
Insurance Monday: Digitalisierung & Versicherung
Willkommen zum #1 Podcast der Versicherungsbranche. Erhalte alle 2 Wochen spannende News und Interviews mit CEOs, Startups und Expert:innen aus der Branche.
Denn noch nie waren die Veränderungen der Digitalisierung so stark zu spüren. Banken und Versicherungen müssen sich mit Themen wie digitale Transformation, New Work, Disruption, Plattformen, InsurTechs und digitalen Geschäftsmodellen auseinandersetzen.
Mit Insurance Monday haben wir es uns zur persönlichen Aufgabe gemacht, alles Wissenswerte aus der Branche auf eine informative und unterhaltsame Art zu vermitteln. Unsere Hörer:innen profitieren von den Learnings und Tools erfolgreicher und inspiriender Macher:innen.
Unseren Abonnenten gefällt auch digital kompakt (Joel Kaczmarek), Doppelgänger Technik Talk (Philipp Glöckler, Philipp Klöckner), OMR (Philipp Westermeyer), Handelsblatt Disrupt, Finanzfluss, Gemischtes Hack (Felix Lobrecht) und Lanz & Precht.
Insurance Monday: Digitalisierung & Versicherung
Versicherung und KI: MuffinTech erobert mit innovativen Lösungen die Branche
In der heutigen Folge dreht sich alles um das zentrale Thema Künstliche Intelligenz, das derzeit die Schlagzeilen beherrscht. Unsere Gastgeber, Dominik Badarne und Sebastian Langrehr, heißen zwei außergewöhnliche Gäste willkommen: Simon Moser, CEO und Gründer des innovativen Start-ups MuffinTech, und Oliver Brüß, ein erfahrener Angel-Investor und früherer Vorstand in der Versicherungsbranche.
Zusammen erkunden sie die atemberaubende Entwicklung von MuffinTech, das es geschafft hat, in anspruchsvollen Zeiten die größte Pre-Seed-Finanzierungsrunde in der deutschen Insurtech-Branche zu sichern. In dieser Episode erfahrt ihr, wie MuffinTech mit zukunftsweisenden KI-Lösungen die Versicherungswelt revolutioniert und welche Herausforderungen und Möglichkeiten sich in diesem spannenden Bereich bieten.
Darüber hinaus erhalten wir exklusive Einblicke in Simons unternehmerische Reise und Olivers wertvolle Perspektive als erfahrener Mentor und Investor. Sei es die technische Raffinesse bei der Implementierung von KI oder die strategischen Herausforderungen eines wachsenden Start-ups – diese Folge bietet zahlreiche wertvolle Einsichten und Inspirationen für alle, die sich für die Zukunft der Versicherungsbranche interessieren.
Taucht mit uns ein in die Welt der KI und lasst euch von den Ideen und Visionen unserer Gäste begeistern!
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Dominik Badarne [00:00:00]:
Hallo und herzlich willkommen zum Insurance Monday Podcast, kleingedrucktes aus der Finanz- und Versicherungswelt. Dein Podcast mit spannenden Insights und exklusiven Gästen aus der traditionellen und digitalen Finanzwelt. Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Entrance Monday Podcasts. Heute sprechen wir in einer spannenden Folge über das alles dominierende, buzzwordige, Arbeitsplatzraubende, arbeitserleichternde Thema KI. In der Vergangenheit hatten wir das Thema in verschiedenen Folgen bereits behandelt. Heute sehen wir die rasante Entwicklung von KI auch an unseren Versicherungsschreibtischen. Und selbst bei Insurance Monday setzen wir KI ein, aber nicht in den Stimmen. Das sind immer noch wir selbst.
Dominik Badarne [00:00:54]:
Noch zumindestens. Und dazu holen wir uns immer noch weitere freundliche Stimmen, die gut klingen und etwas zum Thema beisteuern können. Wir wären aber nicht der Insurance Money Podcast, wenn wir nicht auch ein Special für euch hätten. Heute dürfen wir exklusiv mit dem Firmengründer und CEO eines Start-ups sprechen, das mit überzeugender Wachstumsstory auch in herausfordernden Zeiten es geschafft hat, die größte Pre-Seed-Runde unter deutschen Insurtechs zu closen. Und damit ist die Rede von Simon Moser und MuffinTech. Simon hat Verstärkung mitgebracht, ein Gast, den wir schon immer zu uns einladen wollten und der in unserer Lieblingsbranche sicher schon einiges erlebt und zu berichten hat und zwar jahrelang Versicherungsvorstand und mittlerweile Angel-Investor Oliver Brüß. Herzlich willkommen ihr beiden zur heutigen Insurance Monday Episode. Ich bin der Dominik Bardane und mit mir dabei aus dem Insurance Monday Team ist Sebastian Langräher.
Dominik Badarne [00:01:46]:
Und jetzt zu euch, lieber Simon, lieber Oliver, schön, dass ihr heute da seid mit gleich zwei tollen Themen, KI und eure erfolgreiche Finanzierungsrunde. Bevor wir inhaltlich starten, stellt euch und euren Werdegang doch bitte einmal kurz vor. Ich würde sagen, wir starten mit dir, Oliver.
Oliver Brüß [00:02:01]:
Ja, das ist sehr lieb. Ich freue mich auch, dass ich dabei bin. Lieber Dominik, lieber Sebastian, herzlichen Dank für die Einladung. Kurz zu meiner Person. Ja, ich bin Kind oder man kann auch schon fast sagen Fossil der Branche. Seit 1986 in der Branche, Ich weiß gar nicht, ob du noch geboren bist, oder?
Simon Moser [00:02:20]:
Nein, tatsächlich nicht.
Oliver Brüß [00:02:21]:
Tatsächlich nicht. Ich habe mal gelernt bei der Kolonia Nordsteinversicherung, heute AXA, habe da zehn Jahre verbracht, war dann bei BHW, heute Deutschen Bank, knapp sieben Jahre, zehn Jahre in der Generaligruppe. Das große Vergnügen, habe mehrere Marken dort zu verantworten, von Volksgesorg über Advokat, Zentralkranken bis Dialog. Und jetzt seit neun Jahren im Gotakonzern verantwortlich gewesen für Vertrieb und Marketing. Wie ihr wisst, Goethe ist ja jetzt auch nicht mehr alleine, sondern das heißt jetzt Barmenia Goethe und zum 31.12. Bin ich da ausgeschieden und nach 17 Jahren Vorstand und Aufsichtsrat jetzt gespannt auf neue Erlebnisse in dem Markt und auch in einer neuen Rolle und da kommen wir gleich nochmal zu.
Sebastian Langrehr [00:03:05]:
Zum Beispiel hier.
Oliver Brüß [00:03:06]:
Zum Beispiel hier, ja genau.
Sebastian Langrehr [00:03:08]:
Cool, danke Oliver. Ja, hi zusammen,
Simon Moser [00:03:12]:
ich bin Simon, 32 Jahre alt, wie man vielleicht ab und zu rollenden eher wird. Komme ich aus dem schönen Frankenland, aus der Nähe von Würzburg, wie ich erfahren habe, ganz viele Leute aus der Versicherungsbranche, also aus dem Frankenland, nicht aus Würzburg. Genau, ich hab irgendwann mal VWL studiert, war dann kurz in der Strategie- und Managementberatung, hauptsächlich, Studienschulden abzubezahlen. War dann doch nicht mal eine ganz große Leidenschaft. Und ja, dann in verschiedenen Positionen in Start-ups gewesen. Und vor dreieinhalb Jahren nunmehr selber gegründet. Die Branche kenn ich auch schon eine ganze Weile. Ich verwende das Studium selber mal.
