorbei. Das ist aber schon lange passiert. Dann gab es eine Welle an hoch skalierten Inkassos, das war so die 90er bis 2000er Jahre.
Matteo Benedetti [00:14:40]:
Die E-Commerce-Welle kam und dann haben sich ein paar sehr schlaue Leute gedacht, die E-Commerce-Welle, da will man Kundenbindung maximieren, aber die Kasse muss trotzdem im E-Commerce sein, weil die Ausfallquote einfach so hoch ist. Also hat man ein sehr digitales Produkt mit einem Omni-Channel-Ansatz, sprich da wird man auch auf WhatsApp und Facebook angeschrieben, man wird digital generell bespielt, man kriegt alles digital, Man kann digital Zahlungspläne oder Teilvergleiche abschließen. Das wurde dann in den 2010ern so bis 2020 forciert und heutzutage digitalen Kassen natürlich machen das alles, was die anderen gemacht haben, außer den Moskau-Ansatz. Nur jetzt ist natürlich AI so die nächste Stufe Und das Problem ist halt in der Industrie, man hat viele Leute aus dem legalen Bereich, man hat viele Leute aus dem Vertriebsmarketingbereich, aber eigentlich gar keine Techies. Und da kommen wir ins Spiel. Wir haben digital komplett neu gedacht. Erst AI, LLM und dann obendrauf den Inkasso-Service. Und unsere komplett selbstgebaute Software-Suite macht es eigentlich möglich, dass wir uns in sehr komplexe Zusammenhänge der Kunden schnell einbinden.
Matteo Benedetti [00:15:41]:
Unsere AI macht eine Bespielung von sehr komplexen Fällen viel einfacher Und deswegen das neue digitales Definitive AI. Da gab es einmal eine Studie von Bain & Company, das war vor ein paar Jahren, und da war das Resultat, dass vor allem das Forderungsmanagement der größte Profiteur sein wird von AI tatsächlich. Und ich würde das genauso unterschreiben. AI wird als erstes Industrie überhaupt das Forderungsmanagement komplett auf den Kopf stellen und da hoffen wir natürlich von zu profitieren und deswegen haben wir es genauso gebaut.
Dominik Badarne [00:16:11]:
Absolut verstanden. Wenn wir jetzt mal in unsere Branche reinschauen, also in Richtung Versicherung gehen. Wie unterscheidet sich denn Inkasso von einer typischen Kreditversicherung und wann lohnt sich denn eigentlich welche Lösung so richtig?
Matteo Benedetti [00:16:24]:
Also eine Kreditversicherung ist ja schon ein sehr nahes Produkt beim Inkasso. Es ist ja nichts anderes als eine Absicherung gegen Ausfallrisiken. Der Nachteil bei der Kreditversicherung ist einerseits, man hat eine Selbstbeteiligung, wenn es zum Ausfall kommt, die ist meistens so 5 bis 10 Prozent. Zusätzlich dazu hat man auch eine Prämie, die man zahlen muss, falls es zum Schadensfall kommt. Dies auch ein paar Prozentpunkte des Umsatzes. Zusätzlich gibt es Hürden. Also einerseits muss der Kunde, gegen den man sich absichert, natürlich eine hohe Bonität haben, sonst wird er gar nicht genommen. Also da findet eine Selektion statt.
Matteo Benedetti [00:17:02]:
Man hat auch ein Limit-Management, sprich, wenn jetzt Kunden kommen zum Kreditversicherer, die 50% ihres Umsatzes über einen Kunden generieren, das will er ja nicht versichern. Und last but not least gibt es auch eine Schadensquote, sprich, wenn der Ausfall zu hoch ist und der Kreditversicherer merkt, da ist das Business oder Business Case einfach nicht gegeben, dann wird auch nicht versichert. Also sprich, es ist eine sehr selektive Versicherung, die relativ teuer ist in Prozentpunkte vom Umsatz. Und man hat auch keinen Schutz gegen Vertragsstreitigkeiten oder zeitliche Fristen. Also ein relativ komplexes Produkt, das meiner Meinung nach für sehr selektierte Kunden sehr sehr sinnhaft ist, aber für das Gro an Kunden vor allem wo die Masse ins Spiel kommt, machen Kassos viel viel mehr Sinn. Das sind aber verbannte Produkte, da kann ich auch gleich vielleicht ein bisschen mehr drauf eingehen, denn der Kreditversicherer im Schadensfall macht ja nichts anderes als das Inkasso. Die haben ihr eigenes Inkasso hinten dran angebunden. Das sind oft eher so Legacy-getriebene Inkassos, weil die halt den Fokus auf Kreditversicherungen und nicht Inkasso haben.
Matteo Benedetti [00:17:55]:
Aber im Endeffekt passiert dir genau das Gleiche hinten rum, nur dass eine Prämie entsteht und der Kreditversicherer sich etwas Umsatz abzweigt, halt so einen Ausfall zu versichern.
Herbert Jansky [00:18:06]:
Kann man das nicht irgendwie sinnvoll kombinieren? Ich meine, klar, der Versicherer, der zum einen gibt dem Kunden den Schutz, aber jetzt aus Kundensicht, Ist eine Kombination aus Versicherung und euch gegebenenfalls nicht das sinnvollste? Weil der Versicherer, wie du sagst, der macht ja auch Inkasso. Jetzt sagst du, ihr macht besonders gut Inkasso. Also kann man das nicht
Matteo Benedetti [00:18:28]:
einfach das Beste aus allen Welten zusammenbringen? Tatsächlich, also wir arbeiten schon mit Kreditversicherern zusammen, auch sehr großen, die einfach gemerkt haben die Realisierungsquoten der eigenen Inkassos. Natürlich haben sie dann die Inkassogebühren, die sie selbst in Unternehmen abwirtschaften. Also das ist natürlich interessant für die. Nichtsdestotrotz der Unterschied der Realisierungsquoten der Legacy in Kasselus nenne ich es mal, gegenüber der neuen digitale Eigentriebe in Kasselus ist dermaßen unterschiedlich, dass mehr und mehr Kreditversichere auf die Idee kommen, jetzt zusammenzuarbeiten mit solchen Disruptoren wie beispielsweise uns. Zusammenarbeit macht da sehr sehr viel Sinn. Nichtsdestotrotz als Gläubiger, als Unternehmer muss man natürlich immer überlegen, macht eine Kreditversicherung Sinn, indem ich ein paar Prozentpunkte, also einen hohen einstelligen Prozentsatz meines Umsatzes mich kostet, je nach Geschäftsmodell? Und auf der anderen Seite macht auch meine Kundenbespielung, also die Art des Kunden, die ich habe, fördert das eine Kreditversicherung oder fördert das eher ein Kasso? Da kann ich auch gerne ein Beispiel nennen, Herbert. Wenn du ein E-Commercialer bist, beispielsweise jetzt im ganzen Extrem, also ein klassisches Massengeschäft, Wenn du so ein klassisches Massengeschäft hast, da hast du, keine Ahnung, sagen wir mal 1000 Kunden im Monat, davon fallen 10% aus, also 100. Jeder von denen kauft 20€ im Schnitt ein.
Matteo Benedetti [00:19:41]:
Wenn da jetzt die 100 ausfallen, das sind zwar 2000€, 100%, also 10% vom Umsatz, aber nichtsdestotrotz darauf eine Kreditversicherung zu bekommen, müsstest du dann alle versichern, also die ganzen 100% der Kunden, die 1000, müsstest auf den ganzen Umsatz, sagen wir 5-7% zahlen und dann hast du im Bestfall wegen der Bonität viele der, die nicht zahlen, schon ausgeschlossen. Also für so ein Business macht dein Kasso eigentlich mehr Sinn, weil der einzelne Kunde, der ausfällt, der kostet dich nicht die Solvenz. Während wenn du jetzt ein Bauträger bist, der einen Kunden hat und wenn der jetzt ausfällt, die Insolvenz kommt, da macht eine Kreditversicherung natürlich maßgeblich Sinn.
Herbert Jansky [00:20:17]:
Heißt das, dass ich da doch als Unternehmer dann einfach auch viel breiter streuen kann mit euch als Dienstleister?
Matteo Benedetti [00:20:26]:
Korrekt. Also natürlich ist da bei mir eine Bias irgendwo. Aber gegeben, dass eigentlich das Inkasso ist ja genau das gleiche, die machen Inkasso, wir machen Inkasso und dann denken wir, dass wir jetzt perspektivisch besser Inkasso machen. Der Versicherer natürlich nimmt sich nur noch eine prozentuale Quote, eine Prämie und eine Selbstbeteiligung drauf. Also sprich man nimmt eigentlich ein Inkasso nur noch mit einem Add-on-Produkt und da muss man halt ganz genau überlegen, für meinen Use-Case macht das Add-on-Produkt Sinn oder ist das eher nicht förderlich?