Simon Moser [00:03:50]:
34D-Versicherungsvermittler, also kenne die Entwicklungen, Painpoints der Branche schon sehr lange. Aber so sehr Spaß wie selber gründen hat dann doch nichts gemacht. Deswegen bin ich sehr froh, dass ich jetzt hier bin.
Sebastian Langrehr [00:04:04]:
Super, schön, dass wir euch da haben. Dankeschön Simon, Dankeschön Oliver. Das gibt uns schon mal ein gutes Bild. Wir wollen euch aber noch besser kennenlernen. Dafür haben wir das Format unserer schnellen Fünf. Das heißt, wir fragen kurz, Ihr entscheidet euch und antwortet auch entsprechend kurz. Seid ihr bereit? Ja. Okay, ich starte mal mit Simon.
Sebastian Langrehr [00:04:23]:
Urlaub im Luxushotel oder auf dem Campingplatz? Luxushotel. Okay, Oliver bei dir?
Oliver Brüß [00:04:31]:
Camping mit ein bisschen Luxus, also Wohnmobil. Nicht mehr auf dem Boden schlafen.
Sebastian Langrehr [00:04:36]:
Okay, also da habt ihr euch eventuell schon mal noch nicht getroffen. Finden wir nachher heraus. Simon, Veggie Bowl oder doch Ribeye Steak Medium Rare?
Simon Moser [00:04:47]:
Es ist dann da das Ribeye Steak. Okay, Oliver?
Oliver Brüß [00:04:51]:
Da können wir uns treffen am Grill, da bin ich ja bei.
Sebastian Langrehr [00:04:55]:
Energie kriegst du zurück bei entweder Massage, Sauna und Whirlpool, also ganz entspannt, oder doch sehr aktiv bei CrossFit, Mountainbike und Cardio, lieber Simon? Massage-Sauna. Massage-Sauna. Und du, Oliver?
Oliver Brüß [00:05:10]:
Meine Tagesstelle ist eher die Bewegung, also Mountainbiken oder Laufen oder Cardio.
Sebastian Langrehr [00:05:15]:
Okay, cool. Seid ihr eher der Typ Daten teilen oder dann doch lieber alles für sich behalten, wenn ihr im Internet unterwegs seid? Lieber Simon. Daten teilen. Daten teilen. Wie ist es bei dir, Oliver?
Oliver Brüß [00:05:29]:
Sharing is caring. Also Daten teilen.
Sebastian Langrehr [00:05:31]:
Sharing is caring. Letzte Frage dazu. Wenn ihr an eure letzte Versicherungspolizei, an den letzten Abschluss denkt, war das da die persönliche Beratung oder doch digital abgeschlossen, Simon? Digital. Digital. Oliver?
Oliver Brüß [00:05:45]:
Ich bin Freund von persönlich und digital, also insofern, ich hatte noch den Menschen.
Sebastian Langrehr [00:05:51]:
Ja, perfekte Überleitung im Prinzip dann auch gleich ins Thema für diejenigen, die da schon mal eine Ahnung haben, worum es gleich gehen wird. MuffinTech dann ja doch, es kurz zu sagen, nahe an der Beratung und dann wahrscheinlich in Verbindung mit digital und Mensch. Sehr schön. Dann lass uns mal jetzt auch eben thematisch starten. Also erst mal herzlichen Glückwunsch zur erfolgreichen Runde, lieber Simon. Das sind wirklich gute Neuigkeiten, die du da mitbringst, für dich, für euch und aber eben auch für den Startup-Standort Deutschland. Aber jetzt erst mal der Reihe nach. Ihr habt eine Pre-Seed-Runde geclosed.
Sebastian Langrehr [00:06:30]:
Was bedeutet Pre-Seed und was kannst du uns zu der Finanzierung sagen? Also zur Höhe, zu den Investoren und vielleicht auch, mit dir mitzufühlen, wie so eine Runde abläuft. Was hast du erlebt und du kannst ganz beruhigt sein, wie sind der hier unter uns? Das ist schön. Ja, Pre-Seed, Seed, Series A, wie sie alle heißen, das sind alles sehr vage Begriffe, die jetzt erstmal nicht mit etwas Speziellem verbunden sind. Also es kommt eigentlich eher von deinen Investoren, wie nennen die das?
Simon Moser [00:07:00]:
Da unsere zwei Lead-Investoren beides USVCs sind, richtet sich so ein bisschen nach der Höhe. Das war jetzt eine 3, 5 Millionen Runde und es wäre in den USA eine Pre-Seed-Runde. In Deutschland würde man wahrscheinlich eher von einer Seed-Runde reden. So Ganz allgemein geht das so ein bisschen nach dem Stadium, in dem du bist. Also wenn du komplett pre-Product-Market-Fit bist, pre-Revenue bist, bist du eher im Bereich pre-Seed. Wenn du so gerade dabei bist, dir Product-Market-Fit zu erarbeiten und dann eher schon Richtung Skalierung gehst, bist du eher Seed. Wenn du in der Skalierungsphase gerade eintrittst, bist du eher Series A. Das ist mal so grob, wie man das einordnen kann.
Simon Moser [00:07:40]:
Also ich würde mal sagen, im Stadium jetzt sind wir eher schon in der Seed-Phase. Bei uns hat sich die Finanzierungsrunde aber auch über einen längeren Zeitraum erstreckt. Wir haben es bei uns in zwei Tranchen gemacht. Die erste Tranche ist schon im Dezember 23. Geflossen. Die zweite Tranche eben jetzt, nachdem wir ja einige Meilensteine erfolgreich erfüllt haben. Ja, und setzt sich bei uns zusammen aus zwei US-VCs, die das angeführt haben, FF Venture Capital und Techstars. Ähm, mehrere Angels, die man auch kennt.
Simon Moser [00:08:14]:
Also, neben Oliver ist da auch zum Beispiel Thorsten Odetzky dabei, ein Stefan Liebeck dabei, ein Bastian Kunkel dabei, Haberbissimi, Alster Spree Verlag, also der ein oder andere Name, den die Zuhörer und Zuhörenden hier vielleicht schon mal gehört haben. Und Zusätzlich ist ein Teil der Runde auch noch eine Förderung der IBB, also der öffentlichen Bank aus Berlin, der Investitionsbank Berlin, die sich auch nochmal mit einer knapp 800.000 Euro Förderung beteiligt haben in der Runde. Wie läuft das Ganze ab? Man hat unglaublich viele Gespräche. Man kann sich irgendwann, glaub ich, selber nicht mehr dabei zuhören, die eigene Geschichte zu erzählen. Dann versucht man's mal mit ein paar Abwandlungen davon. Ist dann immer wieder ganz witzig. Ähm, und ja, also, es ist am Ende ein Numbers-Game. Man spricht mit ganz, ganz vielen, am Ende bleiben ein paar übrig, ähm, mit denen es einfach beidseitig gut passt.