Herbert Jansky [00:20:53]:
Ja gut, den Versicherern zu ehren, ihr macht das wahrscheinlich auch nicht aus Nächstenliebe, sondern ihr nehmt wahrscheinlich eine Gebühr.
Matteo Benedetti [00:21:03]:
Wie schon gesagt, der Name ist sehr nah an der Kirche, aber nichtsdestotrotz, also natürlich nehmen wir auch eine Gebühr. Also wir haben sowohl je nach Fall Erfolgsprämien als auch natürlich die normalen Rechtsdienstleistungsgebühren, die wir natürlich dem Gläubiger sowohl auch dem Schuldner je nach Use Case berechnen. Aber nichts desto trotz würde ich sagen gegeben, dass das der Versicherer auch macht, hat man halt diese Prämie weg auf einmal. Also du hast ein sehr viel effizienteres Inkasso, aber hast halt auch nicht eine Prämie, eine Selbstbeteiligung und Co., die du nochmal für ein Versicherungsprodukt draufsetzt. Ich will nicht sagen, weil ich weiß natürlich, welche Audience wir heute hier haben, dass Kreditversicherungen keinen Nutzen haben. Die haben enormen Nutzen. Man muss nur richtig erkennen, welche Industrie hat hier Nutzen und für welche Industrie oder für welche Use-case hat Inkasso Nutzen. Ich würde sagen, die meisten Massengeschäfte, das ist auf jeden Fall Inkasso, so wirklich individual getriebene Geschäfte, beispielsweise Baugewerbe, wo man dann, keine Ahnung, bei 100 Millionen Umsatz 80 Millionen von einem Kunden abhängt, da macht der Kreditwissenssicherer Sinn, sofern der natürlich dieses Business annehmen will.
Herbert Jansky [00:22:06]:
Ja, danke Matteo. Das war ja ein super Beispiel, wo man sieht, welche Branchen es Sinn macht, Kreditversicherung und bei welchen es Sinn macht für normales Inkasso, wie ihr es betreibt. Aber jetzt Butter bei den Fischen, wer sind denn eure Kunden? Also wer nutzt euren Service und sagt lieber ihr als Kreditversicherung? Also wir
Matteo Benedetti [00:22:28]:
haben natürlich auf der Webseite viele Kunden, die könnte ich jetzt auch alle nennen. Ich glaube zusammenfassend, wir haben sehr viele Mobilitätssektor, wir haben viele Parklösungen, wir haben zwei der größten Autovermieter weltweit, wir haben aber auch viel Kreditgeber, Kreditvermittler, sowohl auch Digitallösungen. Also da haben wir alles querbeet. Ich glaube, wenn ich jetzt so einen Kunden nennen müsste, dann gehe ich mal jetzt einfach so ein bisschen anti dem, was ich gerade gesagt habe. Wir haben unter anderem ein Baugewerbe, das hat sich für den Kasso entschieden und nicht Kreditversicherung, aber das ist ein Baugewerbe, das kennt man auch, ich darf es nicht sagen, aber das kennt man. Die haben so viel Geschäft, dass die einfach keine Abhängigkeit von einem einzelnen Kunden haben, das wieder für die statistisch gesehen das Inkasso-Geschäft mehr Sinn macht. Also sprich, ein Auswahl von einem einzelnen oder ein paar einzelne Kunden macht bei denen nicht so viel aus im Umsatz, dass für die wieder jetzt Inkasso als Kreditversicherung Sinn macht. Aber generell überall da, wo sehr viel Masse ist, das ist so unser Kerngeschäft und da fühlen wir uns wohl.
Matteo Benedetti [00:23:24]:
Wir sind mittlerweile, wir haben 200, 250 Kunden. Ich glaube eher in die 250 mittlerweile, müsste ich jetzt einmal eine Software nachschauen. Aber davon sind alle unser Preismittel gestartet.
Herbert Jansky [00:23:32]:
Innerhalb von zwei Jahren so hochgewachsen. Wahnsinn. Ja. Innerhalb von zwei Jahren. Du aber, Matteo, jetzt sind wir ja nicht Construction Monday, sondern Insurance Monday. Habt ihr auch Versicherungen bei euch? Dominic lacht, Matteo lacht. Habt ihr auch Versicherer als Kunden?