Simon Moser [00:09:15]:
Sowohl mit VCs als auch mit Angel-Investoren. Ich muss sagen, wir haben vor allem die Gespräche mit Angel-Investoren sehr, sehr viel Spaß gemacht, weil vor allem in unserem Fall da einfach das Branchenverständnis da ist. Wenn du mit einem VC sprichst, die jetzt nicht spezialisiert sind auf die Versicherungsbranche, bist du erstmal damit beschäftigt, ihnen die Versicherungsbranche zu erklären. Die ist ja nun mal doch relativ komplex. Also erstmal zu verstehen, dass Sales Cycles einfach ein bisschen länger dauern, dass viel mit Regulatoren zu tun hat, das ist schon aufwendig. Da finde ich, ist gerade in Deutschland ein relativ großes Vakuum an VCs, die sich auf die Versicherungs- und Finanzindustrie spezialisiert haben. Ja, deswegen hat es da mit Deutsch-VCs auch in unserem Fall nicht geklappt. Genau, aber man beschwert es
Sebastian Langrehr [00:10:09]:
jetzt auch nicht über US-VCs. Okay. Wir kommen ja gleich nochmal zu mehr Details darüber, was ihr macht und auch die verschiedenen Perspektiven auch von auch von Oliver. Meine Frage wäre nochmal die VCs, die aus Amerika dort jetzt mitmachen. Ich hatte jetzt von dir verstanden, dass es womöglich eher welche sind, die sich mit eben PE, mit Private Equity tummeln, aber nicht so sehr die Versicherungsnähe haben. Wie ist es denn in Bezug auf KI? Also ist es durchaus so, dass es in Amerika als Beispiel nicht diese standardisierte Beratung gibt, für die ihr eine Lösung schafft? Oder ist es ganz anders? Also wenn man da jetzt womöglich auch schon auf Chancen schaut, die die unterschiedlichen Märkte mit sich bringen, ist das so eine exotische Chance, die sie dort nicht kennen? Oder geht es eher darum, dass sie einfach weltweit PE-Mittel zu vergeben haben und ihr seid darüber ins Geschäft gekommen.
Simon Moser [00:11:02]:
Ja zweitens, also die schauen sich schon in den verschiedenen Märkten ein bisschen die Champions an und es ist ja von denen auch eine Strategie, sich gute Teams reinzuholen und mit denen irgendwann zusammen in die USA auch zu gehen. Also zeigen, dass es im europäischen Markt funktioniert und sich dann relativ schnell nach drüben holen.
Sebastian Langrehr [00:11:21]:
Okay. Und dann, ich weiß ja nicht, wie viele Runden die anderen hier im Call außer Simon schon gemacht haben. Ich habe noch keine gemacht. Deswegen, hilft mir mal nachzuvollziehen, gibt es da irgendwie so den einen Moment, wo man sagt, boah, ich glaube, jetzt haben wir es. Oder zieht sich das und es zieht sich und es ist sogar ganz gut, weil es sich aufbaut. Also ist das so ein Zittern oder ist das ein fokussiertes Arbeiten? Also es
Simon Moser [00:11:44]:
ist ein bisschen was von beidem. Also ich glaube, ich habe die Zeit gelernt, musst das Ganze strukturieren Und wenn du das nicht tust und da nicht ganz strukturiert rangehst, dann arbeitest du dich dumm und dämlich dabei. Es ist aber auf jeden Fall auch ein Zittern. Zu dem Punkt, auf den man wartet, bekommt man ein sogenanntes Termsheet. Das bedeutet, ein Visier legt dir quasi ein Angebot vor. Ein Termsheet ist ja eigentlich nichts anderes als ein Angebot. Da steht eine Bewertung drauf, da steht eine Summe drauf, die Sie zu dieser Bewertung gerne investieren würden und ein paar Forderungen und Klauseln, mit denen es verbunden ist. Sobald du plötzlich diese eine Termsheet vorliegen hast, kommen plötzlich auch ganz viele andere Angebote rein.
Simon Moser [00:12:25]:
Da sind dann doch die WCs Herdentiere. Ja, auf den Punkt zittert man zu, aber ich muss auch sowohl aus eigener Erfahrung als auch von vielen Kolleginnen und Kollegen sagen, selbst wenn du das Termsheet hast, ist noch nicht alles vorbei. Also bis du nicht beim Notar unterschrieben hast und das Geld auf dem Konto ist, kann noch ganz, ganz viel schief gehen.
Sebastian Langrehr [00:12:48]:
Kann viel passieren und ihr habt das Geld ja nicht ohne Grund eingenommen. Die Arbeit beginnt ja erst, so. Aber vielen Dank für diese Einblicke und dass wir das verstehen durften. Und wie gesagt, Gratulation 3, 5 Millionen spricht auch für ganz viel Vertrauen. Großartig. Lass uns direkt mit Oliver weitermachen. Oliver, du bist gern gesehener Gast bei uns. Endlich schaffen wir es mal, dass wir hier zusammen in einer Folge Mensch ohne Smurf, in dem Podcast sprechen können.
Sebastian Langrehr [00:13:13]:
Und gleichzeitig bist du ja auch nicht ganz ohne Grund hier. Du hast nämlich etwas mit der Finanzierungsrunde und dem Erfolg von MuffinTech zu tun, wenn wir das richtig verstanden haben. Erzähl uns doch etwas, wie es dazu gekommen ist, was dich an MuffinTech begeistert und wie man eigentlich Angel-Investor wird.
Oliver Brüß [00:13:31]:
Ja, also ein paar Euro durfte ich auch dazu steuern und insofern habe ich Simon natürlich dann auch in dieser Phase mal kennengelernt und weiß auch, was das natürlich für einen Aufwand für ihn ist. Es ist aber so lange die Menschen zu überzeugen, bis sie dann auch sagen, ich glaube an das Unternehmen und stecke da entsprechend auch meine hart verdienten Euros rein. Und wir haben das, glaube ich, ich weiß gar nicht, es war der Tag vor Weihnachten, also insofern, ich habe den Tag nach Weihnachten, also irgendwie ganz, ganz eng die Weihnachtszeit
Dominik Badarne [00:14:00]:
…
Oliver Brüß [00:14:00]:
Das war
Simon Moser [00:14:00]:
ganz knapp zwischen den Jahren.
Oliver Brüß [00:14:02]:
Genau. Und ja, was hat mich bewegt? Was ist eigentlich der Antrieb für etwas zu tun? Ich habe natürlich über die Jahre wirklich einen Blick auf die Versicherungsbranche, auf die Versicherungswirtschaft gewonnen und natürlich auch viel Veränderung gesehen. Ich habe es eben gesagt, ich bin fast 40 Jahre in dem Markt unterwegs und habe natürlich gesehen, was sich auf der Personalecke tut. Also das Thema Personalverknappung oder Fachkräftemangel, wie wir es ja auch immer gerne nennen, die veränderten Kundenerwartungen. Das ist einmal Prozesse eigentlich überall zu jeder Zeit und dann möglichst sofort erledigt werden können. Bis hin letztendlich zu Anforderungen an Prozessmanagement, Digitalisierung, Automatisierung. Begleitet mich das massiv Und ich habe in den letzten Jahren, muss ich eigentlich so selbstkritisch sagen, zu wenig Zeit mir genommen oder gehabt, mich mit eben neuen, innovativen Ansätze, Ideen zu befestigen. Und das ist etwas, was mich stark angetrieben hat, denn auf der einen Seite sehen große Unternehmen, für die ich ja auch gearbeitet habe, diese großen Banker, die natürlich häufig relativ schwerfällig sind, also Geld haben, die Liquidität haben, die meisten aber sind dann doch schwerfällig, bewegen sich in der alten Systemwelt, haben häufig auch nicht die Kreativität und die Kompetenz vielleicht auch an Bord, die man braucht für diese ganz neuen Themen.