Matteo Benedetti [00:23:53]:
Ja, natürlich. Auf jeden Fall. Wir haben tatsächlich drei Versicherer gerade als Kunden. Zwei große und ein kleiner. Das ist natürlich eine sehr, sehr spannende Mandateversicherung. Und da arbeiten wir auch sehr, sehr gerne. Ich darf die Namen tatsächlich nicht nennen, also die auf der Webseite dürfen wir nennen, die, die nicht auf der Webseite sind, darf ich nicht nennen. Aber Versicherung ist auch so ein spannender Markt, weil natürlich oft einfach die Zahlung ausbleibt.
Matteo Benedetti [00:24:14]:
Klassisches Massengeschäft, Also beispielsweise wenn man jetzt bei der Gota ist, also kein Kunde von uns, bei der Gota hat man eine Haftpflichtversicherung. Das passiert mir jedes Jahr, dass ich da irgendwie in den Mahnlauf komme, weil ich einfach kein Seper-Mandat habe und das überweisen muss. Und das ist natürlich da, wo Inkasso sich wohlfühlt, wo wir am schnellsten eine Lösung finden, wo viele der Schulden oder auch Kunden sich sehr schnell selbst heilen. Versicherung ist ganz klar einer unserer Hauptpfeiler. Neben digital, neben FinTech, Kreditversicherung, Kreditgeber, Vermittler und auch neben Mobilität, das sind so unsere Hauptpfeiler. Aber wir fühlen uns überall wohl. Wir haben auch Telekommunikation. Das ist das Spannende, glaube ich, bei uns.
Matteo Benedetti [00:24:55]:
Wir sind in jedem vertikal zu Hause und so sind wir auch schnell gewachsen. Wir haben Vertriebsteams die einzelnen Industrien gebaut. Die verstehen die Industrie wie kein anderer außer der Kunde vielleicht, der versteht es noch besser. Und mit denen kommt man halt sehr schnell in Gespräche. Und die wissen auch auf welcher Veranstaltung muss ich sein, die wissen wen muss ich ansprechen und die wissen auch wenn oder wann die Person dann auf der anderen Seite Geburtstag hat. Und Das erklärt einen schnellen Wachstum und Versicherung. Absolut interessante Industrie, da sind wir auf jeden Fall tätig.
Dominik Badarne [00:25:21]:
Gibt es auch Industrien oder Branchen, die ihr nicht machen würdet?
Matteo Benedetti [00:25:26]:
Die Konkurrenz ja, weil es gibt ein paar Branchen, beispielsweise Baugewerbe oder Vermietung. Das sind sehr komplexe Fälle, die dauern sehr lange. Wir haben aber noch von Anfang an, und das wollen wir in der Kultur immer beibehalten, so eine krasse Can-Do-Attitude. Also unabhängig, was für ein Kunde zu uns kommt und was für Probleme er hat, wir wollen keinen abweisen. Natürlich irgendwann, also Wir werden jetzt sehr groß und wir merken auch natürlich, dass Hiring komplex ist und die Prozesse gerade zu kriegen bei so vielen Kunden. Wir onboarden gerade jede Woche ein halbes Dutzend an Kunden. Also fast jede Woche. Dementsprechend ist es natürlich schwierig, das ein bisschen nachzukommen, aber nichtsdestotrotz, wir sind noch nicht und wir werden hoffentlich nie an den Punkt kommen, wo wir sagen, die schwierigen Fälle wollen wir nicht.
Matteo Benedetti [00:26:09]:
Weil unser Anspruch ist, One-Stop-Shop für jede Industrie und ab nun abhängig davon, was für eine Industrie.
Dominik Badarne [00:26:14]:
Ja, weil so wenn ich jetzt mal in die Zukunft auch Blicke oder jetzt generell in den Markt. Ich habe gestern wieder einen neuen Bericht gesehen, dass quasi auch die Ausfallquoten ja einfach noch mehr zunehmen. Das heißt so eine grundsätzliche Awareness für ein gewisses Risiko, weil normalerweise gehst du ja in eine Geschäftsbeziehung, gehst du ja erstmal vom Guten aus oder vielleicht auch gar nicht an die Notwendigkeit von der Inkasso oder auch an so eine Ausfallversicherung. Das heißt rosige Ausblicke, die Matteo und DepTest da für die Zukunft haben, insofern schon mal absolut auf das richtige Pferd gesetzt. Aber lass uns gerne noch mal noch konkreter werden. Wir haben ja eben zum Thema Kreditversicherung auch ein Stück weit gesprochen. Gibt es denn noch weitere Beispiele, in denen Inkasso einfach flexibler oder auch günstiger Lösungen bietet als jetzt eine typische Kreditversicherung?