Oliver Brüß [00:15:29]:
Und auf der anderen Seite sind dann diese Start-ups, die mit viel Kreativität, Ideen und Ansätzen in diesen Markt rein wollen, aber die eben häufig nicht das Geld haben. Aber es ist ja manchmal nicht nur das Geld, was fehlt, sondern auch das Netzwerk, die Verbindungen und die Sprache, die man sprechen muss, eben solche Fossile wie mich auch zu begeistern, in bestimmte Dinge dann auch zu investieren. Und das hat mich halt angereizt, jetzt in meiner zweiten beruflichen Lebensphase, nämlich dieses Thema stärker zu begleiten, so nenne ich es mal als Transmissionsbeam zwischen guten Ansätzen und Ideen, von denen ich selber überzeugt bin, sonst würde ich nie investieren in so ein Thema.
Simon Moser [00:16:15]:
Also mich
Oliver Brüß [00:16:15]:
treibt jetzt nicht nur die Rendite, sondern mich treibt eben auch dieses Thema etwas verändern zu wollen mit diesen Ansätzen. Und das war wirklich das, was mich bei Muffin Tech begeistert hat, denn dort habe ich erstmal nicht nur eine gute Idee gesehen, sondern auch ein sehr gutes Team, insbesondere natürlich in den ersten Gesprächen mit Simon, wo ich auf jeden Fall den Glauben habe, dass die das hinbekommen, wenn wir das gemeinsam dann entsprechend auch natürlich finanzieren, aber eben auch ein Stück weit begleiten, in den Markt rein, ich sag mal, das Thema zu integrieren in bestehende Prozesswelt. Wir revolutionieren hier natürlich zwar einen Teil einer Wertschöpfungskette, aber das Versicherungsthema wird jetzt nicht als ganzes neu erfunden und darum ist es eben wichtig, dort auch eine kommunikative Begleitung zu haben in die Unternehmen, damit man darüber hilfbar ist.
Dominik Badarne [00:17:10]:
Sehr schön formuliert Oliver. Die Mission, die du beschrieben hast, die beschreibt auch ein Stück weit die Insurance Monday, der Insurance Monday Auftrag. Sebastian musste ich kurz schwunzeln. Die Branche besser zu machen, Innovations voranzutreiben, ich glaube, das ist genau der richtige Anspruch insofern. Schön, dass ihr das auch vorantreibt. Natürlich auch große Glückwünsche von mir. Wahrscheinlich habt ihr auch mit dem Geld was vor oder wie Sebastian gerne sagen würde, kommen wir natürlich auch nur zur Party vorbei. Aber im Ernst, uns würde natürlich interessieren, Simon, wofür habt ihr das Geld eingenommen? Wo steht ihr als Unternehmen? Und vielleicht kannst du auch ein paar Insights geben, was so die nächsten konkreten Schritte sind.
Simon Moser [00:17:46]:
Also natürlich fließt in so einer frühen Phase der ab schon größte Teil ins Team. Also wir sind jetzt ein Team von knapp 20 Leuten. Der größte Teil davon Softwareentwickler, Machine Learning Entwickler, Data Analysts, die sind jetzt alle nicht so günstig. Ähm, das heißt, ja, Großteil fließt in die Produktentwicklung, also sowohl in die, sag ich mal, modulatisierte, standardisierte Entwicklung spezieller Use Cases als auch in unsere allgemeine Plattform, wo wir in unserem sogenannten Divide and Conquer Approach waren, wo wir verschiedene KIs untereinander kommunizieren lassen können, zusammenschalten können. Und da wird 90 Prozent des Geldes eigentlich reinfließen. Also Marketing, Vertrieb ist gerade nicht unsere große Sorge. Dafür ist das Thema gerade zu heiß. Also unser Tech-Team ist auf Monate hin ausgelastet mit reellen Kunden, mit denen wir gerade arbeiten.
Simon Moser [00:18:49]:
Also, wo stehen wir gerade? Es geht gerade hauptsächlich darum, mit größeren Playern aus der Branche größere Piloten umzusetzen, über ein paar Monate. Ziel wird es sein, im Laufe dieses Jahres wirklich viele davon von der Pilotphase wirklich in eine reelle Umsetzung zu bringen. Das ist das, was absolutes Ziel dieses Jahr ist. Ja, was so ein bisschen passiert ist, also Äh, Am Anfang dachten wir, wir müssen eigentlich eher mit den ganz kleinen Playern der Branche erst mal arbeiten. Also, heißt irgendwie kleinere Maklerpools, Vertriebe, Spezialversicherer. Weil sich dort eine Make-or-Buy-Decision gar nicht stellt. Ähm, Und ja, haben das eigentlich auch am Anfang gemacht. Und dann kamen aber die größeren Player direkt auf uns zu.
Simon Moser [00:19:37]:
Und wenn die anklopfen, dann schlägt man denen jetzt auch nicht die Tür in die Nase. Ähm, und natürlich wissen wir auch, Sales Cycles sind mit denen ein bisschen länger und die sind in der Maintenance auch ein bisschen aufwendiger. Und ja, wissen natürlich auch alle, dass sie vielleicht ein bisschen mehr von uns verlangen können. Macht man ja aber auch in der Phase gerne, weil wenn du einfach mal mit zwei, drei der großen Arbeiter bist und das ist erfolgreich, dann hast du schon gute Chancen langfristig in der Branche dabei zu bleiben.
Dominik Badarne [00:20:10]:
Und das heißt paar Prozent werden bestimmt noch für Party und gute Stimmung verteilt werden können. Und Stichwort Marketingvertrieb, da hast du absolut recht Simon, weil ihr seid ja schließlich bei insurance Monday insofern ist die Vertriebs- und Marketingleistung sowieso schon mal obsolet. Sehr schön, ganz vielen Dank für die Einblicke und damit die Frage an dich Oliver. Du hast ja einen wahnsinnigen Erfahrungsschatz, ich würde nicht sagen fossil, sondern einfach viele gute Erfahrungen in der Versicherungsbranche gemacht. Und wir alle haben ja die ersten Wellen der Insure-Tax wahrscheinlich auch noch in bester Erinnerung. Insure-Tax erobern die Welt und lehren den Etablierten das Fürchten. Wir sind da ja eher so pro Innovation und Zukunftsoptimistisch und gleichzeitig, wenn man so auf den Marktblick ist, ist es ja durchaus auch etwas ruhiger geworden, vor allem in der Startup-Landschaft in Deutschland. Und bei Höhle der Löwen ist auch nur ein FinTech mit Finanzbüro, was den Insurance-Case anführt, aufgekommen in letzter oder jüngster Vergangenheit.
Dominik Badarne [00:21:02]:
Insofern die Frage, haben wir zu wenig mutige Gründerinnen und Gründer oder einfach zu wenig gute Ideen oder sind die Voraussetzungen zu schwer, neue Ideen mit den notwendigen Mitteln auszustatten oder ist einfach konkret dafür Versicherungsbranche zu komplex? Wie siehst du das?
Oliver Brüß [00:21:19]:
Also erstmal in der Rülle der Löwen sitzt ja zumindest einer, der sehr gut weiß, was Vertrieb und Marketing heißt. Insofern wäre da zumindest jemand, der die Start-ups gut beurteilen könnte, die sich dort zeigen. Ja, aber Versicherung ist halt ein Thema, was man nicht häufig dort sieht und ich glaube, das ist natürlich auch einer der Gründe. Wir haben ein Low-Interest-Produkt und das ist natürlich zumindest für so breitkunftsfrohe und jetzt nicht geeignet. Nichtsdestotrotz glaube ich, es gibt so ein paar andere Gründe, die in Deutschland den Startups schwer machen und tatsächlich war ich selber mal die 2000 in dieser ersten New Economy Welle. Selber mal kurz davor, einen Startup zu gründen, die Domain Finanzauktion, die gehört auch immer noch einem Freund von mir gemeinsam. Wir haben damals ein Stück weit ein Rottier gemacht, weil die Situation ähnlich war wie heute, glaube ich. Also eins hat man natürlich in diesem Markt der Finanzdienstleistung, regulatorische Hürden, die wirklich hoch sind.
Oliver Brüß [00:22:29]:
Und Ich glaube, das ist in anderen Branchen schon ein Stück weit leichter. Aber wenn man sich das Thema Versicherungsgeschäft, Brandgeschäft Gedanken macht, kommt man immer ganz, ganz schnell an viele regulatorische Vorgaben, insbesondere wenn es dann auch BaFin-Berührungen hat. Wir haben hier mit KI natürlich das Thema Datenschutz, Datenschutzgrundverordnung, KI mit der ganzen Diskussion, die da im Moment auch das Thema Datenschutz sich dreht, was es nicht einfach macht. Und wir haben auch, das hat Simon eben schon gesagt, das Thema Finanzierungslandschaft, was in Deutschland sicherlich ein Stück weit anders gelagert ist, als zum Beispiel in den USA, wo es meines Erachtens ein Stück weit einfacher ist, mit guten Ideen und Ansätzen auch Geld zu kommen. Sei es über Banken, sei es über Venture Capital Gesellschaften oder eben auch über Förderung. Jeder, der hier mal versucht, Förderung zu kriegen, durch den Bürokratismus oder durch Flickern Bus und diese lange Zeit, weiß auch, das ist für Start-ups sicherlich nicht der beste Nährboden. Dazu kommt in Deutschland natürlich im Moment, dass die Entwicklung am Finanzmarkt, Geld ist teurer geworden, beziehungsweise Verzinsungsmöglichkeiten sind, wo hat das dann auch wieder gegeben, gepaart mit Risikobereitschaft viele Alternativen da sind, wo man sich natürlich schon immer die Frage stellen muss als Investor, wo steckt man Geld rein, wie groß ist wirklich das Risiko, es zu versenken, weil man am Ende des Tages auch von der Statistik her weiß, neun von zehn Startups schaffen es nicht, dort zumindest das Geld dann eben auch entsprechend zu vermehren. Also ich glaube, die Rahmenbedingungen sind da echt herausfordernd.
Oliver Brüß [00:24:09]:
Und dann brauchst du wirklich richtig gute Unternehmer, die sich den Guthaben sich dann durchbeißen. Und dann noch gerade in diesem Finanzdienstleistungsthema, was wirklich schwer ist. Aber es ist halt nichts für die Hürde der Löwen, wo ein Millionenpublikum dann sagt, oh was für eine tolle Idee, wollte ich schon immer auch mal kaufen. Wir sind halt im Versicherungsbereich und dieses Thema beschäftigt sich ja keiner so richtig gerne mit. Es ist ein Low-Influence-Produkt und dem müssen wir natürlich Rechnung tragen.
Sebastian Langrehr [00:24:38]:
Ja, okay, verstanden. Lass uns mal den Blick Richtung Muffintech lenken. Und ich will nochmal so starten, weil du auch sagtest, das Thema ist heiß, Vertrieb und Marketing ist kein Problem. Na gut, ihr habt auch Nele, ne? Eure CSO. Also Grüße gehen raus an Nele. Sehr sympathisch und eine absolute Granate. Das schon mal vorweg, aber Simon mal zu dir. Wie kam es eigentlich zu der Idee von Muffin Tech? Also bist du eigentlich eher so der Techie oder Tech-Affine oder dann doch so der Vertriebstyp? Du sagtest, du bist der Unternehmensberatertyp.
Sebastian Langrehr [00:25:09]:
Wann ist das entstanden? Und dann auch in die Richtung eures Produkts. Also Sag mal, was eure Lösung ist, welche Use Cases sie erschlagen soll. Es gibt KI und es gibt KI. Auf welcher Seite löst ihr Probleme und wie arbeitet man mit euch zusammen? Bestenfalls kannst du auch schon Kunden nennen. Fragen über Fragen. Lass mal Richtung Muffin Tech schauen.
Simon Moser [00:25:33]:
Ja, ich versuche, die alle wieder zusammen zu bekommen. Ich weiß sie sonst noch. Ja, also, hier haben wir mal gestartet. Also ich bin nicht der Techie bei uns. Ich bin tatsächlich eher der Businessman bei uns, also eher Richtung Vertrieb, Fundraising. Ja, dafür habe ich aber drei Mitgründer, die eher den technischen Teil machen oder auch den kleinen Datenschutzteil in Form von Thomas. Ja, wie hat das Ganze gestartet? Thomas und ich kannten uns über den Strukturvertrieb, in dem wir beide irgendwann mal gearbeitet haben, schon länger. Und Thomas war hier auf der Colt University, also Gründer-Uni in Berlin, und kannte von da Felix und Elli.
Simon Moser [00:26:20]:
Also es gibt dort drei Studiengänge, die drei waren im Studiengang Jahrgangsbeste. Und dann haben wir uns irgendwann zusammengeschlossen. Zu viert, Aber nicht mit der Idee, wir machen jetzt mal KI, sondern mit der Idee, wir machen jetzt digitale Versicherungsberatung. Wir haben ja mal gestartet mit unserer eigenen Marke Muffin und haben damals schon vor dreieinhalb Jahren gesagt, die Zukunft der Kommunikation wird chatbasiert sein. Also gerade bei jungen Menschen, bei Experts auch, also Einstiegshürden möglichst niedrig halten. Und haben dann über WhatsApp Versicherungsberatung angeboten. Das kam gut an, gerade in dieser Zielgruppe. Das Ganze ein bisschen skalierbarer zu machen, haben wir dann mal ein MVP unserer jetzigen KI eigentlich für uns selber gebaut.
Simon Moser [00:27:06]:
Die hat zwei Sachen vor allem gemacht. Zum einen, ich sage, der Endkundenkommunikation automatisiert. Also, so Sachen wie Bedarfsermittlungen, äh, allgemeine Produktfragen klären. Ähm, aber auch als, ich sag mal, Co-Pilot, Personal Assistant für unsere Berater gedient, an dem sich da Nachrichten vorschreiben lassen, Gesprächsleitfäden, Nutzenargumentation und so weiter. Und dann waren wir ein Stück weit auch einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Also das vergisst man ganz oft. Bei Startups wird immer gesagt, es geht das perfekte Team, den perfekten Markt, das perfekte Netzwerk, am besten Second Time Founder. Die größte Variable, die dabei vergessen wird, ist einfach Timing und Glück.