Matteo Benedetti [00:26:55]:
Ich glaube generell ist Inkasso so oder so flexibler, alleine weil es ein sehr sehr umkämpfter Markt ist, wobei bei Kreditversicherungen man meistens so riesige Gedanken hat. Also man kann viel mehr in Preisdiskussionen, Gestaltungsmöglichkeiten gehen und viel mehr auf seine eigenen individuellen Grundsätze rüberbringen. Also wir haben Gläubiger, die wollen keine RVG Gebühren, die wollen alles selbst zahlen. Wir haben Gläubiger, die wollen das genau andersrum. Wir haben Gläubiger, die wollen gefühlt, dass keiner zahlt. Also wir können alles möglich machen, von der kommerziellen Perspektive, aber auch von der Bespielung. Wir haben welche, die sagen, okay, wir wollen dieses andere Design oder wir wollen, dass ihr uns unsere Schadensdokumente anschaut aus dem Tool selbst und wir können uns das ohne Probleme ziehen. Also Kreditversicherer sind definitiv einfach aufgrund der durchschnittlich größeren Größe unflexibler als wir und einfach auch in unserem Markt, wo ich behaupte, noch mal viel umkämpfter ist, sind wir einfach zu viel mehr Schandtaten bereit, solange wir natürlich legal korrekt sind.
Matteo Benedetti [00:27:56]:
Dementsprechend, also ich glaube, in Kassel und Vornordmenn ist generell eine sehr, sehr flexible Industrie, vor allem jetzt aus diesem digitalen Aspekt, Aber natürlich Kreditversicherungen, auch Topplayer im Markt, also ich will keine nennen, aber man kennt sie, die machen auch einen guten Job und die können auch die richtige Lösung sein, wie die falschen. Also es hängt wirklich vom Use Case an.
Herbert Jansky [00:28:15]:
Verstanden. Matteo, ich würde gerne auf eure, ich nenne es immer Service Plattform zurückkommen, weil letztendlich habt ihr ja genau die digitalisiert. Ihr kriegt Input von euren Kunden, dann geht ihr, dann müsst ihr mit denen sprechen, ihr müsst Fragen beantworten, ihr müsst Themen entwickeln, Sachen nach außen geben, sei es Briefe, sei es Telefonate, etc. Kannst du uns irgendwie so Zahlen, Daten, Fakten nennen, wie viele Anfragen ihr beispielsweise mit welcher Manpower gestaltet, wie viele Pings ihr am Tag von A nach B schickt, wie
Matteo Benedetti [00:28:52]:
viele Briefe reinkommen, wie viele Briefe rausgehen und das sind Redaktionssätzen? Super, super gerne. Also wir machen gerade tatsächlich insgesamt 200.000 Akten ungefähr im Jahr. Also das sind schon sehr, sehr viele. Also jetzt muss man auf den Monat umrechnen. Das sind jetzt, jetzt müsste ich rechnen können.
Herbert Jansky [00:29:09]:
200.000 Akten, wo ihr tätig werdet.
Matteo Benedetti [00:29:12]:
Korrekt. Das sind, also ich bin, in Mathe nicht immer der Beste, 17.000 im Monat. Wir wollen diese Zahl auch noch in den nächsten Monaten und diesem Jahr hoffentlich verdoppeln. Da auch natürlich andere Themen, Richtung Expansion, Produkterweiterung. 200.000. Wir haben im Monat, ich möchte nicht lügen, aber ich glaube mittlerweile haben wir bestimmt unsere 60.000 Briefe, die wir verschicken. Ich könnte euch auch die genauen E-Mail-Zahlen nennen. Also da kommt sehr, sehr viel zusammen.