Simon Moser [00:27:48]:
Und das war bei uns da. Weil als der ganze JGBT-Hype kam, hatten wir was, was funktioniert hatte und was schon ein bisschen Marktreife hatte. Ja, und dann, ich glaub, da warst du sogar damals da, Sebastian, an der Digi-Show, und vor zwei Jahren wurde ich dann gefragt, ob ich nicht mal was zu Use Cases von Gen A in der Versicherungsbranche erzählen kann und will. Das hab ich dann auch gemacht und hab eine Ja, soll man eigentlich nicht machen, aber eine Live-Demo unserer KI mal mitgebracht. Die Leute aus dem Publikum durften die dann, wie man neudeutsch so schön sagt, roasten und haben der versicherungsspezifische Fragen gestellt. Schaumati hat die ganz gut beantwortet, weil wir wurden dann von Versicherern, Maklerpools angesprochen, ob wir das nicht weiter entwickeln wollen und haben dann entschieden, genau das zu tun. Markt haben wir dann recht schnell geoffboardet. Das war unser eigener Proof-of-Concept, dass es funktionieren kann.
Simon Moser [00:28:40]:
Wir haben da sehr viele Daten gesammelt. Aber sind dann komplett auf das Thema KI gegangen. Was macht unsere KI jetzt? Sie hat sich quasi aus dem weiterentwickelt, wofür wir sie ursprünglich gebaut haben. Wir sind nach wie vor nur in der Versicherungsbranche aktiv und da relativ stark spezialisiert auf den Bereich Vertrieb. In Vertrieb aber einmal die komplette Werkschöpfungskette. Wir teilen das so in drei Säulen. Säule eins, Vertriebsunterstützung. Sowohl die Vertriebsunterstützung intern bei den Versicherern oder vertrieben kann es nutzen, Fragen von Vertrieblern zu beantworten, zum Beispiel schnell Produktinformationen zu finden.
Simon Moser [00:29:17]:
Aber die Vertriebler können es natürlich auch selber nutzen in ihrem Alltagsgeschäft, da Prozesse zu automatisieren, Gespräche vorzubereiten und so weiter. Das ist Säule eins. Säule zwei ist Direct Sales. Also unsere KI macht wirklich Produktberatung mit Endkunden. Ja, so eine Art Vorberatung, Leadgenerierung. Vielleicht geht's irgendwann dahin, dass sie wirklich die Abschlussstrecke, wie wir sie kennen, ersetzt. Ja, ein menschlich wirkendes Gespräch. Und zweite, drei ist dann der ganze Bereich After Sales, also Cross-Selling, Up-Selling von Bestandskunden und First Level Customer Support.
Simon Moser [00:29:53]:
Genau, das mal so. Wir machen das mittlerweile mit einigen Kunden. Es wird in den nächsten Wochen nach Veröffentlichung dieses Podcasts einige Pressemitteilungen geben. Da werden dann die spannenden Namen genannt, aber wir müssen uns ja immer noch ein paar Cliffhanger überlegen, deswegen droppe ich die hier jetzt
Sebastian Langrehr [00:30:11]:
mal noch nicht. Okay, aber vielleicht ganz kurz. Kategorie Versicherung, Kategorie Beratungssoftware und ihr reichert an. Wir sollten übrigens auch mal sprechen. Im Bezug auf Hyperbord InterTech. Kannst du dein in der Kategorie verraten?
Simon Moser [00:30:29]:
Beides. Also es geht, wir können uns erstmal an verschiedene Systeme andocken. Also Das Wichtige ist natürlich, dass das Ganze API-first ist. Aber wir sind eigentlich nicht da, bestehende Systeme abzulösen, sondern diese zu unterstützen und dazwischen zu agieren. Also es kann sowohl mit einer Beratungssoftware funktionieren, es kann aber auch einfach ein Standalone-Tool sein, dass man auf der Seite stehen kann.
Sebastian Langrehr [00:30:56]:
Okay, super. Danke.
Dominik Badarne [00:30:58]:
Jetzt gibt es ja sehr viele AI-Anbieter mittlerweile am Markt und Deswegen die Frage, wie ist das technologisch? Also was unterscheidet AI-Anbieter A von AI-Anbieter B? Sind das technologische Unterschiede, die du uns hier näher bringen kannst? Oder liegt es am Ende einfach daran, dass es Killer-Use-Cases gibt und der Marktzugang?
Simon Moser [00:31:19]:
Ein Stück weit natürlich beides. Also wenn wir über Use-Case bei uns reden, oder über KI bei uns, dann reden wir ja über Gen-AI, Conversational AI, wie auch immer man es nennen will. Es gibt ja auch noch klassische KI, die ja schon ganz lang, zum Beispiel je nach Schadenbearbeitung im Versicherungsbereich angesetzt wurde. Ähm, ist bei uns nicht der Fall. Ähm, ja. Wir reden bei uns über klassische conversational AI. Da gibt's schon große Unterschiede. Da gibt's sogenannte horizontale Lösungen als Anbieter, die sich eher auf einen Use-Case spezialisieren, als jetzt zum Beispiel das Ablösen eines Call-Centers.
Simon Moser [00:31:57]:
Oder vertikale Player wie uns, die sich stark auf eine Branche spezialisieren, da aber mehrere Use Cases anbieten und breiter. Und genau das haben wir gemacht. Und was unterscheidet uns dann technologisch? Zum einen haben wir natürlich die Module so gebaut, dass sie speziell für diese Branche nutzbar sind, dass sie mit bestehenden Systemen interagieren können, dass man da nicht alles neu machen muss, sondern eigentlich mit dem arbeiten kann, was man schon hat. Zum anderen haben wir ja bei uns nochmal ein eigenes Versicherungsdatenlayer entwickelt. Also unsere KI ist einfach vortrainiert auf Versicherungswissen. Das ist ja das, was jetzt ein reines Large-Language-Model wie JGBT für viele nicht nutzbar macht, weil da einfach fehlendes oder falsches Wissen drin ist. Und das kontern wir dadurch aus. Also es wurde bei uns ja auch mal geprüft.
Simon Moser [00:32:46]:
Unsere KI hat mal den Versicherungsberater nach 34D absolviert, die Prüfung. Hat sich von einem Mitglied der IHK-Prüfungskommission getestet und kam da auf einen Wert von 98 Prozent. Das hat, glaube ich, kein Mensch vor ihr geschafft.
Sebastian Langrehr [00:33:00]:
Keine 100?
Simon Moser [00:33:01]:
Ja, die fehlenden zwei Prozent kommen nicht von einer falschen Antwort, sondern von einem fehlenden Unterpunkt in einer Unteraufgabe oder so. Ja, wir klingen sie nur auf 100. Wir klingen sie vielleicht auch nur auf 101. Vielleicht hat sie noch mehr wissen irgendwann als ich selber.
Sebastian Langrehr [00:33:18]:
Und die aufmerksamen Podcast-Zuhörerinnen und Zuhörer konnten gerade mein sarkastisches Grinsen nicht sehen. Insofern sage ich es kurz an. Das ist schon Spitzenwert. Also ich habe den Test auch mal gemacht. Ich glaube, ich war auch ganz gut. Ich weiß nicht mehr genau. Aber das hat schon gepasst. Das ist echt mega gut.
Sebastian Langrehr [00:33:34]:
Also der Use Case, den ihr da euch vorgenommen habt und löst, das ist auch die Sprache der Beraterinnen und Berater. Das kann man nachvollziehen, das löst einen echten Pain, aber ich wollte nicht unterbrechen, Ich wollte nur zwischendurch noch mal gratulieren.
Simon Moser [00:33:49]:
Es war gar kein Unterbrechen. Ich glaube, ich war am Ende meines Monologs. Außer ich habe jetzt eine der Unterfragen vergessen. Dann erinnere ich mich später sowas.
Dominik Badarne [00:33:56]:
Sehr gut. Und mit dem Blick auf eine potenzielle Zusammenarbeit, so Wie arbeitet man mit euch kommerziell? Gibt es da Kennzahlen, die du nennen kannst und magst? Also beispielsweise ersparte Zeit oder bessere Beratungsqualität? Woran kann man das messen?
Simon Moser [00:34:10]:
Genau, also ich glaube es gibt so drei große Bereiche. Also der größte ist mit Sicherheit einfach Zeiteinsparungspotenzial. Also sowohl bei den Vertriebern selber, aber natürlich auch intern bei der Vertriebsunterstützung, beim Kundenservice. Einsparungen an Tickets, die überhaupt reinkommen. Oder schnellere Bearbeitung von Tickets. Das sind alles ganz große Hebel. Vielleicht irgendwann auch fahrengedacht. Deutliche Zeitersparnis.
Simon Moser [00:34:36]:
Ähm, dass ja diesen Pain gerade bei allen, man findet keine Mitarbeitenden, was so eine KI ja auch lösen kann, brauchst gar nicht mehr die perfekt vorqualifizierten, weil das Versicherungswissen ist in der KI schon vorhanden. Du brauchst eigentlich eher gute und empathische und schnelle Menschen, nicht mehr die absoluten Versicherungsspezialisten. Zweite KPI, würde ich mal sagen, ist Conversion. Also alles, was darum geht, du kriegst potenzielle interessierte Kunden besser konvertiert, als du das ohne KI bekommst. Also egal, ob es jetzt Terminbuchungen mit einem Berater ist oder ob das Direktabschluss ist. Und die dritte würde ich mal sagen, Kundenzufriedenheit. Also dafür ist die Branche jetzt zumindest aktuell nicht unbedingt bekannt. Und wir wissen auch alle, wo Kundenakquisekosten liegen.
Simon Moser [00:35:27]:
Und wenn man es einfach schafft, die Zufriedenheit der bestehenden Kunden massiv zu erhöhen und sich damit vom Abwandern abzuhalten, dann ist es, glaube ich, auch eine Kennzahl, die für alle sehr, sehr spannend ist.
Oliver Brüß [00:35:37]:
Das ist ja auch ein ganz wichtiger KPI, also das Thema Storno-Sicherheit, Storno-Reduzierung, das ist auch, glaube ich, ein ganz wichtiges Thema, wo wir auch schon darüber gesprochen haben, Simon und ich, weil ich glaube, das ist immer eins der Erfolgsrezepte für MuffinTech, ist natürlich auch mit den Versichern genau auf die KPIs zu gehen, die bei ihnen steuerungsrelevant sind. Und das kennen wir nun alle aus unseren Unternehmen. Da gibt es bestimmte Dinge, die tun mal ein Jahr mehr weh als in einem anderen Jahr. Mal ist es der Umsatz, der fehlt, mal das Thema Kostenreduzierung, mal das Thema Stornoreduzierung, mal das Thema Kosten, mal das Thema SLA. Und ich glaube, man hat mit den Möglichkeiten hier über MuffinTech und die Use Cases an vielen Stellen auch zu beweisen, dass mit den Systemen eben eine Verbesserung eintritt. Und das war für mich eben auch ein Beweggrund, wirklich, nachdem wir da mal tiefer eingestiegen sind, bin also auch mal nach Kreuzberg in den Hinterhof und habe also auch mal mit den Entwicklern dort Gelegenheit zu sprechen. Also war auch ein ganz spannendes Erlebnis, könnte man einen eigenen Podcast darüber machen, wo man auch mal sieht, welche Dynamik da ist, welche, wie toll dieses Team auch untereinander funktioniert, wie divers die aber auch aufgestellt sind. Also es war für mich auch echt beeindruckend, muss ich sagen.
Oliver Brüß [00:36:59]:
Und zeigte aber eben auch, dass wir hier gemeinsam wirklich viele Möglichkeiten haben, wenn man mal diese Seite einbringt, wie wird da eigentlich ein Unternehmen gefeuert, was sind relevante Faktoren, auf die hingearbeitet werden muss und wie kann man da entsprechend unterstützen, wo der Schmerz dann tatsächlich immer individuell im Unternehmen am größten ist.
Sebastian Langrehr [00:37:19]:
Das heißt, das wäre auch sozusagen Teil eures regelmäßigen Austauschs, wo du, Oliver, womöglich auch dann, ich sag mal, mentorenhaft mit zur Seite stehst oder ist auch als deine Aufgabe aus Sicht eines Investors, Simon, Wie funktioniert das da?
Simon Moser [00:37:35]:
Auf jeden Fall. Wir wählen ja die Angel-Investoren schon auch ein Stück weit danach aus, was bringen sie uns abseits von Geld. Und wenn man da einfach solche Veteranen der Branche hat, wie Oliver, wie Stefan, wie Thorsten, wie Herbert Nissel, die bringen natürlich da unglaublich viel. Weil, wie es Oliver vorhin schon gesagt hat, im Endeffekt wäre Oliver letztes Jahr noch ein Entscheider gewesen, der unser Produkt kauft. Das heißt, erst wenn er versteht, was wir damit tun und welches Problem wir potenziell von ihm lösen könnten, dann sind wir an dem Punkt, wo das perfekt funktioniert. Weil über KI reden tun gerade alle. Das Passwort springt überall durch die Gegend, wirklich greifbar wird's. Oder ist es nach wie vor für die Allerwenigsten? Und das können wir genau mit solchen Leuten ein Stück weit lösen.
Simon Moser [00:38:24]:
Weil klar, ein Teilungssystem kommt aus der Branche. Aber Wir waren da lange nicht so lang wie viele unserer Angels. Wir sprechen die Sprache lange nicht so gut. Und wir sind auch einfach teilweise zu tief drin. Also, wenn du dich dreieinhalb Jahre konsequent nur noch mit KI beschäftigst, dann denkst du, jeder muss das wissen. Das war auch so, wie wir davon reden. Ähm, die Als wir, ähm, die unsere MVP unserer KI, unseren ersten Kunden, mal zur Verfügung gestellt haben, dann war das Nummer eins Feedback, die KI gibt zwar richtige, aber zu lange Antworten. Und Feedback Nummer zwei war, die KI gibt zwar richtige, aber zu kurze Antworten.
Simon Moser [00:39:05]:
Das ist ja ganz individuell. Der eine will gerne kurze, der andere möchte gerne lange, aber prompten konnten beide schon mal nicht. Du könntest einfach der KI sagen, fass mir das mal zusammen. Oder mach das mal ausführlicher. Aber das sind alles so Probleme, da kommen wir gar nicht mehr drauf, dass eigentlich über 90 Prozent der, im Endeffekt, Personen, die das nutzen würden, ganz unregelmäßig oder noch nie mit Gen AI zu tun hatten. Das heißt, man muss eigentlich, also es geht nicht nur darum, die KI perfekt Richtung Wissen zu trainieren, sondern das Ganze auch nutzbar zu machen. Und das ist einer der größten Challenges oder auch einer der Bereiche, in die bei uns der meisten Zeit und Gehirn Schwarz fließt.