Matteo Benedetti [00:29:42]:
Es ist ein Massengeschäft und wir haben auch ein großes Team. Also das bei weitem größte Team bei uns ist das Ops-Team. Wir sind jetzt insgesamt bald 40 Leute und wachsen dieses Jahr mindestens auf 60 wahrscheinlich. Aber die ein nimmt viel ab. Also wenn du die, wir nennen es Load Ratios, das ist ganz normal in so Calls and Ticketing Aktivitäten, dass du berechnest wie viele Vorfälle oder Akten kann eine einzelne Person bearbeiten. Wir rechnen immer auf Monatsbasis, also wie viele Neufälle bekommen wir pro Monat und wie viele Leute haben wir im Team. Und da kommen wir auf Load Ratios von über 1000. Wobei ich meine, ich war in einer Industrie tätig, ich weiß, dass die sind viel niedriger, da gibt es auch öffentliche KPIs.
Matteo Benedetti [00:30:15]:
Wir sind weit, weit vor der anderen Industrie und wir haben eine viel, viel höhere Bespielung der Fälle. Weil wir einfach die AI haben und einfach auch den Leuten viele Fälle abnehmen.
Herbert Jansky [00:30:23]:
Also sagst du gerade, je Mitarbeiter pro Monat können 1000 Briefe rausgeschickt werden?
Matteo Benedetti [00:30:30]:
Die Briefe gehen alle automatisiert. Also die Briefe natürlich kann man die auch manuell noch schicken, wenn man Bedarf sieht. Aber die Briefe gehen nahezu alle automatisiert. Die AI versteht wirklich, okay, haben wir die Adresse, war die richtig, haben Rückbrief. Dann versteht die AI, okay, was sind die negativen Merkmale zu dieser Person und kann dann wirklich ganz klar sagen, okay, jetzt der Faktor, der am höchsten realisiert im nächsten Schritt, ist wieder ein weiterer Brief. Oder er sagt Brief, also sehr kostspieligen Brief, der kostet zwei Euro pro Brief. Die AI sagt dann lieber ein Telefonat oder lieber nochmal eine personalisierte Nachricht. Und die Eifel steht ganz genau, wie wir am besten realisieren, wie wir am schnellsten realisieren, ohne dass die Kundenbindung kaputt geht.
Matteo Benedetti [00:31:08]:
Genau, aber das ist meistens automatisiert. Also bei diesen Mengen könntest du mit, also auch nicht mit einem 40-Frauen-Mann-Team abarbeiten. Das wäre, das wäre idiosorisch.
Dominik Badarne [00:31:18]:
Super spannend, Matteo. Jetzt hatten wir vorhin schon das Thema Zukunft angerissen und du hattest auch im Eingang gesagt, Thema global ist für euch natürlich auch super interessant. Wie ist denn so eure Wachstumsstrategie? Gibt es quasi Fokusländer, wo ihr euch besonders darauf spezialisiert oder weltweite Eroberung? Wie ist der Plan?
Matteo Benedetti [00:31:36]:
Also letzteres klingt natürlich am besten. Nichtsdestotrotz muss man auch realistisch sein, 5 Millionen Euro Umsatz ist nicht wenig. Dieses Jahr wollen wir das mindestens verdoppeln. Das ist einerseits getrieben natürlich aus Wachstum mit unseren Kunden und Neukunden im Dachraum, aber auch einfach die Expansion in weiteren Märkten. Also ich bin selbst gerade in Kopenhagen, wir haben jetzt ein neues Büro hier aufgemacht mit einem eigenen Countrymanager, MES. Wird MADS geschrieben, aber in Dänemark sagt man MES. Schweden ist auch kurz vor der Tür, Italien schauen wir uns auch an und die Ambition ist eigentlich dieses Jahr mindestens diese Vertikale zu schaffen in Europa. Wir glauben aber schon auch dieses Jahr vielleicht schon die horizontale so ein bisschen zu forcieren, weil wir einfach merken, wir sind sehr, sehr kosteneffizient in der Expansion und wir merken sehr, sehr schnell, dass wir schon Kunden haben in Märkten, wo wir expandieren und die die Kosten schon eigentlich durch das Business tragen, sodass man eigentlich mit sehr, sehr kleinen Teams die Software, die ist extrem skalierbar, einfach nur in neue Gebühren Tabellen und Regulare übersetzen muss und dann kann man eigentlich einen neuen Markt expandieren.