Sebastian Langrehr [00:39:47]:
Ja, okay, verstanden. Hört sich schon ziemlich so nach Team Future Proof an. Das ist schon mal gut. Und da, wo es Möglichkeiten gibt, gibt es natürlich Risiken oder Wettbewerb. Lass uns da gerne mal auch in den globalen Raum schauen. Wie wir Anfang schon gesagt haben, das Thema ist in aller Munde und auch irgendwie noch mehr als womöglich, jedenfalls in meiner Wahrnehmung, Tech-Trends, das in der Vergangenheit waren, das ist so heiß und überall gibt es neue Ideen und Anbieter und Use Cases und Firmen. Wie schaut es da aus? Also klar und dieser Tage auch natürlich Deep Seek, irgendwie den letzten, weiß ich nicht, Angriff oder jedenfalls die letzte Idee da aus Asien nicht unbemerkt zu haben. Profitiert ihr womöglich eher von der Regulatorik, wenn man sagt, Europa ist dort eher ein stark regulierter Bereich? Sind es dann Spielregeln, an die sich alle halten müssen und deswegen ist es sogar sowas wie ein Qualitätsmerkmal, weil man eben sagt, Datenschutz wird eben großgeschrieben oder drohen eben die größeren Anbieter aus USA, Asien, wie gerade schon erwähnt, uns hierzulande doch zu überholen.
Sebastian Langrehr [00:40:57]:
Also wie bewertet ihr den Ausblick auch gerne in Bezug auf die Datenstrategie, die ihr vorfindet, dann mit zusammenarbeitenden Partnern, beziehungsweise euch als wachsender Firma. Wie ist da gerne mal Richtung Oliver, wie ist da deine Sicht drauf, der globale Blick, wenn man so will, auf KI und Versicherungsthemen?
Oliver Brüß [00:41:19]:
Das wird Simon natürlich wesentlich besser auf der technischen Seite beantworten können als ich. Ich habe da so gesundes Alpwissen, was ich natürlich aus den Medien auch wahrnehme und natürlich hast du vollkommen recht. Man sieht diesen Bewerb, den Innovationsdruck, aus den Staaten. Man sieht ihn aus Asien und dieser Man-Peep-Sieg hat ja jetzt gerade in der letzten Woche wirklich gezeigt, was dann auch das auf einmal für eine Dynamik bekommen kann. Als Beispiel, wo auf einmal etwas Neues die Ecke kommt, wo keiner mit gerechnet hat, eben wesentlich günstiger, was Ressourcenverbrauch angeht, sind wir wahrscheinlich wieder einen Quantenstrom, was die Technologie angeht. Aber dann sind wir ja wieder ganz schnell eben in der Datensicherheit, wo es sich dann auch gezeigt hat. Letzte Woche gab es ja dann irgendwie ein Daten-Deck über ein paar Stunden. Und dann wird es ja immer kritisch, gerade wenn wir jetzt auf Deutschland oder Europa schauen, die Datenschutzanforderungen sind, Gott sei Dank an der Stelle bei uns, muss ich ja immer sagen, sind Gott sei Dank so hoch, dass es uns dann natürlich auch für solchen, ich sag mal, Wettbewerbern oder Ausprägungen, oh shit, also ob ich jetzt die Datenschutzgrundverordnung nehme oder jetzt diesen AI-Check, der in den letzten Zügen ist, von der Verabschiedung, dann ist das sicherlich etwas, was uns so ein bisschen den Rahmen setzt und einfach sicherstellt, dass die Prinzipien, die eben wichtig sind, was Datenschutz angeht, was Fairness, was Bewerfbarkeit der Daten angeht, was Verantwortlichkeit angeht, eben auch in den Griff zu kriegen.
Oliver Brüß [00:43:00]:
Und die Italiener, glaube ich, haben ja in der letzten Woche, ich glaube, das ist ja auch beigeblieben, haben ja auch schon ein Verbot ausgesprochen in Deutschland. Gibt es für die Psychologin auch die Diskussion, da ist jetzt erstmal angefordert worden. Ich glaube gar nicht, es ist eine Frage. Da muss man mal schauen, wo die Reise hingeht. Also Insofern, das ist schon spannend und das zeige ich, da ist der Wettbewerb, da ist ein Batz Notstroh. Die Amerikaner sind auch überrascht worden. Mir macht es insofern nicht ganz so viel Angst, aber das kann, wie gesagt, Simon viel besser erklären, weil am Ende ist das ja, ich sage mal, ein Bestandteil des Systems, was Muffintech baut, was man austauschen kann. Ja, letztendlich ShedCPT oder DeepSeek ist ja letztendlich ein Datenlieferant, der alleine ja nicht ausreicht, wirklich dieses Würfelprinzip, was wir bei Shared-CPT haben, ja, keine Antwort ist gleich, wenn ich die Frage zweimal stelle, auszufließen.
Oliver Brüß [00:43:55]:
Was wir brauchen, ist einmal jetzt in der Beratung oder in der Servicierung auch, letztendlich im Betriebsbereich, im Schadenbereich, sind natürlich verlässliche, richtige Antworten und die müssen sich eben auch wiederholen. Und das Gerüst da drum, das baut ja eigentlich Waffentech. Das ist eigentlich die Kernkompetenz, die sie haben. Das ist ja nicht, ich baue ein neues JetShip-ET, sondern das ist aus meiner Sicht, Simon, verbessert mich, ist aber ja austauschbar. Wenn es mal was besseres gibt, man hat einen anderen Motor, aber das Drumherum.
Dominik Badarne [00:44:29]:
Das lassen wir gelten. Also noch wunderbare Statements. Als Fazit der heutigen Session, ich habe total viel gelernt von Seeding, Pre-Seeding, E-Finanzierungsrunden, alles mit dabei bis über den Marktblick zum Thema KI in der Versicherungsbranche, war ganz ganz vielfältige Perspektiven dabei. Insofern schon mal großes Dankeschön dafür. Für all diejenigen unter unseren Zuhörerinnen und Zuhörern, die jetzt sagen, Simon Oliver, das klingt total spannend. Wie und wo erreicht man euch denn am besten oder wie ist der Weg am kürzesten zu euch?
Oliver Brüß [00:45:00]:
Ja, ich biete auch immer gerne LinkedIn an, die sozialen Medien kriegen einen immer, wenn man da vertreten ist. Also insofern freue ich mich auf Feedback.
Dominik Badarne [00:45:09]:
Sehr schön. Perfekt. Das packen wir natürlich auch in die Shownotes, dann ist der Weg zu euch umso kürzer. Und ja, an der Stelle nochmal vielen Dank für die interessanten Insights. Vieles spannende dabei, wir konnten einiges mitnehmen. Natürlich auch in alle Zuhörerinnen und Zuhörer. Seid gespannt auf die nächsten Folgen, lasst uns gerne eine Bewertung da und wie immer, macht's gut und bis zum nächsten Mal. Dankeschön.
Oliver Brüß [00:45:45]:
Untertitel von Stephanie Geiges