Matteo Benedetti [00:32:37]:
Also wie schnell das passieren wird, also mindestens fünf Märkte wollen wir dieses Jahr eröffnen, im Bestfall mehr natürlich und wir haben auch eine hoch effiziente Managementstruktur. Also wir haben wie gesagt kleine Teams, Self-Managing Teams, das unterstützt uns in der Expansion. Im Produkt selbst, wir versuchen das Produkt immer weiter zu verbessern. Wir sind unserer Meinung nach schon industrieführend. Nichtsdestotrotz wollen wir noch besser werden und den Abstand einfach ausbauen, den wir sehen. Also Produktverbesserung, Expansion und einfach so Double Down auf diese Basics, die wir einfach genailt haben. Das ist, glaube ich, so der Wachstumsreiter für dieses Jahr. Wir sind mega optimistisch, es macht mega Spaß.
Matteo Benedetti [00:33:13]:
Ich spreche jetzt für Toni, meinen Co-Founder, auch Branden, meinen Co-Founder. Wir hatten selten so viel Spaß und der Spaß hält hoffentlich an.
Herbert Jansky [00:33:21]:
Matteo, jeder redet inzwischen über Chen AI, Copilot, Chachibity. Du nanntest eben, ihr nutzt KI. Nutzt ihr auch Chen AI?
Matteo Benedetti [00:33:31]:
Also wir haben unsere eigenen LNMs gebaut. Das ist sehr kostspätig und sehr zeitaufwendig. Wir wissen, was die Wettbewerber natürlich machen. Das Problem in unserer Industrie ist, es gibt viel Marketing. Also jeder schreibt sich auf die Fahne. Schon seit 20 Jahren macht eigentlich jeder AI. Heute wissen wir, vor 20 Jahren gab es noch keine. Und dementsprechend, also die Unterscheidung ist, wir sind First AI und im nächsten Schritt in Caso und alle anderen wurden andersherum gegründet.
Matteo Benedetti [00:34:00]:
Und wie gesagt, das sehen unsere Kunden im tagtäglichen Leben. Die Strukturen, die Bearbeitung, das Zusammenspielen, das ist so technologisch unterstützt, dass einfach so ein eigentlicher Pain-Point an Thema in Kassel viel viel einfacher und angenehmer wird. Es hilft uns natürlich auch natürlich in der Expansion jetzt diese Margen aufrecht zu halten, die wir haben. Wir sind gut profitabel, dass man einfach die Expansion aus eigenen Mitteln macht und nicht nochmal wagen das Kapital aufnehmen müsste. Was auch natürlich dazu hilft, Großkunden, die sind natürlich auch immer gedacht in der Due Diligence zu schauen, okay sind die denn solvent und in den Prüfungen schaffen wir es natürlich gerade wegen GenAI und gerade wegen den Themen, die wir forciert haben. Und wie gesagt, der Fokus-Point war wirklich, alles selbst zu bauen. Also wir docken natürlich hier und da ein paar Softwares an, weil anders geht es nicht. Aber the 1 source of truth ist eine sehr einfache, sehr kohärente, sehr durchdachte Software und das ist so ein bisschen der Schlüssel zum Erfolg bei uns.
Herbert Jansky [00:34:54]:
Darf ich dann fragen, wie groß euer Data Science Team ist, beziehungsweise euer IT Team, die das aufgesetzt haben?
Matteo Benedetti [00:35:00]:
Natürlich, sehr gerne. Also Wir haben vier Ingenieure, die arbeiten Vollzeit für uns. Wir arbeiten auch sehr viel mit extern, weil wir einfach gemerkt haben, es gibt viele Themen, die einer am besten kann. Aber das rechtfertigt nicht eine Vollzeitstelle. Also wir haben eigentlich immer noch so zwei, drei Externe rumspringen. Die haben sehr, sehr klare Felder. Wir müssen natürlich auch aufpassen wegen Datenschutz, aber die haben sehr sehr klare Fälle und sehr sehr klare Sachen, die die vorantreiben. Die Essence, also beispielsweise AI, das haben wir intern.
Matteo Benedetti [00:35:25]:
Nichtsdestotrotz beispielsweise Data Science Team, die machen wir sehr gerne mit externen Agenturen in Deutschland, weil wir einfach gelernt haben, das sind sehr spezifische Felder, wo man eigentlich nur einmal so ein Produkt liefern muss und dann einfach manchmal wieder bespielen, aber dann läuft das erst mal und so ist man auch viel schneller, weil ihr kennt es wahrscheinlich auch in der Versicherungsbranche sehr sehr stark, Hiring Engineers ist der größte Pain Point und dementsprechend so sehr gute, sehr performante Ingenieure, vier Stück, ins Team zu holen, war wirklich essentiell. Nichtsdestotrotz, die mit der Outside-Unterstützung, also der externen Unterstützung zu bestärken, ist wirklich einer der Themen, wie schnell waren das Produkt abzuliefern und das Produkt auch der Konkurrenz anzugleichen. Man muss ja bedenken, wir sind von null gestartet. Die Konkurrenz ist da, manche schon seit 30, 40 Jahren. Die hatten allerzeit sich das zu überlegen, wie man die Gebührentabelle optimiert, wie man die Bespielung optimiert, wie man die Datenbank optimiert. Das mussten wir alles, wir mussten in einer sehr kurzen Zeit nicht nur an deren Punkt kommen, sondern diese auch überholen oder überrunden. Und das haben wir halt nur geschafft, indem wir halt diese agilen Strukturen haben von internen und externen Leuten.
Herbert Jansky [00:36:36]:
Matteo, vielen Dank und mir bleibt am Schluss, wir sind jetzt schon am Schluss, nur ich kann nur meinen Kollegen aus dem Insurance-Money-Team immer zitieren, der sagt, ich lerne bei uns am meisten. Ich habe heute wieder total viel gelernt von dir, vielen Dank. Bevor wir wirklich am Ende sind, aber steht dir natürlich noch der Part, die famous last words. Also wenn jetzt jemand einsteigt, Was willst du ihm auf jeden Fall noch mitgeben, was er aus dem Podcast mit rausnehmen soll?
Matteo Benedetti [00:37:05]:
Ich glaube, wenn es eine Message sein sollte, wäre diese, dass die Kasse natürlich so einen Ruf hat, aber genau in diesen Rufen versuchen wir halt zu arbeiten. Natürlich ist ein Kasse auch kein einfaches Thema, aber wir lösen wirklich einen Grundpfeiler in der Finanzindustrie und diesen Job muss halt jemand machen, weil sonst werden die Produkte für die Gesamtheit einfach viel viel teurer, weil die Auswahl einfach dann eingepreist werden muss. Also ich glaube wir sollten in Zukunft versuchen in Kassel neu zu denken und besser zu denken und nicht immer so als den Boomer darzustellen. Natürlich gibt es noch viele schwarze Schafe, aber mehr und mehr merkt man, dass ein paar Player, die sehr, sehr gute Produkte liefern, sehr, sehr gutes Management machen von den Akten, mehr und mehr Marktanteile bekommen. Dementsprechend einfach mit einem neuen Auge draufschauen, einfach Inkaso eine Chance zu geben. Und ich glaube, wenn die Message ankommt, dann war der Podcast Fernab von den anderen Sachen, die wir natürlich richtigerweise besprochen haben, schon lohnenswert.
Dominik Badarne [00:38:03]:
Definitiv. Also das ist auch eine wunderbare Zusammenfassung, kann mich den Worten von Herbert auch noch anschließen. Also man hat ja, wie eingangs auch schon gesagt, nicht unbedingt einen Bezug zu Inkaso, Gott sei Dank, oder auch grundsätzlich hört man da nicht so viel, wenn man nicht unmittelbar von betroffen ist. Insofern ganz lieben Dank für den wirklich sympathischen Einblick und auch Überblick zu dem, was ihr tut, aber auch zu der Branche selber. Für all diejenigen, die jetzt sagen, Mensch, Matteo, das war so spannend. Wir würden uns gerne mal mit euch näher dazu austauschen. Wo und wie erreicht man euch denn am besten?
Matteo Benedetti [00:38:30]:
Alles gerne digital, also einfach auf die Webseite debtist.de und dann kann man einfach direkt einen Kennenlernbuchen, das kann ganz normaler Austausch sein. Wir sind immer offen zu sprechen, wenn man sich interessiert, muss auch kein Kunde sein, Also wir erzählen gerne Tag und Nacht von unseren Themen.
Dominik Badarne [00:38:48]:
Ja, dann nochmal vielen lieben Dank, Matteo, für den wirklich spannenden Einblick heute. Natürlich auch an dich, Herbert, für die spannenden Fragen. Vielen Dank auch an alle Zuhörerinnen und Zuhörer. Seid gespannt auf die nächsten Folgen. Lasst uns gerne eine Bewertung da und wie immer, macht's gut und bis zum nächsten Mal. Dankeschön.
Matteo Benedetti [00:39:15]:
SWR 2021